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„Umsonst gibt´s nix!“ - Saferinternet.at und Internet Ombudsmann fordern Internet-Unterricht an den Pflichtschulen

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Immer mehr InternetnutzerInnen tappen in die Fallen von vermeintlichen Gratis- und Testangeboten.  Hunderte Beschwerden dazu langen jedes Monat beim Internet Ombudsmann (www.ombudsmann.at) ein.

"Neuerdings  sind Jugendliche  besonders stark betroffen. Bereits 55 Prozent aller Beschwerdefälle weisen Jugendliche oder Kinder als Geschädigte aus", berichtet Ronald Hechenberger, der neue Projektleiter des Internet Ombudsmann.

Um Probleme für Eltern und Kinder zu vermeiden, sollte Information und Aufklärung  über die Fallen im Internet bereits in den Pflichtschulen erfolgen und die SchülerInnen ihre Rechte und Pflichten im Internet rechtzeitig kennen lernen.

So kann man sich vor Betrügereien im Internet schützen

  1. Seien Sie bei Gratisangeboten und Gewinnspielen stets misstrauisch. Auch im Internet ist selten etwas wirklich gratis. Oft handelt es sich um Lockangebote, bei denen später laufende Kosten entstehen.
  2. Lesen Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Anbieters immer bevor Sie diese bestätigen – auch wenn das mühsam ist! Oft verstecken sich darin Verpflichtungen, wie jene ein kostenpflichtiges Abo zu erwerben. Achten Sie speziell auf die angegebenen Fristen und eventuell entstehende Kosten.
  3. Stornieren Sie unerwünscht bzw. versehentlich eingegangene Verträge (bzw. kostenpflichtige Anmeldungen) immer per Post mit einem eingeschriebenen Brief und behalten Sie eine Kopie des Schreibens.

Die Initiative Saferinternet.at www.saferinternet.at unterstützt InternetnutzerInnen bei der sicheren Nutzung des Internet. Saferinternet.at ist die nationale Informations- und Koordinierungsstelle für sichere Internetnutzung im Auftrag der EU, des Bundeskanzleramtes und der zuständigen Ministerien.

Der Internet Ombudsmann www.ombudsmann.at hilft KonsumentInnnen kostenlos bei konkreten Problemen und informiert über Neues zum Thema Shopping im Internet. Seit 1999 wurden ca. 8000 Beschwerdefälle von KonsumentInnen bearbeitet, wovon über 90 Prozent außergerichtlich gelöst werden konnten. Unterstützt wird der Internet Ombudsmann durch das Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz und die Bundesarbeiterkammer.

Informationen zum "Fraud Prevention Month" des Bundesministeriums für Soziales und Konsumentenschutz (mit Info-Folder).

Ansprechpartner
DI Ronald Hechenberger
Projektleiter Internet Ombudsmann und Saferinternet.at
Geschäftsführer des Österreichischen Instituts für angewandte Telekommunikation - ÖIAT
Telefon: 01 5952112
E-Mail: hechenbergeroiatat

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