Cyber-Mobbing
Tipps
- Geben Sie keine privaten Daten an Personen weiter, die Sie nicht auch persönlich kennen.
- Wenn Sie Opfer einer Cyber-Mobbing Attacke werden, dann weisen Sie zur Abschreckung die Täterin oder den Täter darauf hin, dass sie oder er möglicherweise eine strafbare Handlung setzt.
- Sprechen Sie mir Ihrem Kind, wie es sich gegen Online-Belästigungen wehren kann.
Häufige Fragen
- Was ist Cyber-Mobbing?
- Wie können sich Kinder gegen Cyber-Mobbing wehren?
- Wie kann ich mein Kind unterstützen, wenn es im Internet belästigt wird?
- Welche gesetzlichen Regelungen gegen Mobbing gibt es in Österreich?
- Wie kann man in der Schule gegen Cyber-Mobbing vorbeugen?
- Was kann man als Schule tun, wenn ein Fall von Cyber-Mobbing vorkommt?
- Was tun, wenn Lehrende das Opfer sind?
- Welche Beratungsstellen gibt es?
Was ist Cyber-Mobbing?
Cyber-Mobbing ist das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen von Personen im Internet oder mit dem Handy – meist über einen längeren Zeitraum.
Dabei werden unterschiedliche Internet- und Handydienste verwendet: wie z.B. im Internet durch E-Mail, Instant Messaging, in Chatrooms, in Diskussionsforen, in Sozialen Netzwerken, auf Foto- oder Videoplattformen, in Blogs und am Handy z.B. durch lästige Anrufe, SMS, Nachrichten auf der Mailbox, Handykamera etc.
Mobbing hat es immer schon gegeben. Zu den Besonderheiten von Cyber-Mobbing zählen allerdings:
- Inhalte verbreiten sich rasch, vor einem großen Publikum und sind oft nicht mehr zu entfernen.
- Cyber-Mobbing stellt einen "rund um die Uhr" Eingriff in die Privatsphäre dar, der vor den eigenen vier Wänden nicht halt macht - es sei denn, man nutzt keine neuen Medien. Handy oder Internet nicht mehr zu nutzen ist für die meisten Betroffenen keine Option.
- Personen die andere online mobben agieren oft (scheinbar) anonym. Die Rollen Täter und Opfer sind nicht einfach zu trennen, Attacken können sich in in Form von Gegenattacken gegen einen wenden.
Internationale Studien belegen: Rund jeder fünfte Teenager ist bereits über Internet oder Handy belästigt worden. Und jede/r vierte Betroffene hat niemanden davon erzählt. Auch die Ergebnisse der aktuellen JIM Studie (2008) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) belegen die Zunahme an Mobbingattacken z.B. in Sozialen Netzwerken. Demnach kann ein Viertel der befragten Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren bestätigen, dass im Bekanntenkreis schon einmal jemand in einem Sozialen Netzwerk von Mobbing betroffen war.
Folgende Begriffe werden oft synonym verwendet:
- Mobbing, Bullying – jegliche Form wiederholter, verbaler, psychischer oder körperlicher Belästigung durch einzelne oder mehrere Personen.
- Stalking - jemanden beharrlich verfolgen
- Grooming - Anbahnung sexueller Kontakte
- Happy Slapping - Filmen und Verbreiten von Übergriffen
Weiterführende Links:
- Saferinternet.at Schulmaterial: Aktiv gegen Cyber-Mobbing (pdf, 464 KB)
- Handywissen.at: Mobbing am Handy
Wie können sich Kinder gegen Cyber-Mobbing wehren?
Die wichtigsten Tipps für Kinder und Jugendliche:
- Bleib ruhig! Lass dich nicht von Selbstzweifeln beherrschen. Denn: Du bist okay, so wie du bist – an dir ist nichts falsch.
- Sperre die, die dich belästigen! Die meisten Websites und Online-Anbieter geben dir die Möglichkeit, bestimmte Personen zu sperren. Nutze dieses Angebot, denn du musst dich nicht mit jemandem abgeben, der dich belästigt. Wenn du mit Anrufen oder SMS belästigt wirst, kannst du auch deine Handynummer ändern lassen.
- Antworte nicht! Reagiere nicht auf Nachrichten, die dich belästigen oder ärgern. Denn genau das will der/die AbsenderIn. Wenn du zurückschreibst, wird das Mobbing wahrscheinlich nur noch schlimmer.
- Sichere Beweise! Lerne, wie du Kopien von unangenehmen Nachrichten, Bildern oder Online-Gesprächen machen kannst. Sie werden dir helfen, anderen zu zeigen, was passiert ist. Außerdem kann mit den Beweisen auch dein/e PeinigerIn gefunden werden.
- Rede darüber! Wenn du Probleme hast, wende dich an Erwachsene, denen du vertraust, zum Beispiel deine Eltern, eine/n LehrerIn oder eine/n JugendbetreuerIn. Bei „147 – Rat auf Draht“ erhältst du kostenlos, anonym und rund um die Uhr telefonische Hilfe, wenn du einmal nicht mehr weiter weißt.
- Melde Probleme! Nimm Belästigungen nicht einfach hin, sondern informiere umgehend die Betreiber der Website. Informationen, wie du in den verschiedenen Sozialen Netzwerken Missbrauch melden kannst, findest du hier. Vorfälle, die illegal sein könnten, solltest du den Behörden melden.
- Unterstütze Opfer! Wenn du mitbekommst, dass jemand anderer per Handy, Internet oder SMS belästigt wird, dann schau nicht weg, sondern hilf ihm/ihr und melde den Vorfall. Wenn der/die TäterIn merkt, dass das Opfer nicht alleine gelassen wird, hören die Beleidigungen oft schnell auf.
- Schütze deine Privatsphäre! Sei vorsichtig, welche Angaben du im Internet machst. Deine persönlichen Daten (E-Mail-Adresse, Wohnadresse, Handynummer oder private Fotos) können auch von „Cyber-Bullys“ gegen dich verwendet werden. Achte insbesondere darauf, deine Zugangsdaten geheim zu halten und ein sicheres Passwort zu verwenden.
- Kenne deine Rechte! Wenn du es nicht erlaubst, darf niemand Fotos von dir ins Internet stellen, die dir peinlich sein könnten. Außerdem darf dich niemand vor anderen verspotten oder beleidigen. Wenn Cyber-Mobbing besonders ernst ist, kann dies für den/die TäterIn rechtliche Konsequenzen haben.
- Vertraue dir! Wichtig ist, dass du an dich selbst glaubst und dir nichts von anderen einreden lässt. Lass dich nicht fertigmachen und mach keine anderen fertig!
Weiterführende Links:
- Saferinternet.at Informationsblatt für SchülerInnen: Cyber-Mobbing – Was kann ich dagegen tun?
- Weiße Feder – Gemeinsam gegen Gewalt: Was kannst du tun bei Gewalt und Mobbing?
- ServiceBureau Bremen: Cyberbullying
Wie kann ich mein Kind unterstützen, wenn es im Internet belästigt wird?
Wenn Ihr Kind Opfer von Belästigungen im Internet geworden ist, sollten Sie Folgendes tun:
- Sprechen Sie mit Ihrem Kind und zeigen Sie, dass es jederzeit mit Ihnen über Probleme reden kann. Mobbing kann zu einem großen Leidensdruck führen, besonders wenn Kinder mit niemandem darüber sprechen können. Wenn Sie sich selbst dazu nicht in der Lage fühlen, dann sorgen Sie dafür, dass es jemanden gibt, zu dem Ihr Kind das entsprechende Vertrauen hat (Bekannte, Nachbarn, Lehrende, Hotlines wie z.B. 147 Rat auf Draht).
- Informieren Sie sich über die Internet- und Handynutzungsgewohnheiten Ihres Kindes, auch wenn es keine Belästigung gibt. Zeigen Sie Interesse an der Lebenswelt Ihres Kindes!
- Seien Sie sensibel für mögliche Verstörungen Ihres Kindes, gerade im Zusammenhang mit den Handy- und Internetaktivitäten Ihres Kindes. Verurteilen Sie Ihr Kind nicht, sondern zeigen Sie, wie man aus Fehlern gemeinsam lernen kann. Stoßen Sie Ihr Kind nicht vor den Kopf, indem Sie besserwisserisch agieren.
- Reflektieren Sie gemeinsam, was Ihr Kind im Internet und mit dem Handy tut. Überlegen Sie gegebenenfalls neue Verhaltensformen, wenn Sie gemeinsam finden, dass diese Belästigungen erleichtert haben könnten.
- Reagieren Sie nicht mit einem Handy- oder Internetverbot. Internet und Handy spielen, auch wenn sie für Belästigungen missbraucht werden können, für die Betroffenen meist noch immer eine wichtige Rolle in der Freizeit und Schule. Wenn Kinder Opfer von Schikanen werden, ist eine Bestrafung nicht sinnvoll. Bleiben sie weiterhin eine mögliche Ansprechperson für Ihr Kind und vertreiben Sie es nicht durch Ihr eigenes Verhalten.
- Versuchen Sie den Täter oder die Täterin zu identifizieren und weisen Sie ihn oder sie darauf hin, dass es sich um einen strafbaren Delikt handeln kann.
- Kontaktieren Sie die Eltern des Täters oder der Täterin und/oder die Schule bzw. den Ausbildungsplatz. Wenn die Belästigung das Ausmaß einer beharrlichen Verfolgung annimmt oder wenn eine gefährliche Drohung vorliegt, sollten Sie die Polizei verständigen.
- Geben Sie Ihrem Kind konkrete Tipps, wie es sich im Falle von Belästigungen verhalten kann.
Weiterführende Links:
- Weiße Feder – Gemeinsam gegen Gewalt: Die Rolle der Eltern
Welche gesetzlichen Regelungen gegen Mobbing gibt es in Österreich?
In Österreich ist am 1. Juli 2006 das sogenannte Anti-Stalking-Gesetz (§ 107a Strafgesetzbuch, Tatbestand der "beharrlichen Verfolgung") in Kraft getreten, das Opfer von Belästigungen besser schützt. Von "Stalking" wird gesprochen, wenn folgende Vorgehensweisen eines Täters oder einer Täterin das Opfer unzumutbar beeinträchtigen und das Verhalten über längere Zeit hindurch fortgesetzt wird:
Der/die StalkerIn
- sucht die räumliche Nähe des Opfers,
- stellt mithilfe von Telekommunikation oder durch sonstige Kommunikationsmittel oder durch Dritte den Kontakt zum Opfer her,
- bestellt unter Verwendung der persönlichen Daten des Opfers Waren oder Dienstleistungen in dessen Namen,
- bewegt unter Verwendung der persönlichen Daten des Opfers Dritte dazu, mit dem Opfer Kontakt aufzunehmen.
Die möglichen Maßnahmen gegen StalkerInnen reichen von Wegweisung über Betretungsverbote bis hin zur Festnahme.
Zuvor war dem Phänomen mit Mitteln des Strafrechtes nur dann beizukommen, wenn die Grenze zu einem konventionellen Delikt (gefährliche Drohung, Ehrenbeleidigung, Verleumdung, Körperverletzung) überschritten wird.
Daneben ist aber auch eine zivilrechtliche Unterlassungsklage (zum Schutz der Privatsphäre vor Ehrenbeleidigung) möglich. Mit einem Unterlassungsurteil kann bei jedem neuen Verstoß eine Geldstrafe verhängt werden. (Quelle: Internet4Jurists: Glossar - Stalking)
Weiterführender Link:
- Saferinternet.at Schulmaterial: Aktiv gegen Cyber-Mobbing (pdf, 464 KB): Kapitel 3: Was sagt das Gesetz? ab Seite 13
- Saferinternet.at Broschüre Internet sicher nutzen (pdf, 5,4 MB): Informationen über Ehrenbeleidigung und Verleumdung ab Seite 89.
Wie kann man in der Schule gegen Cyber-Mobbing vorbeugen?
- SchülerInnen in ihrem Selbstbewusstsein stärken: Kinder und Jugendliche, die lernen selbstbewusst und selbstbestimmt zu agieren, werden sich in schwierigen Situationen besser zu helfen wissen. Sie werden sich weniger als gesamte Person verletzt fühlen und können in der Regel gelassener an eine solche Situation herangehen.
- Gutes Verhältnis zwischen LehrerInnen und SchülerInnen: Ein gutes Vertrauensverhältnis wirkt stärkend und unterstützt Kinder und Jugendliche positiv. Damit ist auch verbunden, dass sich betroffene SchülerInnen im Falle des Falles schneller an einen Erwachsenen wenden werden, zu dem sie Vertrauen haben.
- Spielregeln und Hausordnung: Ist in der Haus-/Schulordnung Cyber-Mobbing aufgriffen und thematisiert, ist später leichter damit umzugehen. Je transparenter das Thema von vorne weg behandelt wird, desto einfacher ist es, damit im konkreten Fall konstruktiv umzugehen.
- Anonym berichten lassen: Es empfiehlt sich einen "Kummerkasten" einzurichten, wo SchülerInnen anonym von Fällen berichten können (z.B. in Form einer E-Mail-Adresse oder einem Briefkasten).
- Peermediation einführen: Da Cyber-Mobbing sich in der Regel zwischen Gleichaltrigen abspielt, kann eine Unterstützung im Kreis der SchülerInnen hilfreich sein. In vielen Fällen scheinen sich die Opfer eher einem/r vertrauenswürdigen Mitschüler/in anzuvertrauen als einem Erwachsenen.
Weiterführende Links:
- Saferinternet.at Schulmaterial: Aktiv gegen Cyber-Mobbing (pdf, 464 KB)
- Weiße Feder – Gemeinsam gegen Gewalt: Tipps für Lehrende
- Schule.at: Thema Mobbing
- Weiße Feder – Gemeinsam gegen Gewalt: Peermediation an Schulen
- Schulpsychologische Bildungsberatung: Gewaltprävention
- EU-Kommission: Spot "Wehr dich gegen Cyber-Mobbing"
- Childnet: Film "Let's fight it together"
- Nobody’s Children Foundation: Video "Stop Cyberbullying"
- zentrum polis: polis aktuell Nummer 6/09: "Mobbing in der Schule"
- Gender + Bildung: Broschüre Geschlechtssensible Angebote zur Gewaltprävention im schulischen Bereich (pdf, 781 KB)
- Click & Check: Ein Präventionsangebot für SchülerInnen, Lehrende und Eltern des Landeskriminalamtes Oberösterreich.
- Akademie für Wissensmanagement: Gewaltpräventionsseminare Angebot für Schulen in der Steiermark (pdf, 516 KB)
- Aktion Film Salzburg: Workshops zum Thema Medien&Gewalt
- KiJA OÖ: Die Mobbing- und Gewaltpräventionsstelle der Kinder- und Jugendanwaltschaft Oberösterreich bietet Workshops, Beratung, LehrerInnenfortbildung etc.
- Online-Handbuch des Autors Günther Gugel vom Institut für Friedenspädagogik Tübingen: Gewaltprävention in der Grundschule
- lehrer-online: Erfahrungsberichte und Unterrichtsmaterialien zum Thema Mobbing in der Schule
- Seitenstark – Initiative gegen Mobbing an Schulen
- Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft: Tipps und Hinweise zum Umgang mit Cyber-Mobbing
- Childnet International und Stop Cyberbullying: Englischsprachige Seiten zum Thema "Cyber-Mobbing"
- Education.com: Bullying at school and online
- Davenport Stories: Englische Schullektüre Cyber Nightmare zum Thema "Cyber Mobbing"
Was kann man als Schule tun, wenn ein Fall von Cyber-Mobbing vorkommt?
Ist ein Fall aufgetreten, so muss die Schule - der Klassenvorstand oder die Schulleitung - unverzüglich reagieren. Zunächst sind folgende Fragen abzuklären: Was konkret ist vorgefallen? Welche Personen sind beteiligt? Wie schwer ist das Delikt?
- Mit den Betroffenen reden: Betroffene Opfer und Täter (sofern bekannt) befragen und gemeinsam eine Lösung (inklusive einer Wiedergutmachung) finden.
- Eltern einbinden: Einen Elternabend veranstalten. Eltern haben oft keine Vorstellung was Cyber-Mobbing eigentlich ist und sind sich nicht im Klaren über das Ausmaß und die Tragweite von solchen Vorkommnissen.
- In der Schule thematisieren und gemeinsam einen Ausweg finden, auf keinen Fall totschweigen, sondern den Vorfall als Chance nutzen, Aufklärung zu betreiben. Wie fühlt man sich als Opfer, welche Motive haben die Täter, welche Rolle hat der Zeuge?
- Umgang mit neuen Medien (eventuell neu) regeln: Was ist erlaubt, was ist nicht erlaubt? Welche Sanktionen bei Missbrauch gibt es? Manchmal kann es schon zu einer Entspannung führen, wenn beispielsweise das Handy in der Zeit des Unterrichts abgeschaltet sein muss und dies in der Schulordnung geregelt ist.
- Kontaktbeamte der Polizei hinzuziehen: Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn man selbst nicht einschätzen kann, ob es sich um eine strafrechtlich relevante Tat handelt.
Weiterführender Link:
- Saferinternet.at Schulmaterial: Aktiv gegen Cyber-Mobbing (pdf, 464 KB) Kapitel 4: Wie kann die Schule aktiv werden? ab Seite 15
Was tun, wenn Lehrende das Opfer sind?
Oft werden auch Lehrende Opfer von Cyber-Mobbing. So kommt es immer wieder vor, dass SchülerInnen ihrer Lehrenden im Unterricht mit dem Handy filmen, diese Aufnahmen dann zusammenschneiden und in Sozialen Netzwerken zum Gaudium der Klassengemeinschaft oder ehemaliger SchülerInnen veröffentlichen. Lehrende erfahren dies in der Regel nicht, sind sie ja nicht selbst Mitglieder dieser Communities.
Prinzipiell kann es hilfreich sein, in der Schul-/Hausordnung aufzunehmen, dass das Filmen von Personen in der Schule und das Veröffentlichen dieser Filme/Bilder ohne Zustimmung der Betroffenen verboten sind. Damit kann im Falle eines solchen Vorkommens dann auch gegen diese Verstöße vorgegangen werden. Denn es ist rechtlich nicht eindeutig geklärt, ob das Filmen von Lehrenden im Zuge ihrer Unterrichtsausübung erlaubt ist oder nicht. Noch ist dies ein rechtlicher Graubereich.
Anders ist die Situation jedoch, wenn es sich um eine nachteilige Darstellung der Lehrenden handelt - wenn beispielsweise solche Aufnahmen entsprechend zusammengeschnitten werden und so eine Lehrkraft lächerlich gemacht wird. Hier gilt das „Recht am eigenen Bild“. Die Lehrperson kann eine Löschung der Aufzeichnung beim Webseitenbetreiber erwirken, sofern sie davon erfährt.
Kommen solche Vorfälle in der Schule vor, so sind unbedingt Maßnahmen im Bereich der Verbesserung des Schulklimas und einer Verbesserung des Vertrauensverhältnisses anzustreben. Hier sind auch externe ExpertInnen sinnvoll, wie Schulpsychologen oder SchulentwicklerInnen.
Weiterführende Links:
- Saferinternet.at Schulmaterial: Aktiv gegen Cyber-Mobbing (pdf, 464 KB) Kapitel 4.4: Was tun, wenn Lehrende zu Opfern werden? Seite 20
- Internet4Jurists: „Filmstar wider Willen"
- Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft: Tipps und Hinweise zum Umgang mit Cyber-Mobbing, Broschüre Cyber-Mobbing (pdf, 100 KB)
Welche Beratungsstellen gibt es?
Speziell für Kinder und Jugendliche:
- 147 Rat auf Draht: kostenlos, anonym und rund um die Uhr, Tel. 147 (ohne Vorwahl)
- Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs
Speziell für Schulen:
- Schulpsychologische Beratungsstellen
- Weiße Feder – Gemeinsam gegen Gewalt: Präventionsprogramme und Peer-Mediation an Schulen
Speziell für Eltern:
- Familienberatungsstellen in ganz Österreich
- 147 - Rat auf Draht: Als Anlaufstelle auch für Eltern und Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen, die Tipps oder Unterstützung brauchen.
Sonstige Beratungsstellen:
- Opfernotruf des Bundesministeriums für Justiz, Tel. 0800/112 112
- Kriminalprävention, Polizei-Servicenummer 059-133
- Frauenhelpline Tel. 0800/222 555
- 24 Stunden Frauennotruf der Stadt Wien, Tel. 01/71 71 9
- Telefonseelsorge Tel. 142 (ohne Vorwahl)
8 Kommentare
guter, interessanter und ausführlicher Bericht
Andre schrieb am 05.02.2010 13:33Einen interessanten Blog zum Thema finden Sie auch unter: www.kinder-sicher-surfen.de/cyber-mobbing/
Super
Gamze schrieb am 27.02.2010 18:16Respekt leute es ist toll das ihr so
eine homepage macht
Super super macht weiter
eine frage hätte ich
gibt es hier ein chat wo man
zusammen schreibt ?
Danke!
Saferinternet.at schrieb am 01.03.2010 09:20Danke für das Lob, das lesen wir natürlich gerne. :-) Chat haben wir keinen, aber du kannst dich mit uns und anderen jederzeit über unsere Facebook-Fansite unter www.facebook.com/saferinternetat austauschen!
hehee
hahaaa schrieb am 04.03.2010 12:25alsoo manchmal kann das ein spaß sein..
aba es is ja nciht böse gemeint...
ich sag zu meinen besten freunden auch "Ma ihr seits so dumm!"
aba spaßhalber..^^
zum thema spaß...
r.k. schrieb am 27.04.2010 21:14so lange es wirklich nur "spaß" ist ja nix dabei...
dazu stellen sich mir aber zwei fragen:
1.) wie lange ist spaß eig noch spaß oder anders gesagt - ab wann ist es kein spaß mehr?
2.) empfinden die freunde das wirklich auch als spaß oder st es für die betroffenen doch nicht sooo lustig?
ist eine schwierige sache bei der sehr leicht und schnell grenzen überschritten werden können.
lg
r.k.
Cyber-Mobbing kein Spaß
Saferinternet.at schrieb am 28.04.2010 09:33Das Cyber-Mobbing ist kein Spaß ist zeigt auch der SWR Film "Netzangriff" der Reihe "KRIMI.DE" nachzusehen unter
cyber mobbing
...... schrieb am 27.05.2010 15:49Mobbing jeder Art ist nicht OK
Aber lasst euch davon nicht beeindrucken
meistens machen dies Leute die besonders "cool!" sein wollen, doch sie unterstehn nur einem Gruppenzwang
Geht nicht auf ihre Beleidigungen weil sie dumm, blöd und einfach unnötig sind.
falls das alles nicht hilft dann wendet euch an eure Eltern oder an die Polizei
und wenn ihr sie nicht kennt
ignoriert sie einfach
toll
Chrissi schrieb am 16.06.2010 08:27tolle Seite , ich finde Syber - Mobbing echt schlimm , ich hab wo gelesen das sich Kinder wegen Syber - Mobbing mit 13 - 16 Jahren das leben nehmen . das find ich echt schlimm -
nochmals ; Tolle Seite








