1. Oö. Jugend-Medien-Studie des BIMEZ

Untersucht wurde das Medienverhalten der 11- bis 18-Jährigen in OÖ.

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Das Medienverhalten wurde dabei aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet: Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren sowie Eltern mit Kindern im Alter zwischen 11 und 18 Jahren.

Die Sichtweise der Gruppen ist zum Thema Medien unterschiedlich, wodurch sich bei einigen Fragen durchaus Differenzen und Spannungsfelder ergeben.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Medien bestimmen den Alltag der Jugendlichen. Der überwiegende Teil der Jugendlichen benutzt täglich das Handy. Somit hat das Handy in der Nutzung den Fernseher, Computer und Internet zurückgedrängt. Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren nutzen das Handy noch häufiger als die jüngeren Jugendlichen.
  • Ansprechpersonen sind Freunde. Medien liefern Gesprächsstoff für die Jugendlichen. Knapp ein Fünftel der Jugendlichen sprechen täglich über Fernsehen und Internet, wobei die wichtigsten Ansprechpartner Freunde sind. Nur bei Zeitungsinhalten werden die Eltern vor den Freunden als Gesprächspartner bevorzugt.
  • Wenige Einschränkungen bei Internetnutzung. Sehr hohe Reichweite hat das Internet unter oberösterreichischen Jugendlichen. 86 Prozent der Jugendlichen steht ein Internetzugang zur Verfügung. Einschränkungen gibt es wenige. Etwa die Hälfte der Jugendlichen darf das Internet uneingeschränkt nutzen.
  • Handy – ein ständiger Begleiter. Fast jeder Jugendliche besitzt ein Handy. Dabei wird das Handy neben dem Telefonieren überwiegend zum Schreiben von SMS, zum Musikhören, zum Fotografieren und als Weckfunktion genutzt. 77 Prozent der Jugendlichen, die ein Handy besitzen, tragen es ständig bei sich. Wenig Lust auf Bücher. Im Gegensatz zu den Kindern ist das Lesen bei Jugendlichen weniger beliebt. Rund 60 Prozent der befragten Jugendlichen lesen weniger gerne beziehungsweise gar nicht. Eltern jedoch sind der Meinung, dass Bücher für Jugendliche spannend sind.
  • Wenig Lust auf Bücher. Im Gegensatz Jugendlichen weniger beliebt. Rund 60 Prozent weniger gerne beziehungsweise gar nicht. Bücher für Jugendliche spannend sind.  

Die Studie wurde vom market Institut im Auftrag des BildungsMedienZentrums des Landes OÖ (BIMEZ) durchgeführt.

Kostenlosen Download der "1. Oö. Jugend-Medien-Studie des Bimez" und der "1. Oö. Kinder-Medien-Studie" auf www.bimez.at (Rubrik Medienpädagogik).

(Quelle: bimez.at)