Soziale Netzwerke
Tipps
- Seien Sie vorsichtig bei der Weitergabe von persönlichen Daten, wie Adresse, Telefonnummer, Fotos etc. und schützen Sie Ihre Privatsphäre, indem Sie den Zugriff auf Ihr Profil beschränken.
- Veröffentlichen Sie keine Bilder oder Texte, die Ihnen oder anderen später einmal peinlich sein könnten oder zu Ihrem Nachteil verwendet werden können.
- Beim ersten realen Treffen mit einer Online-Bekanntschaft sollten Kinder und Jugendliche niemals allein erscheinen, sondern unbedingt einen vertrauten Erwachsenen mitnehmen!
Häufige Fragen
- Was versteht man unter Sozialen Netzwerken?
- Was sind derzeit die bekanntesten Sozialen Netzwerke?
- Wie nutze ich Soziale Netzwerke sicher?
- Wie kann Missbrauch in Sozialen Netzwerken gemeldet werden?
- Was ist das "Recht am eigenen Bild"?
- Was kann ich tun, wenn unerwünschte Fotos von mir im Internet veröffentlicht werden?
- Wie kann ich verhindern, dass meine Kinder/SchülerInnen in einem sozialen Netzwerk belästigt werden?
- Was muss ich beachten, wenn ich Bilder, Musik oder Videos veröffentliche?
- Sicher twittern: Welche Tipps können Eltern ihren Kindern geben?
- Social Gaming im Griff behalten: Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen?
- Social Gaming im Griff behalten: Was sollen junge SpielerInnen beachten?
Was versteht man unter Sozialen Netzwerken?
In Sozialen Netzwerken präsentieren sich NutzerInnen in einem eigenen Profil mit möglichst vielen persönlichen Angaben, wie z.B. Hobbys, Interessen, Fotos, Videos etc. Wenn zwei InternetnutzerInnen einwilligen, „verlinken“ sie ihre Profile. Dadurch entsteht ein Netzwerk von Personen, die miteinander in Kontakt stehen. In Sozialen Netzwerken kann man sich mit anderen austauschen, die ähnliche Interessen haben und nach neuen Kontakten suchen.
Andere Begriffe für Soziale Netzwerke: Online Community, Social Network, virtuelle Gemeinschaft etc.
Was sind derzeit die bekanntesten Sozialen Netzwerke?
Zu den bekanntesten Sozialen Netzwerken für Jugendliche zählen derzeit MySpace, Facebook, Netlog oder studiVZ (bzw. die verwandten Netzwerken schuelerVZ oder meinVZ). Diese Netzwerke nutzen Jugendliche, um mit ihren FreundInnen in Kontakt zu bleiben oder auch neue Menschen mit ähnlichen Interessen kennen zu lernen. Szene1.at ist das größte österreichische Soziale Netzwerk. In den meisten Netzwerken gibt es die Möglichkeit, Gruppen zu bestimmten Themen anzulegen und so die Kommunikation mit Gleichgesinnten zu erleichtern.
Weiterführender Link:
- Verzeichnis von weltweit genutzten Sozialen Netzwerke auf Wikipedia.
Wie nutze ich Soziale Netzwerke sicher?
Besonders der Schutz der Privatsphäre ist in Sozialen Netzwerken eine Herausforderung. Einerseits will man sich selbst präsentieren, um so auch von anderen TeilnehmerInnen gefunden zu werden, andererseits gilt es zu verhindern, dass persönliche Angaben missbraucht werden. Grundsätzlich gilt: Je vorsichtiger Sie bei der Angabe von persönlichen Daten und Fotos sind, desto sicherer ist das Social Networking!
Die wichtigsten Sicherheitstipps:
- Geben Sie keine persönlichen Daten (Adresse, Wohnort, Telefonnummer etc.) bekannt, die es Fremden ermöglichen, Sie auch im „echten“ Leben aufzuspüren oder zu belästigen. Wenn möglich verwenden Sie einen Nickname (Benutzername).
- Veröffentlichen Sie keine Bilder oder Texte, die Ihnen oder anderen später einmal peinlich sein oder aber zu Ihrem Nachteil verwendet werden könnten. Bedenken Sie, dass auch keine Bilder von Bekannten veröffentlicht werden dürfen, die diese „nachteilig“ darstellen. Auch wenn Bilder nur für eine kleinere NutzerInnengruppe freigegeben sind, ist nicht auszuschließen, dass diese irgendwann in falsche Hände gelangen.
- Bedenken Sie, dass Soziale Netzwerke von potentiellen Arbeitgebern genutzt werden könnten, um mehr über Ihre Person zu erfahren.
- Nutzen Sie die Einstellungsoptionen Ihrer Community für mehr „Privatsphäre“, indem Sie z.B. den Zugriff auf Freunde beschränken.
- Verwenden Sie sichere Passwörter und halten Sie diese geheim. Gestohlene Log-in-Daten können verwendet werden um Ihr Profil zu verändern oder zu missbrauchen. Nachdem oft diesselben Passwörter auch bei anderen Konten wie z.B. eBay oder Amazon benutzt werden, kann ein gestohlenenes Passwort neben Mobbing auch handfeste finanzielle Folgen nach sich ziehen. Verwenden Sie deshalb verschiedene Passwörter für verschiedene Anwendungen und verändern Sie diese auch in regelmäßigen Abständen. Siehe auch: Wie sieht ein sicheres Passwort aus?
- Wenn Fremde Sie einladen, Sie als „FreundIn“ zu verlinken, nehmen Sie diese Personen genau unter die Lupe, bevor Sie die Einladung annehmen.
- In manchen Communities kann es auch vorkommen, dass Schadprogramme verbreitet werden. Seien Sie daher vorsichtig, wenn Sie Programme erhalten. Speichen Sie diese nicht auf Ihrem Computer und verwenden Sie ein regelmäßig aktualisiertes Anti-Virus-Programm.
- Werden Sie von NutzerInnen der Community belästigt, so können Sie diese in der Regel sperren lassen. Kontaktieren Sie den Betreiber der Internetseite falls die unerwünschte Kontaktaufnahme nicht aufhört.
Weiterführende Links:
- Arbeiterkammer Wien: Facebook, MySpace & Co - Soziale Netzwerke im Internet, Analyse und Tipps (2009) (pdf, 1,1 MB)
- Fraunhofer-Institut: Studie Privatsphärenschutz in Soziale-Netzwerke-Plattformen (2008) (pdf, 2,9 MB)
- Klicksafe.de: Flyer Sicherer in Social Communities (pdf, 300 KB)
- Klicksafe.de: Leitfäden zum Schutz der Privatsphäre bei Facebook und bei studiVZ
- Medienkulturzentrum Dresden: Untersuchung von Sozialen Netzwerken (u.a. hinsichtlich Datenschutz und Transparenz)
- Watch Your Web: Online-Initiative mit jugendgerecht aufbereiteten Infos, Tipps, Videoclips, Tutorials etc. zum Thema „Wie kann ich mich und meine Daten in Sozialen Netzwerken schützen?"
- schülerVZ: Lehrmaterialien zum Thema Soziale Netzwerke, Privatsphäre und Datenschutz sowie Verhalten und Selbstdarstellung im Internet
Wie kann Missbrauch in Sozialen Netzwerken gemeldet werden?
Mit zunehmender Beliebtheit von Sozialen Netzwerken steigt leider auch die Gefahr, Opfer von Cyber-Mobbing-Attacken zu werden. Viele Betreiber Sozialer Netzwerke bieten mittlerweile die Möglichkeit, Belästigungen, unerwünschte Bilder und andere Verstöße in ihren Netzwerken zu melden. Über leicht zu findende Meldefunktionen (z.B. „Verstoß / Profil / Nutzer / Missbrauch melden“) können die Betreiber in der Regel direkt angeschrieben werden. Nachdem die Hinweise geprüft wurden, können die Anbieter Inhalte, die illegal sind oder auf eine andere Art gegen die Regeln des Netzwerks verstoßen, entfernen oder Profile von auffälligen Mitgliedern löschen.
Die bedeutendsten Sozialen Netzwerke Europas (u.a. Facebook, MySpace, Netlog, studiVZ) haben erstmals im Februar 2009 eine europäische Vereinbarung zur Verbesserung der Sicherheit für Minderjährige bei der Nutzung von Websites zur sozialen Vernetzung unterzeichnet und sich dazu verpflichtet, Funktionen zur Prävention und Verfolgung von Verstößen in ihren Netzwerken bereitzustellen.
Für alle Social Networks gilt: Belästigungen und anstößige Inhalte sollte man keinesfalls hinnehmen! Vorfälle, die illegal sein könnten, sollten unbedingt zur Anzeige gebracht werden. Eine genaue Dokumentation des Vorfalls mit Datum, Uhrzeit, Nickname sowie Screenshots anstößiger Inhalte ist in diesem Fall sehr hilfreich.
Anleitung: Missbrauch melden
Hier finden Sie jeweils ein kurze Anleitung, wie Missbrauch in den in Österreich am häufigsten genutzten Sozialen Netzwerken gemeldet werden kann.
Weitere nützliche Tutorials zum Thema „studiVZ, MySpace, YouTube & Co - Wie kann ich hier meine Daten schützen?“ bietet das „watch your web“-Portal. Hier wird für studiVZ, MySpace, YouTube und andere Soziale Netzwerke in mehreren Schritten gezeigt, welche Sicherheitseinstellungen in den eigenen Profilen vorgenommen werden können.
Weiterführender Link:
- Arbeiterkammer Wien: Facebook, MySpace & Co - Soziale Netzwerke im Internet, Analyse und Tipps (pdf, 1,1 MB)
Was ist das "Recht am eigenen Bild"?
Jede Veröffentlichung die an sich, oder in Verbindung mit dem Begleittext geeignet ist, die berechtigten Interessen des Abgebildeten zu verletzen, ist unzulässig. Aufnahmen an öffentlichen Plätzen sind üblicherweise unbedenklich, wenn aber der Kontext nachteilig ist (z.B. Oben-ohne Abbildung am Strand) ist eine Veröffentlichung nicht zulässig. Im privaten Bereich sind Interessen noch viel früher beeinträchtigt, dies gilt auch für private geschlossene Veranstaltungen (z.B. eine Party). Veröffentlichte Bilder dürfen die Abgebildeten nicht bloßstellen oder herabsetzen.
Um dagegen vorgehen zu können reicht es aber nicht, wenn jemand meint, er würde auf dem Bild hässlich aussehen. Eine Bloßstellung muss objektiv nachvollziehbar sein. Die gesetzlichen Entscheidungen in diesem Bereich sind ziemlich streng. Deshalb: Zustimmung des/der Abgebildeten vor der Veröffentlichung einholen!
Das Urheberrecht dient dem Schutz des/der Abgebildeten vor ungewollter Veröffentlichung des eigenen Bildes. Das Fotografieren an sich ist davon aber nicht betroffen.
Weiterführender Link:
- Internet4Jurists: Recht am eigenen Bild
Was kann ich tun, wenn unerwünschte Fotos von mir im Internet veröffentlicht werden?
Auf jeden Fall können Sie den Website-Betreiber freundlich ersuchen, das Foto zu entfernen. Für das weitere Vorgehen muss man unterscheiden:
- Von einem anderen angefertigtes Foto der eigenen Person: Vorausgesetzt, dass die Veröffentlichung gegen berechtigte Interessen des Abgebildeten verstößt, hat man einen Unterlassungsanspruch.
- Selbst gemachtes Foto mit beliebigem Motiv: Hier hat der Fotograf einen unbedingten Unterlassungsanspruch und außerdem alle weiteren Ansprüche nach dem Urheberrechtsgesetz, insbesondere auch einen Schadenersatzanspruch, der zumindest die Abgeltung der zweifachen Lizenz beinhaltet. Die Höhe orientiert sich an der unverbindlichen Verbandsempfehlung der Bundesinnung für Berufsfotografen.
In beiden Fällen ist die Beauftragung eines Anwalts zur Einbringung einer Klage nach dem Urheberrechtsgesetz unumgänglich. Für Streitigkeiten aus dem Urheberrecht unabhängig vom Streitwert ist nämlich immer das Landesgericht zuständig und dort besteht Rechtsanwaltszwang. Manchmal hilft aber auch bereits das Aufforderungsschreiben eines Anwalts.
Die Kosten des Verfahrens bekommen Sie ersetzt, sofern der Beklagte diese (allenfalls im Exekutionsweg) zahlen kann. Da die Kosten einer derartigen Klage nicht unbeträchtlich sind, sollte man sich daher im Vorhinein überlegen, ob sich eine Klage auszahlt.
Wie kann ich verhindern, dass meine Kinder/SchülerInnen in einem sozialen Netzwerk belästigt werden?
Die schlechte Nachricht zuerst: Einen hunderprozentigen Schutz gibt es nicht. Kinder und Jugendliche können jedoch von Ihnen unterstützt werden und so lernen mit solchen Risiken umzugehen.
- Wichtig ist, dass Kindern und Jugendliche „NEIN“ sagen lernen, wenn sie merken, dass ihnen eine Situation unangenehm ist.
- Schauen Sie sich gemeinsam mit Ihren Kindern an, wie sie eine Belästigung an die Plattform-Betreiber melden können.
- Kinder und Jugendliche müssen lernen, wie sie mit Fremden im Internet ein Vertrauensverhältnis aufbauen können und sie müssen erkennen können, wie sie sich wem gegenüber in welcher Situation verhalten müssen/können. So kann man zu bestimmten Personen in einem Themenbereich ein gutes Vertrauensverhältnis haben, dies bedeutet jedoch nicht, dass man alles mit dieser Person teilen möchte. Hier einen Unterschied zu erlernen und zu erleben ist eine wichtige Voraussetzung, um vor Belästigungen geschützt zu sein.
- Kinder und Jugendliche brauchen erwachsene Vertrauenspersonen, bei denen sie sich trauen, auch Dinge zu äussern, die ihnen komisch vorkommen, ohne daraus Konsequenzen (Verbote etc.) fürchten zu müssen. Dies müssen nicht unbedingt die Eltern sein. Mit solchen erwachsenen Vertrauenspersonen kann man besprechen, wie man sich in einer unangenehmen Situation verhalten kann und welche Optionen einem zur Verfügung stehen.
- Als Eltern selbst ist es wichtig, mit den eigenen Kindern gemeinsam das Internet zu erkunden und auf jeden Fall Interesse dafür zu zeigen, was die Kinder hier machen, ohne sie für Bereiche zu verurteilen, die man selbst nur schwer nachvollziehen kann. Nicht alles, was die Kinder lustig und spannend finden, können Erwachsene nachvollziehen. Man muss als Elternteil nicht jedes Interesse gleichermaßen verstehen können, jedoch eine Ahnung haben, wo der Nachwuchs online unterwegs ist. Kann man die Entwicklung des eigenen Kindes im Internet einigermaßen verfolgen und weiss man, wovon das Kind spricht, so fällt es einem auch leichter, in unangenehmen Situationen zu agieren und das Kind im Umgang damit zu unterstützen.
- Problematisch können „Blind Dates“ sein, also reale Treffen mit virtuellen Bekanntschaften. Wenn beim ersten Treffen eine erwachsene Begleitperson dabei ist, so ist aber nichts einzuwenden.
- Im Internet lassen sich relativ leicht neue Identitäten ausprobieren und annehmen. Dies kann aus Sicht der Kinder und Jugendlichen ein Vorteil sein, denn so können sie selbst auch in eine andere Rolle schlüpfen und diese austesten. Die Schattenseite davon ist, dass man bei anderen Personen nicht immer davon ausgehen kann, dass es sich um deren echte Identität handelt. Kinder und Jugendliche müssen also im Laufe ihrer Tätigkeiten im Internet erlernen, wie man die Identität einer anderen Person dennoch erkennen kann und wie man auf Ungereimtheiten aufmerksam wird.
- Besprechen Sie auch die wichtigsten Sicherheitstipps für Soziale Netzwerke mit Ihrem Kind.
Weiterführender Link:
- Saferinternet.at: Tipps & Häufige Fragen zum Thema Cyber-Mobbing
Was muss ich beachten, wenn ich Bilder, Musik oder Videos veröffentliche?
Bevor man ein Bild, ein Musikstück oder ein Video hochladen möchte, ist abzuklären:
- Habe ich das Urheberrecht für dieses Werk? D.h., habe ich die Musik selbst aufgenommen, das Foto selbst gemacht oder den Film selbst produziert bzw. hat der Urheber/die Urheberin einer Veröffentlichung zugestimmt?
- Bin ich sicher, dass das „Recht am eigenen Bild“ der abgebildeten Personen gewahrt bleibt?
Kann ich diese beiden Fragen nicht eindeutig mit „ja“ beantworten, ist ein Upload nicht zu empfehlen.
Sicher twittern: Welche Tipps können Eltern ihren Kindern geben?
„Was gibt's Neues?“ wird auf dem Microblogging-Portal Twitter gefragt. Und tausende NutzerInnen weltweit antworten. Jeder kann mitmachen und kurze Textnachrichten („Tweets“) via Website, Messenger oder Handy veröffentlichen und mit anderen UserInnen teilen. Nicht selten handelt es sich dabei allerdings um sehr private Informationen, die oft völlig sorglos einem potenziellen Millionenpublikum zugänglich gemacht werden.
Damit das Twittern nicht zu bösen Überraschungen führt und weiterhin Spaß macht, haben wir hier zehn Tipps für junge Twitter-NutzerInnen zum Schutz der eigenen Privatsphäre zusammengefasst:
- Gib in deinen „Tweets“ keine persönlichen Daten wie deinen vollen Namen, Adresse, Schule, Telefonnummer, E-Mail-Adresse etc. preis.
- Halte deine Twitter-Zugangsdaten immer geheim, auch vor deinen besten FreundInnen.
- Bei unangenehmen oder gar beängstigenden „Tweets“ wende dich an einen Erwachsenen, dem du vertraust.
- Sende Online-Freunden, die du nicht kennst, niemals Fotos oder Videos von dir. Wenn du dir unsicher bist, sprich mit einem Erwachsenen darüber.
- Triff dich im echten Leben niemals alleine mit Twitter-Bekanntschaften! Nimm im Fall des Falles immer einen Erwachsenen mit.
- Halte die persönlichen Informationen in deinem Twitter-Profil möglichst kurz, um Fremden nicht zu viel über dich zu verraten.
- „Followe“ am besten nur NutzerInnen, die du auch im echten Leben kennst.
- Antworte nicht auf Nachrichten von NutzerInnen, die du nicht kennst, und klicke keine merkwürdigen Links.
- Denke beim Verfassen deiner „Tweets“ immer daran, dass deine Eltern, KlassenkollegInnen, LehrerInnen etc. jederzeit mitlesen könnten. Schreibe bei Twitter also nur das, was du auch im echten Leben öffentlich sagen würdest.
- Erlaube nur NutzerInnen, denen du vertraust, deine „Tweets“ zu lesen. Klicke dazu auf deiner Twitter-Seite rechts oben den Link „Settings“, aktiviere im Reiter „Account“ die Checkbox neben „Protect my tweets“ (siehe Grafik) und gehe auf Speichern. Jetzt können nur jene Personen deine Einträge anschauen, die von dir freigeschalten wurden.
(Quelle: DigMo!)
Weiterführende Links:
- Microblogging-Portal Twitter: www.twitter.com
- „Tweet“-Suchmaschine: http://search.twitter.com
- Infos über Twitter auf Wikipedia
Social Gaming im Griff behalten: Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen?
Social Games wie Farmville, MafiaWars & Co. sind aus Sozialen Netzwerken längst nicht mehr wegzudenken. Damit diese vorallem für Kinder und Jugendliche weder zu einem „Zeitfresser“ noch zu einem „Geldfresser“ werden, hier ein paar Tipps, wie Eltern ihre Kinder bei der sicheren Nutzung von Social Games unterstützen können:
- Spielen Sie mit Ihrem Kind gemeinsam! Social Games bringen Spaß und Entspannung für jede Altersgruppe und können wichtige Kompetenzen (z.B. Zeitmanagement, Multi-Tasking etc.) fördern. Suchen Sie interessante Spiele entsprechend dem Alter Ihres Kindes und erforschen Sie sie miteinander. Die gemeinsamen Erfahrungen erleichtern es, die Faszination von Social Games zu verstehen und mit Ihrem Kind besser darüber reden zu können. Bei Facebook empfehlenswert sind z.B. FarmTown, Farmville, Café World oder Happy Aquarium.
- Lassen Sie sich die Spiele von Ihrem Kind erklären! Kinder freuen sich, wenn sie auch einmal in die ExpertInnen-Rolle schlüpfen können. Das hilft Ihnen und Ihrem Kind alters- und rollenbedingte Barrieren abzubauen.
- Thematisieren Sie den kommerziellen Aspekt dieser Spiele! Vielen Kindern fällt es schwer, „reales“ von „virtuellem“ Geld zu unterscheiden. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die wirtschaftlichen Absichten der Spielehersteller und formulieren Sie klare Regeln für das Kaufen von virtuellen Gegenständen. Die meisten Social Games können ohne weiteres gratis gespielt werden.
- Machen Sie Ihr Kind stark gegen den Gruppendruck! Das gegenseitige Messen und Wetteifern um Levels mit den eigenen Freunden ist der wesentliche Anreiz beim Social Gaming. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, mit diesem Gruppendruck umgehen und auch einmal „Nein“ sagen zu können. Ziehen Sie beim Darüber reden Analogien zu realen Herausforderungen (z.B. Pokemon-Karten, Markenkleidung, Eis essen etc.).
- Vereinbaren Sie Regeln für das Spielen! Kinder freuen sich selten über Regeln, weil sie diese (zunächst) nur als Einschränkung erleben. Das ist bei Computer- bzw. Online-Spielen nicht anders als in anderen Erziehungsbereichen. Nutzen Sie Ihre positiven Erfahrungen aus diesen anderen Bereichen, um Regeln zu vereinbaren und auf deren Einhaltung zu achten.
- Helfen Sie Ihrem Kind beim Ausstieg aus dem Spiel, wenn es das möchte! Bei Facebook kann beispielsweise jedes Game für das eigene Nutzerprofil blockiert werden, sodass man fortan von diversen Benachrichtigungen, Geschenken oder Einladungen in Ruhe gelassen wird. Die Option „Diese Anwendung blockieren“ steht auf der „Anfragen“-Seite zur Verfügung.
- Zeigen Sie Ihrem Kind Alternativen auf! Abseits der Sozialen Netzwerke gibt es im Internet viele weitere kostenlose Online-Spiele – auch ganz ohne kommerzielle Interessen. Ausgewählte Spiele, die Spaß machen und anspruchsvoll sind, finden Sie auf der Website der BuPP.
Es muss übrigens nicht immer der Computer sein: gemeinsam etwas mit Ihrem Kind zu unternehmen (z.B. Ausflug, Kino) macht mindestens genauso Freude!
Weiterführende Links:
- Geschäftsmodell: Wie verdient man mit einem kostenlosen Game wie Farmville Geld?
- Spielsucht: Suchtfaktoren in Farmville und Die 10 Level der Farmville-Sucht
- Ranking: Die 20 beliebtesten Facebook-Games
- Saferinternet.at: Mehr zum Thema Computerspiele
Social Gaming im Griff behalten: Was sollen junge SpielerInnen beachten?
Social Games wie Farmville, MafiaWars & Co. sind aus Sozialen Netzwerken längst nicht mehr wegzudenken. Damit diese vorallem für Kinder und Jugendliche weder zu einem „Zeitfresser“ noch zu einem „Geldfresser“ werden, hier ein paar Tipps, worauf junge SpielerInnen achten sollten:
- Nicht alles, was im Internet als „kostenlos“ verkauft wird, ist auch tatsächlich gratis! Mit Spielen wie Farmville, MafiaWars & Co. lässt sich für die Herstellerfirmen viel Geld verdienen. Lies dir Pop-Ups, Werbebanner und Benachrichtigungen daher immer gut durch, bevor du irgendwo klickst und gib keine persönlichen Daten wie Name, Adresse, Kontonummer etc. weiter. Die meisten Social Games können auch wunderbar gespielt werden, ohne „echtes“ Geld dafür ausgeben zu müssen.
- Weniger ist mehr! Such dir zwei bis drei Games aus, die dir Spaß machen und bleib dabei. Wenn du versuchst, alle Spiele gleichzeitig zu spielen, wirst du bald keine Zeit mehr für andere Dinge haben.
- Es muss nicht immer alles perfekt laufen! Um beim Social Gaming erfolgreich zu sein, muss man immer wieder ganz schön viel Zeit investieren. Doch manchmal sind andere Dinge im Leben einfach wichtiger – und das ist gut so. Eine vertrocknete Pflanze (z.B. bei Farmville) lässt sich ja ohnehin schnell wieder ersetzen. Wenn du gleich Pflanzen mit längerer Wachstumsphase anbaust, hast du auch weniger Stress.
- Beende ein Level und dann steig aus! Social Games können ganz schön abhängig machen, aber manchmal muss man sich auch auf andere Dinge konzentrieren. Klassische Zeitbegrenzungen nützen bei solchen Spielen recht wenig, halte dich daher besser an das Erreichen des nächsten Levels oder an eine abgeschlossene Aufgabe, um eine Ende zu finden.
- „Übersiedle“ gemeinsam mit deinen FreundInnen! Wenn du ein Spiel nicht mehr magst oder es nur mehr weitergeht, wenn man „echtes“ Geld investiert, such dir gemeinsam mit deinen FreundInnen einfach ein anderes Game.
- Blockiere Spiele, wenn du deine Ruhe haben willst! Bei z.B. Facebook kannst du jedes Game für das eigene Nutzerprofil blockieren, sodass du fortan von diversen Benachrichtigungen, Geschenken oder Einladungen in Ruhe gelassen wirst. Die Option „Diese Anwendung blockieren“ findest du auf der „Anfragen“-Seite unter jeder Nachricht.
- Wie wär’s mit einer Alternative? Abseits der Sozialen Netzwerke gibt es im Internet viele weitere kostenlose Online-Spiele – auch ganz ohne kommerzielle Interessen. Ausgewählte Spiele, die Spaß machen und zudem anspruchsvoll sind, findest du auf der Website der BuPP.
Weiterführende Links:
- Geschäftsmodell: Wie verdient man mit einem kostenlosen Game wie Farmville Geld?
- Spielsucht: Suchtfaktoren in Farmville und Die 10 Level der Farmville-Sucht
- Ranking: Die 20 beliebtesten Facebook-Games
- Saferinternet.at: Mehr zum Thema Computerspiele
Materialien
Weitere Materialien
- Arbeiterkammer Wien: Facebook, MySpace & Co - Soziale Netzwerke im Internet, Analyse und Tipps (pdf, 1.1 MB)
- Arbeiterkammer Wien: Test zur Sicherheit von Sozialen Netzwerken (pdf, 105 KB)
- Fraunhofer-Institut: Studie Privatsphärenschutz in Soziale-Netzwerke-Plattformen (pdf, 2,9 MB)
- Klicksafe.de: Flyer Sicherer in Social Communities (pdf, 300 KB)









