Safer Internet Day 2012
Ergebnisse der neuen Saferinternet.at-Studie "Eltern und Interneterziehung"
Kinder sind immer früher im Internet. Damit sie das Web sicher nutzen und lernen, die Konsequenzen ihres Handelns im Netz zu bedenken, sind besonders die Eltern immer stärker gefordert. Saferinternet.at beauftragte eine Studie zum Thema „Eltern und Interneterziehung“. 420 Eltern gaben in persönlichen Interviews Auskunft zu ihren Erfahrungen, Sorgen und Wünschen. Die Studie zeigt, dass es Nachholbedarf bei der Interneterziehung gibt.
Die Hälfte der Eltern von Kindern zwischen 11 und 16 Jahren hat immer wieder Schwierigkeiten rund um die Internet- und Handynutzung ihres Kindes. Viele Eltern sind sich ihrer Rolle bei der Interneterziehung zwar bewusst, "hinken" den eigenen Ansprüchen in der Realität aber oftmals hinterher. Ein Beispiel: Während 88 Prozent der befragten Eltern angeben, dass sie darüber Bescheid wissen sollten, was ihre Kinder im Internet machen, zeigt die Praxis ein anderes Bild: Nur etwas mehr als die Hälfte kann auch wirklich behaupten, dass dies in der Realität zutrifft. Immerhin zwei Drittel der Eltern vereinbaren mit ihren Kindern Regeln rund um die Nutzung digitaler Medien.
Fast die Hälfte der befragten Eltern (45%) wünscht sich außerdem mehr Informationen zum Thema "Kinder und Internetsicherheit" – vor allem bei den Themen Privatsphäre und Datenschutz sowie Abzocke-Fallen und Cyber-Mobbing. Weitere Ergebnisse der Studie finden sie hier.









