Youth Protection Roundtable
Acht Prinzipien für einen besseren Jugendmedienschutz.
Im Rahmen einer internationalen Jugendmedienschutzkonferenz in Berlin präsentierte der europäische Youth Protection Roundtable seine Ergebnisse.
Auf acht Prinzipien für einen besseren Jugendmedienschutz haben sich die Mitglieder eines europäischen Netzwerks von Unternehmen und Wohlfahrtsorganisationen am Youth Protection Roundtable verständigt. Die Umsetzung der Prinzipien wird unterstützt durch einen Katalog von Anregungen und Empfehlungen für technische und pädagogische Maßnahmen - das YPRT Toolkit. Technischen Entwicklern von Internetanwendungen bietet das Toolkit Hinweise und konkrete Umsetzungsvorschläge, wie sie durch die Gestaltung ihrer Angebote die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen erhöhen können. Eltern und PädagogInnen werden durch das Handbuch über Chancen und Risiken der Internetnutzung aufgeklärt.
Kinder und Jugendliche sind technisch versiert im Umgang mit Computer, Smartphone und Spielkonsole, die virtuelle Welt ist ihr Zuhause. Was sie dort erleben, können sie oft nicht allein bewältigen, die Konsequenzen des eigenen Handelns sind ihnen meist nicht bewusst. Elterlicher Kontrolle und der Förderung von Medienkompetenz wird durch 126 europäische Experten, die die Stiftung Digitale Chancen befragt hat, die höchste Priorität unter den Maßnahmen für sicheres Surfen eingeräumt. Jugendliche selbst wenden sich bei Problemen am ehesten an Gleichaltrige, denn in ihren Augen kennen sich Erwachsene zu wenig aus im Netz. Am Young Roundtable haben deshalb junge Menschen aus sieben europäischen Ländern mitgearbeitet, um das YPRT Toolkit für technischen und pädagogischen Jugendmedienschutz zu entwickeln.
Der YPRT ist ein Netzwerk von 32 internationalen Partnern gefördert durch die Europäische Kommission im Safer Internet Programm.
Die YPRT Prinzipien und das YPRT Toolkit sowie die Ergebnisse der Expertenbefragung stehen zum Download zur Verfügung unter www.yprt.eu.
(Quelle: www.yprt.eu)









