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Spam

Tipps

  1. Verwenden Sie den Spamfilter Ihres E-Mail-Programmes und Ihres E-Mail-Anbieters.
  2. Antworten Sie niemals auf Spam-E-Mails.
  3. Seien Sie vorsichtig bei der Weitergabe Ihrer E-Mail-Adresse, verwenden Sie am besten mehrere: eine für Personen, denen Sie vertrauen, und mindestens eine andere, mit denen Sie sich in Communitys registrieren, in Gästebücher schreiben etc.
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Häufige Fragen

Was ist Spam?

Spam ist für viele mittlerweile die größte Plage im Internet. Fast jede E-Mail-Adresse, die länger als ein paar Monate verwendet wird, erhält täglich Dutzende unerwünschte Massenzusendungen, in denen von Potenzmitteln bis zu Gartenliegen so ziemlich alles beworben wird. Auch die Zusendung von Viren und anderen Schadprogrammen sowie Phishing-E-Mails sind ein Problem.

Spam ist nach der österreichischen Rechtslage verboten. Dies ist im Telekommunikationsgesetz (TKG, § 107) geregelt.
Eine Zusendung von Werbe-E-Mails ist ohne vorherige Einwilligung des Adressaten nicht erlaubt, ebenso Massensendungen (auch ohne Werbung) an mehr als 50 Personen, deren Einwilligung nicht vorliegt. Das selbe gilt übrigens für SMS.

Erlaubt ist eine Zusendung von Werbe-E-Mails in folgenden Fällen:

  1. Wenn der/die AdressatIn vorher zustimmt, wobei jede Form der Zustimmung möglich ist, schriftlich oder mündlich, ausdrücklich oder stillschweigend, sogar durch Akzeptieren von AGB (z.B. im Zuge einer Bestellung in einem Online-Shop).
  2. Wenn der/die VersenderIn die Kontaktinformation im Zusammenhang mit einem Verkauf oder einer Dienstleistung erhalten hat und die Werbung ähnliche Produkte betrifft. Dabei muss der Empfänger über die Möglichkeit der Ablehnung aufgeklärt werden. Überdies ist die Nutzung der Kontaktdaten für Werbung nur zulässig, wenn der Adressat nicht in die ECG-Liste eingetragen ist. (Quelle: Franz Schmidbauer, Internet4Jurists )


Auch wenn die österreichische Rechtslage eindeutig ist, ist das Spam-Problem – wie Sie wahrscheinlich auch täglich in Ihrer Mailbox feststellen müssen – keineswegs gelöst. Die Methoden der Spammer verbessern sich ständig, sodass sowohl die Abwehr der unerwünschten E-Mail-Nachrichten wie auch die gesetzliche Verfolgung schwierig sind. ExpertInnen gehen davon aus, dass 95% der weltweit verschickten E-Mails Spam-Nachrichten sind.

Erhalten Sie unerlaubte Werbe-E-Mails, können Sie gegen den/die AbsenderIn Anzeige beim Fernmeldebüro erstatten. Der/die AbsenderIn muss dann Strafe zahlen. Bei Zusendung von Werbe-E-Mails aus dem Ausland ist das allerdings nicht möglich.

Weiterführende Links:

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Woher stammt der Begriff „Spam“?

„Spam“ ist eigentlich ein Produkt und eingetragenes Markenzeichen der US-Firma Hormel und steht für „spiced pork and ham“, eine Fleischkonserve.

Wie es „Spam“ in die Welt des Internet geschafft hat, dazu existieren mehrere Erklärungen. Eine davon ist ein Sketch von Monty Python, in dem das Wort „Spam“ innerhalb kurzer Zeit unzählige Male wiederholt wurde und so die Kommunikation zum Erliegen brachte.

Eine andere Erklärung verweist auf die Parallele zwischen Dosennahrung und Spam-E-Mails, nämlich dass es sich bei beidem um etwas Undefinierbares und Unerwünschtes handelt.

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Was kann ich gegen Spam tun?

Die wichtigsten Tipps zur Spam-Vorbeugung:

  • Gehen Sie vorsichtig mit Ihrer E-Mail-Adresse um und geben Sie sie nur an Personen weiter, denen Sie vertrauen. 
  • Es ist empfehlenswert, mindestens zwei E-Mail-Adressen zu verwenden: eine, um mit Freunden, Bekannten, Familienmitgliedern und Geschäftspartnern in Kontakt zu bleiben, und eine andere, um sich damit in Communitys zu registrieren, in Gästebüchern zu posten, an Gewinnspielen teilzunehmen etc. Wenn Sie über die zweite E-Mail-Adresse zu viel Spam erhalten, dann löschen Sie diese einfach wieder und registrieren eine neue.

    Die Zweitadresse sollten Sie übrigens bei einem der großen Webmail-Anbieter (z.B. Yahoo!, Hotmail oder Google Mail) registrieren, denn diese verfügen auch über gute Spamfilter.
  • Antworten Sie niemals auf Spam−E-Mails, auch nicht um sich zu beschweren. Denn damit bestätigen Sie dem Spammer, dass Ihre E-Mail-Adresse aktiv ist. Oft bekommt man dann noch mehr Spam. Auch beim Öffnen können bereits versteckte Programme aktiviert werden, die Ihre E-Mail-Adresse verifizieren.
  • Verwenden Sie den Spamfilter Ihres E-Mail-Programmes und Ihres E-Mail-Anbieters. Mehr dazu erfahren Sie hier.
  • Vermeiden Sie, dass Ihre E-Mail-Adresse z.B. auf Ihrer Website aufscheint. „Tarnen“ Sie Ihre E-Mail-Adresse, damit diese für Programme, die das Web durchsuchen, nicht erkennbar ist. Verwenden Sie z.B. eine Grafik mit Ihrer E-Mail-Adresse anstelle eines Texts oder schreiben Sie „max dot mustermann at xy dot at” anstelle von „max.mustermann@xy.at”. Lassen Sie sich von Ihrem Website-Administrator beraten!
  • Zusätzlich haben Sie auch die Möglichkeit, sich in die so genannte „ECG-Liste“ einzutragen, wenn Sie keine Werbe-E-Mails erhalten möchten. Diensteanbieter, die E-Mail-Werbung unaufgefordert versenden, müssen diese Liste beachten. In der Praxis wird Spam freilich vor allem von Personen verschickt, denen rechtliche Vorschriften egal sind.

Weiterführender Link:

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Wie wirkungsvoll sind Spamfilter?

Einen vollständigen Schutz gegen Spam gibt es leider nicht. Allerdings gibt es Werkzeuge, so genannte Spamfilter, die eine gute Hilfe gegen die unerwünschte E-Mail-Post sind. Spamfilter können im eigenen E-Mail-Programm aktiviert werden und/oder beim E-Mail-Provider.

Empfehlenswert sind vor allem auch vorbeugende Maßnahmen gegen Spam.

Spamfilter im E-Mail-Programm:

Alle modernen E-Mail-Programme bieten sehr gute selbstlernende Spamfilter an. Die meisten Spamfilter funktionieren so, dass als Spam identifizierte E-Mails in einen eigenen „Junk“- oder „Spam“-Ordner verschoben werden. Dort können Sie die Nachrichten nochmals kontrollieren, ob nicht irrtümlicherweise auch erwünschte E-Mails aussortiert wurden. Das kann passieren, wenn der Filter besonders „streng“ eingestellt ist.

Wichtig ist, dass Sie nach Installation eines neuen E-Mail-Programms ein paar Wochen lang den Spamfilter des Programms „anlernen“, damit sich der Filter Ihren Bedürfnissen anpassen kann. Wie Sie das genau machen, entnehmen Sie der Anleitung Ihres E-Mail-Programms.

Anleitungen und Programme:

Spamfilter beim E-Mail-Anbieter:

Die meisten E-Mail-Provider bieten mittlerweile gute Spamfilter an. Stellen Sie sicher, dass Ihr Provider als Spam erkannte E-Mails nur kennzeichnet (z.B. im Betreff) und/oder in einen eigenen Ordner (Spam oder Junk) verschiebt, damit Sie überprüfen können, ob auch von Ihnen erwünschte E-Mails dem Spamfilter zum Opfer gefallen sind.

Kostenlose Webmail-Anbieter (z.B. Yahoo!, Hotmail oder Google Mail) bieten in der Regel auf ihren Websites nach dem Login Anti-Spam-Informationen an.

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Materialien

  • Broschüre: Safer Surfing - Tipps und Tricks zum sicheren Umgang mit dem Internet

    Broschüre: Safer Surfing - Tipps und Tricks zum sicheren Umgang mit dem Internet

    Herausgeber: Saferinternet.at (2010)

    Infos und Tipps zu Spam ab Seite 18

     
    4.3MB PDF DOWNLOAD
  • Broschüre: Internet sicher nutzen

    Broschüre: Internet sicher nutzen

    Herausgeber: ISPA (2009)

    Infos und Tipps zu Spam ab Seite 57

    Keine Bestellung möglich.

     
    5.4MB PDF DOWNLOAD
  • Unterrichtspaket: Erst denken, dann klicken. - Konsumentenrechte im Internet

    Unterrichtspaket: Erst denken, dann klicken. - Konsumentenrechte im Internet

    Herausgeber: Saferinternet.at (2006)

    Kapitel 7. Spam – Unerwünschte E-Mails

    Keine Bestellung möglich.

     
    1.5MB PDF DOWNLOAD

Weitere Materialien

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