Internet, Handy & Co: Fakten und Tipps für Eltern und PädagogInnen im Umgang mit neuen Medien

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Internet und Handy werden für Kinder und Jugendliche ein immer selbstverständlicherer Teil ihrer Alltagswelt. Die Verbreitung unter Mädchen und Burschen liegt bei über 90 Prozent.

Da gleichzeitig auch immer mehr Kinder immer früher in die Welt von Internet und Handy aktiv einsteigen, wird Information und Unterstützung bei der sicheren Internet- und Handynutzung immer wichtiger.

Neben unumstrittenen Vorteilen für Eltern und LehrerInnen, wie zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten, Unterstützung beim Lernen, Freizeitgestaltung und Erreichbarkeit, gibt es aber auch Unsicherheit in vielen österreichischen Familien. Die häufigsten Fragen, die über die Saferinternet.at E-Mail Hotline in den letzten Wochen eingegangen sind, betreffen Themen wie Zeitumfang, Kosten und der Umgang mit problematischen Inhalten.

Häufige Fragen von Eltern an Saferinternet.at:

  • Meine Tochter wird im Chat belästigt. Was können wir tun?
  • Ab welchem Alter soll ich mein Kind Computer und Internet nutzen lassen?
  • Wie kann ich bestimmte Internetinhalte für meine Kinder sperren?
  • Mein Kind hat einen kostenpflichtigen Klingelton per Handy bestellt und bekommt jetzt jedes Monat Klingeltöne um Euro 3,99 zugesendet. Wie können wir das abbestellen?

 

Folgende Tipps helfen Eltern und PädagogInnen Problemen mit Internet und Handy vorzubeugen

 

1. Interessieren Sie sich für das was Ihre Kinder im Internet oder mit dem Handy tun. Entdecken Sie das Internet gemeinsam mit Ihrem Kind. Versuchen Sie interessante und unterhaltsame Websites zu finden. Die gemeinsamen Erfahrungen erleichtern es in Zukunft, positive und negative Erlebnisse bei der Internetnutzung zu teilen. 

2. Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind Regeln für die Internet- und Handynutzung.
Wichtige Themen sind z.B. die Weitergabe persönlicher Daten, das Verhalten gegenüber anderen Online-NutzerInnen und welche Online-Aktivitäten in Ihrer Familie in Ordnung oder nicht in Ordnung sind. Vergessen sie aber nicht, dass Regeln nur wirksam sind, wenn Kinder und Jugendliche die Regeln verstehen und ihre Berechtigung akzeptieren.

3. Schützen Sie Ihren Computer vor Gefahren aus dem Internet durch Verwendung von Anti-Viren Programmen, regelmäßige Programmupdates und das Aktivieren der Firewall.

Vergessen Sie jedoch nicht: Technische Maßnahmen können die (Medien)Erziehung nicht ersetzen!


Ausführliche Tipps und umfassende Informationen für Eltern und LehrerInnen finden Sie unter www.saferinternet.at

 

Über Saferinternet.at
Saferinternet.at unterstützt InternetnutzerInnen, insbesondere Kinder und Jugendliche, bei der sicheren Nutzung von Internet und Handy. Die Finanzierung erfolgt durch das "Safer Internet Programm" der EU-Kommission (GD Informationsgesellschaft & Medien), dem Bundeskanzleramt, Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und Sponsoren aus der Wirtschaft wie Microsoft Österreich.

 

Saferinternet.at wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Provider Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGOs und der Wirtschaft umgesetzt.