Österreichische Jugendliche: Überdurchschnittliche Internet-Kenntnisse
15- bis 16-jährige österreichische SchülerInnen liegen mit ihren Computer- und Internet-Kenntnissen im internationen Vergleich im Vorderfeld. Zu diesen Ergebnissen kam die OECD-Studie "Are Students Ready for a Technology-Rich World?", eine Sonderauswertung der PISA-Studie 2003.
Im OECD-Schnitt können 88 Prozent (Österreich: 96 Prozent) einen Zugang zum Internet herstellen, 79 Prozent (Österreich: 88 Prozent) sind in der Lage E-Mails zu schreiben und zu verschicken. Für 70 Prozent (Österreich: 87 Prozent) ist das Herunterladen von Dateien aus dem Internet kein Problem. 66 Prozent (Österreich: 71 Prozent) können der Studie zufolge Musik aus dem Internet herunterladen und 58 Prozent (Österreich: 67 Prozent) E-Mails mit Dateianhängen versenden.
Bedenklich stimmt andererseits die Tatsache, dass im OECD-Schnitt immerhin 13 Prozent der 15- bzw. 16-Jährigen angaben, nicht ohne Hilfe ein Dokument hinauf- oder hinunterscrollen zu können.
14 Prozent können kein Computerspiel starten (Österreich: 8 Prozent), ebenfalls 14 Prozent (Österreich: 5 Prozent) kein Dokument ausdrucken und 12 Prozent (Österreich: 5 Prozent) kein Dokument löschen.
Ein interessantes Ergebnis ist, dass erfahrene ComputernutzerInnen in wichtigen Schulfächern bessere Leistungen bringen. Dieser Zusammenhang ist auch nach Berücksichtigung sozioökonomischer Hintergründe deutlich erkennbar.
Die Studie berücksichtigt aber nur technischen Nutzungskenntnisse. Andere Kompetenzen die auch wichtig für eine sichere Internetnutzung sind, wie z.B. die kritische Beurteilung von Inhalten, waren nicht Gegenstand der Studie. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Themenbereich Medienerziehung auf Saferinternet.at.
OECD-Studie "Are Students Ready for a Technology-Rich World?"








