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Sicher in Sozialen Netzwerken

Tipps zu den Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook, Netlog, studiVZ & Co.

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Bei der Nutzung von Sozialen Netzwerken wie Facebook, Netlog, Xing, MySpace, studiVZ etc. befindet man sich häufig in einem Zwiespalt: Deren Verwendung macht nur Sinn, wenn man etwas von sich preisgibt. Umgekehrt kann allzu große Freizügigkeit unangenehme Folgen haben. Deshalb gilt ganz generell: So wenige persönliche Daten wie möglich von sich bekannt geben! Da das natürlich nicht immer geht, bieten die meisten Betreiber Ihren NutzerInnen spezielle Privatsphäre-Einstellungen an, die je nach Bedarf angepasst werden können und es jedem ermöglichen, selbst zu bestimmen, was man öffentlich zugänglich machen will und was nicht.

Hier die wichtigsten Tipps zu Privatsphäre-Einstellungen:

  • Wer darf was sehen? In den Profil-Einstellungen kann festgelegt werden, wer welche Angaben und Uploads sehen darf. Empfehlenswert ist die Einstellung, dass Profilinformationen, Fotoalben, Videos etc. nur für „Freunde“ zugänglich sind. Manche Anbieter erlauben aber auch individuelle Einstellungen für einzelne Inhalte – gerade beim Einstellen von Fotos oder Videos sollte man darauf achten.
  • Wie werde ich gefunden? Eine weitere wichtige Einstellungsmöglichkeit ist, welche Profilinhalte für die Suche freigegeben sind. Dabei wird meistens unterschieden zwischen der Suche im Sozialen Netzwerk selbst und der Suche über externe Suchmaschinen. Man sollte sich überlegen, ob und in welchen Suchergebnissen das eigene Profil aufscheinen soll. Bei vielen Anbietern kann z.B. externen Suchmaschinen der Zugriff auf das Profil gänzlich verweigert werden.
  • Wer darf mich kontaktieren? Persönliche Kontaktinformationen wie Adresse, Telefonnummer, E-Mail etc. sollten – wenn überhaupt – immer nur für „Freunde“ freigeschaltet sein. Sinnvoll ist es, nur jene Personen als „Freunde“ zu akzeptieren, die man auch persönlich kennt. Fremden Personen kann aber erlaubt werden, Nachrichten über das Soziale Netzwerk zu schicken – sollte man belästigt werden, kann man die betreffenden NutzerInnen in der Regel zu einer „Blockierliste“ hinzufügen.
  • Wer darf meine Daten verwenden? Viele Plattformen bieten externe Anwendungen (sog. "Widgets") an. Mit diesen von Drittanbietern bereitgestellten Programmen können z.B. Geburtstagsgrußkarten verschickt, Tests ausgefüllt oder kleine Spiele gespielt werden. Die Nutzung ist meist kostenlos, dafür erlauben die Plattformbetreiber den Drittanbietern Zugriff auf die Daten der NutzerInnen-Profile sowie auf die Daten aller "Freunde". Wenn einer Ihrer "Freunde" eine solche Anwendung ausführt, kann sie folglich auch auf Ihre Daten zugreifen! Die meisten Sozialen Netzwerke bieten mittlerweile Einstellungen an, über die sie externen Anwendungen den Zugriff auf Ihre Daten verbieten oder diesen zumindest beschränken können.

 

Geänderte Datenschutz-Einstellungen bei Facebook

Kürzlich verfeinerte Facebook – mit über 350 Millionen Mitgliedern das mit Abstand meist genutzte Soziale Netzwerk der Welt – seine Privatsphäre-Einstellungen. Neben den üblichen Standardeinstellungen, die zwischen "Freunden", "Freunden von Freunden" sowie "alle" unterscheiden, können Mitglieder bei der Veröffentlichung von Inhalten wie Fotos, Kommentaren oder Links nun auch jedes Mal einzeln festlegen, wer diese im Netzwerk sehen darf, oder die Freigabe auf bestimmte, individuell festlegbare Gruppen (z.B. Arbeitskollegen, beste Freunde etc.) zuschneiden.

Im Zuge der Änderungen stellte Facebook allerdings einige Profilinformationen der NutzerInnen öffentlich! Facebook-NutzerInnen sollten Ihre Einstellungen daher überprüfen (siehe "Einstellungen >> Privatsphäre"), dieses Video hilft dabei.

 

Weiterführende Links:

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