EU-Studie: Filterprogramme im Test
Filterprogramme für Computer verbessert, Anwendungen für Spielkonsolen noch in der Entwicklung
Das Internet und der PC sind inzwischen zum festen Bestandteil im Alltag der Kinder geworden. Oft fällt es den Eltern schwer, die Online-Tätigkeiten der Sprösslinge nachzuvollziehen. Im Rahmen des Safer Internet-Programms entwickelt die EU-Kommission regelmäßig Vergleichsstudien, in denen Filterprogramme zum Kinderschutz getestet werden.
Filterprogramme im Test
Dabei wurden neben 25 Anwendungen für den Computer auch Tools für Handys und Spielkonsolen geprüft. Die Installation der Anwendungen zum Kinderschutz ist für Eltern einfach – die Spezifizierung für individuelle Bedürfnisse der einzelnen Nutzer/innen ist allerdings kaum gegeben oder führt zu hohen Fehlerquoten. Der Zugang zum Internet über Handys wird bei den Jugendlichen zunehmend beliebter. Die angebotenen Filterprogramme sind jedoch weniger effektiv und in der Handhabung meist schwieriger zu verstehen. Filter-Tools für Spielkonsolen werden derzeit am Markt kaum angeboten bzw. befinden sich noch in der Entwicklung.
Fazit
Verglichen mit der letzten Studie wurde die Kontrollmöglichkeit für Eltern bei Filterprogrammen verbessert. Nur wenige Filterangebote sind in der Lage Kontakte und Anwendungen wie Skype und MSN zu sieben. Das Blockieren des Zugangs zu Sozialen Netzwerken und Streaming-Angeboten ist allerdings möglich.
Weiterführende Links
- Mehr Infos von Saferinternet.at über Jugendschutz und Filterprogramme
- EU-Studie: Benchmarking of parental control tools for the online protection of children - SIP Bench 2
- Ranking der besten Filterprogramme laut EU-Studie
- Suchmaschine für Filterprogramme zum Kinderschutz
- EU Kids Online-Studie








