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Für Lehrende

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10 Tipps für eine erfolgreiche Internetnutzung in der Schule:

  1. Vergessen Sie nicht, dass jede Generation unterschiedliche Möglichkeiten und Techniken der Kommunikation bevorzugt und nutzen Sie diese Vorlieben aktiv für den Unterricht.
  2. Erwerben Sie sich grundlegende Internet-Kenntnisse, um mögliche Gefahren besser einschätzen zu können!
  3. Stimmen Sie den Einsatz des Internet auf das Alter Ihrer SchülerInnen ab.
  4. Ermutigen Sie Ihre SchülerInnen zu guter Netiquette, den informellen Verhaltensregeln des Internet für den Umgang mit anderen NutzerInnen und leben Sie dies in Ihrer Kommunikation mit den SchülerInnen auch vor.
  5. Vereinbaren Sie zwischen Lehrenden, Eltern und SchülerInnen Regeln zur Internet-Nutzung. Beziehen Sie dabei alle Beteiligten in den Prozess der Erstellung und Umsetzung der Regeln ein und passen Sie diese an die verschiedenen Altersgruppen an.
  6. Machen Sie Ihre SchülerInnen darauf aufmerksam, persönliche Daten mit Vorsicht weiterzugeben.
  7. Diskutieren Sie den Wahrheitsgehalt von Internetinhalten und zeigen Sie Ihren SchülerInnen wie man Online-Quellen kritisch hinterfragt.
  8. Achten Sie bei Ihren eigenen Unterlagen darauf, dass Sie die Quellen angeben und damit mit gutem Beispiel vorangehen.
  9. Wenn Sie technische Filtersysteme und Logfiles verwenden, machen Sie das gegenüber allen Betroffenen transparent.
  10. Treffen Sie Vorkehrungen für die technische Sicherheit Ihres Computers und des Schulnetzes. Informieren Sie auch Ihre SchülerInnen, wie sie ihre Computer schützen können.

Häufige Fragen

Welche Themen der sicheren Internetnutzung sind bei Kindern und Jugendlichen besonders relevant?

  • Medienkompetenz in der Schule erwerben: Für Kinder und Jugendliche ist die Welt im Internet, mit dem Handy und mit dem Computer wichtig und oft so alltäglich, wie bei Erwachsenen das Radio oder Buch. Es wird von SchülerInnen und Eltern immer häufiger gefordert, dass in der Schule eine kompetente Aufklärung und Beschäftigung mit den Chancen und Risiken dieser Technologien stattfindet. Eltern erwarten, dass ihre Kinder die Kompetenzen in der Schule erwerben, die sie später im Zuge ihres Berufslebens brauchen.
  • Schutz der Privatsphäre: Kinder und Jugendliche gehen mit dem Schutz ihrer eigenen Privatsphäre oft nicht aufmerksam um. So herrscht ein mangelndes Bewusstsein, dass die Privatsphäre ein schützenswertes Gut ist. Leichtfertig werden Namen, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder private Fotos bekannt gegeben. Dies kann unangenehme Kontaktaufnahmen oder Cyber-Mobbing zur Folge haben.
  • Wahre Identitäten erkennen: Jemanden in Netz kennen lernen und sich dann über relevante Themen auszutauschen ist ein häufiger Antrieb für Jugendliche, das Internet zu nutzen. Schnell stellt sich eine trügerische Vertrautheit ein. Für Kinder und Jugendliche ist es vielfach noch besonders schwer, eine vorgetäuschte Identität zu durchschauen.
  • Quellen richtig beurteilen: Das Netz bietet eine Fülle an Informationen zu allen möglichen Themen. Was liegt da näher, dieses Informationspool auch als Grundlage für Referate, Hausübungen etc. zu nutzen. Dabei muss erlernt werden, wie der Wahrheitsgehalt einer Seite überprüft werden kann. Dies muss im Unterricht aktiv geübt werden.
  • Vertrauensverhältnis zwischen Lehrenden und SchülerInnen stärken: Erfahrungen zeigen, dass SchülerInnen, die zu ihren Lehrenden ein gutes Vertrauensverhältnis haben, sich besser bei Belästigungen im Internet wehren können – nicht zuletzt weil Lehrende dann als Ansprechperson im Fall von Problemen akzeptiert werden.

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Auf was muss man bei der Gestaltung des Internetzuganges in der Schule achten?

Schulen nutzen das Internet immer häufiger für den täglichen Unterricht. Folgende Tipps helfen Ihnen bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Internetanbindung in der Schule und die Nutzung von Computern und Computerräumen:

  • Trennen Sie das unterrichtsbezogene vom administrativen Schulnetzwerk. Um SchülerInnen in die Betreuung des unterrichtsbezogenen Netzwerkes integrieren zu können (damit erwerben sie die entsprechenden Kompetenzen und entlasten die zuständigen Lehrkräfte), ist eine Trennung vom administrativen Schulnetzwerk sinnvoll. Damit ist es auch weniger wahrscheinlich, dass Schadprogramme das komplette Schulnetzwerk lahm legen.
  • Sorgen Sie für ausreichende Bandbreite und  verhindern Sie damit frustrierendes Arbeiten im Internet aufgrund geringer Übertragungsgeschwindigkeiten. Überlegen Sie auch sorgfältig die Vor- und Nachteile eines WLAN Netzwerks.
  • Treffen Sie klare Vereinbarungen was erlaubt ist und was nicht. Transparente Regeln, deren Einhaltung auch kontrolliert wird, sind eine wichtige Voraussetzung um Missbrauch zu verhindern. Wenn Sie Filterprogramme verwenden und die Nutzung mitprotokollieren, machen Sie das gegenüber den SchülerInnen transparent.
  • Beschränken Sie Down- und Upload-Volumen, damit der Austausch von Raubkopien, Musik oder Filmen erschwert wird.
  • Stellen Sie frei zugängliche Computer auf, damit SchülerInnen ihre Hausaufgaben am Computer in der Schule erledigen können, wenn Sie zu  Hause über keine geeignete Infrastruktur verfügen.
  • Verwenden Sie Virenschutz-Programme die Sie auch regelmäßig aktualisieren. Denken Sie dabei auch an die Notebooks der SchülerInnen und die privaten Notebooks der Lehrenden, die ins Schulnetzwerk eingebunden sind.
  • Beziehen Sie SchülerInnen in den Support des unterrichtsbezogenen Schulnetzwerks ein, z.B. indem jede Klasse zwei „Medienbeauftragte“ hat, die für die reibungslose Nutzung sorgen – entsprechend den Tafelordnern.
  • Treffen Sie eine gemeinsame Entscheidung über das Sperren von Seiten im gesamten Lehrkörper. Wenn YouTube und ähnlich beliebte Seiten der SchülerInnen im Netz gesperrt sind, dann ist es auch nicht möglich, diese im Unterricht zu nutzen. Hier müssen Chancen und Risiken  sorgfältig abgewogen werden. Diese Entscheidung wird oft nur von ganz wenigen getroffen, betrifft aber alle Beteiligten. Deshalb ist es sinnvoll, z.B. alle Lehrenden, die das Internet in ihren Unterricht einzubinden.
  • Stellen Sie E-Mail-Adressen für alle SchülerInnen und Lehrenden bereit, die nach demselben Prinzip funktionieren. So können alle einfach mit Informationen versorgt werden.
  • Achten Sie auf ausreichenden Passwortschutz für alle Computer mit personenbezogenen Daten.

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Was ist zu beachten, wenn ich das Internet in den Unterricht und die unterrichtsfreie Zeit (Hausaufgaben) einbeziehen möchte?

  • Treffen Sie Lernvereinbarungen zwischen Lehrenden und SchülerInnen bzw. Eltern, wenn Hausaufgaben am Computer erwartet werden. Manchmal sind Eltern und auch SchülerInnen nicht bereit, den Computer/Internet zu Hause zu benutzen. Daraus resultierende Probleme für alle Beteiligten lassen sich umgehen, wenn im Vorfeld eine Vereinbarung zwischen alle Beteiligten getroffen wird.
  • Setzen Sie keine kostenpflichtige Software am Computer zu Hause voraus. Sollten Kinder Hausaufgaben haben, für die bestimmte Programme notwendig sind, dann sollte die Schule für einen gleichberechtigten Zugangs sorgen. Alternativ zu kostenpflichtigen Programmen sind oft „Open Source“-Produkte oder Programme, die direkt im Internet verwendet werden können und nicht am eigenen Computer installiert werden müssen.
  • Sorgen Sie für alternative Zugänge zum Internet in der Schule. Nicht alle SchülerInnen haben zu Hause einen Computer und einen Internetzugang. Die Schule kann hier Abhilfe schaffen:
  • Zugänge zu EDV-Räumen
  • Internetzugang in der Schulbibliothek oder am Gang
  • Vereinbarungen mit außerschulischen Einrichtungen in der Nähe (Hort, Jugendzentrum etc.)
  • Deaktivieren Sie Bluetooth auf Geräten in der Schule. Bluetooth ist eine Möglichkeit, wie man kabellos Dateien übertragen oder auf andere Geräte zugreifen kann. Damit wird aber auch möglich, dass mit dem Handy ein Lehrercomputer „besucht“ werden kann, ohne dass der/die Lehrende dies bemerkt.
  • Gehen Sie selbst sorgfältig Urheberrechten um. Plagiate und Urheberrecht werden auch im Schulbereich immer wichtigere Themen. Achten sie daher unbedingt auf die Einhaltung der Urheberrechte in Ihren eigenen Materialien und machen Sie z.B. stets korrekte Quellangaben. Damit sind Sie nicht nur Vorbild, sondern können auch besser den Umgang mit Quellen durch ihre SchülerInnen beurteilen.
  • Verwenden Sie Lernplattformen, die eine ideale Drehscheibe für alle unterrichtsbezogenen Aktivitäten sind. Damit ist der Überblick für alle Beteiligten gegeben. Eine Lernplattform ist eine gemeinsame und von überall zugängliche Dokumentation und Ablage. Ein Laufwerk im Schulnetzwerk ist  von zu Hause aus nicht zugänglich und damit weniger komfortabel.

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Welche Verhaltensvereinbarungen in der Schule sind sinnvoll?

Finden Sie hier Beispiele für wichtige Punkte, die in einer Verhaltensvereinbarung zur Nutzung von Internet und Handy enthalten sein sollten:

  • Grundlage für den Umgang miteinander in der Schule – online und offline – ist gegenseitiger Respekt.
  • Das Handy muss während der Unterrichtszeit ausgeschalten bzw. weggesperrt sein.
  • Aufnahmen von SchülerInnen und Lehrenden, sowie die Veröffentlichung dieser Aufnahmen ohne Zustimmung der Betroffenen sind verboten.
  • Kein Download von Dateien für private Zwecke in der Schule, wie z.B. Filme, Musik und Software.
  • Der Virenschutz auf den eigenen Geräten, die in das Schulnetz eingebunden sind, ist regelmäßig zu aktualisieren.
  • Das Aufrufen von pornographischen, gewalthältigen oder rechtsextremen Internetseiten in der Schule ist verboten.
  • Vereinbarungen über Verschwiegenheit: Wenn SchülerInnen etwas vertrauensvoll an Lehrende berichten und umgekehrt, dann müssen sich alle Beteiligten darauf verlassen können, dass nichts nach außen dringt.

Weiterführender Link:

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Was muss ich als Lehrende/r bei der Gestaltung meiner eigenen Unterlagen beachten?

  • Korrekte Angabe von Quellen:  Woher stammen die Inhalte in meinen Unterlagen?
  • Keine Bereitstellung von urheberrechtlich geschützten Bildern und anderen Dateien ohne Zustimmung der Rechteinhaber. Nutzen Sie Bilder und Unterlagen, die unter der Creative Commons-Lizenz verbreitet werden.
  • Wenn Sie unsicher sind über die rechtliche Lage, setzen Sie Links auf andere Unterlagen, anstatt sie herunterzuladen und auf der eigenen Website anzubieten.

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Wo finde ich Materialien für den Einsatz im Unterricht?

"Creative Commons („schöpferisches Gemeingut“) ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im Internet verschiedene Standard-Lizenzverträge veröffentlicht, mittels derer Autoren an ihren Werken, wie zum Beispiel Texten, Bildern, Musikstücken usw. der Öffentlichkeit Nutzungsrechte einräumen können."
(Quelle: Wikipedia)

Als AutorIn eines Werkes kann man selbst entscheiden, wie die NutzerInnen-Rechte genau gestaltet sein sollen. Häufig wird eine „Creative Commons“ (CC)-Lizenz verwendet, die eine kostenlose Nutzung erlaubt, wenn die Quelle angegeben wird, die Verwendung nichtkommerziell ist und Bereitstellung unter gleichen Bedingungen erfolgt. Daher vor der Verwendung immer nachlesen wie die genauen Bedingungen für eine freie Nutzung sind!

Suchmaschinen für freie Inhalte

Die erweiterte Suche auf Google ermöglicht unter der Einstellung "Nutzungsrechte" die Suche nach Inhalten mit bestimmten Nutzungslizenzen. Auch Yahoo! bietet eine ähnliche Möglichkeit.
 
Eine spezielle Suchmaschine für CC-Inhalte bietet auch die Initiative selbst.

Wo finde ich Bilder?

Sucht man mit den üblichen Suchmaschinen zu einem bestimmten Thema, kommt man in den seltensten Fällen auf Bilder unter der CC-Lizenz. Deshalb muss man die eigenen Suchroutinen anpassen:

  • Flickr bietet z.B. bei der „Erweiterten Suche“ gezielt das Auffinden von CC-lizensierten Bildern an.
  • Viele Bilder und auch andere Dateien bietet Wikimedia, ein „Schwesterprojekt“ von Wikipedia.
  • Piqs ist eine deutschsprachige Foto-Community, bei der ebenfalls alle Bilder CC-lizenziert sind.
  • Auch die Fotocommunity Openphoto enthält ausschließlich Bilder mit CC-Lizenz.
  • Frei verwendbare Bilder für Ihren Unterricht finden Sie außerdem in der Fotodatenbank des Tiroler Bildungsservice (TiBS).

Wo finde ich Musik?

  • Jamendo: Hier finden sich über 20.000 Samples verschiedener Länge und Qualität, die man dank CC-Lizenz frei remixen und verwenden darf.
  • ccMixter: Freie Remixes jeder Art zum Herunterladen, Verbreiten und zur Weiterverwendung.
  • Musopen: Bei Musopen finden sich Werke klassischer Komponisten, deren Urheberrechte abgelaufen sind und die von Musikern eingespielt und dann frei veröffentlicht wurden.

Wo finde ich Filme?

  • YouTube: Die bekannteste Videoplattform
  • teachers.tv: Englischprachige Filme speziell für den Unterricht

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Wie kann ich das Thema „Safer Internet“ in meinen Unterricht einfließen lassen?

  • Kompetenter Umgang mit Quellen. Das Thema kann besonders gut im Deutschunterricht angesprochen und bearbeitet werden. Auch in Geschichte, Biologie, Geografie etc. gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich mit unterschiedlichen Quellen im Internet zu beschäftigen. Besprechen Sie mit Ihren SchülerInnen: Wer steht hinter den Dokumenten, die im Internet zu finden sind? Welche Gründe könnte es geben, warum eine Organisation welche Inhalte verbreitet? SchülerInnen werden auf diesem Weg immer kompetenter, wenn sie sich selbst auf die Suche im Internet machen. Verweisen Sie als Lehrende nicht nur auf sinnvolle Quellen, sondern sagen Sie auch dazu, warum Sie gerade diese ausgewählt haben. Machen Sie so Ihre eigenen Vorgehensweisen transparent, dann können die SchülerInnen davon lernen.
  • Beurteilung von Quellen, die im Zuge der Internetrecherche durch SchülerInnen verwendet wurden. Oft wird bei Arbeiten rund um das Internet nur die äußere Form der SchülerInnen-Präsentationen durch die Lehrenden beurteilt. Auf die Qualität der genutzten Quellen wird nicht weiter eingegangen. Dies wird oft damit begründet, dass es zu viel Arbeit sei oder die Lehrenden sich dies nicht zutrauen, da ihnen die nötigen Kompetenzen dazu fehlen. Diese Beurteilung ist aber für Ihre SchülerInnen wichtig, damit sie nach und nach lernen, die Qualität einer Quelle selbst beurteilen zu können.
  • Sensibilisierung im Umgang mit der eigenen Privatsphäre. Kinder und Jugendliche haben von sich aus oft kein Gefühl dafür, dass ihre Privatsphäre etwas „wert“ ist. Sie müssen erst für die möglichen Nachteile einer zu großen Freizügigkeit sensibilisiert werden. Dies kann immer dann geschehen, wenn man im Zusammenhang mit dem Unterricht z.B. eine Web 2.0 Anwendung nutzt. Dann lassen sich solche Themen gut integrieren: Wer bin ich im Netz? Wer soll aller davon wissen, was ich hier tue? Was gebe ich über mich bekannt?
  • Schreiben online und offline. Unterschiede zwischen Online-Schreibweisen und anderen schriftlichen Ausdrucksformen. Oft ist im Internet eine andere Form des Schreibens im Gebrauch, manchmal (wie im Fall des Chats) ist dies eine Mischform zwischen gesprochener und geschriebener Sprache. Kinder und Jugendliche „erlernen“ diese Sprache oft sehr schnell. Sie übertragen dann diese Form des Schreibens in andere Bereiche, wie z.B. in die Schule. Bekannt sind Beispiele für Hausübungen, die in Chatsprache verfasst wurden, von den Lehrenden dann aber nicht verstanden wurden. Thematisieren Sie diese unterschiedlichen Schreibweisen und lassen Sie sich in die Welt der Chatsprache beispielsweise durch Ihre Schüler/innen einführen. Lassen Sie z.B. einen Brief zu einem bestimmten Thema in unterschiedlicher Form erstellen und vergleichen Sie dann gemeinsam!
  • Netiquette. Auch im Internet gibt es Umgangsformen, hier wird sie Netiquette genannt. Sie gibt Anhaltspunkte dafür, wie UserInnen miteinander umgehen und sich verhalten sollen. Für verschiedene Anwendungen gibt es jeweils andere Schwerpunkte (z.B. Chatiquette für Chats). Diese Umgangsformen können auch im Unterricht thematisiert werden, beispielsweise im Zusammenhang mit den Umgangsformen in der Klasse.
  • Erstellen von Profilen, Nicknames. Im Zusammenhang mit dem Anlegen eines Accounts auf der Lernplattform oder einer Web 2.0 Plattform kann das sinnvolle Anlegen eines Profils angesprochen werden: der Nickname soll beispielsweise keine Rückschluss auf die Namen der Person oder deren Adresse geben, der von anderen leicht entschlüsselt werden kann.
    Siehe auch: Soziale Netzwerke
  • Was gibt es über mich im Internet? Im Zuge des Erstellens eines Lebenslaufes oder Bewerbungsschreiben kann recherchiert werden, was über die SchülerInnen im Internet alles zu finden ist. Lassen Sie Ihre SchülerInnen ihre eigenen potenziellen Arbeitsgeber nachahmen, die sich in vielen Fällen auch im Netz schlau machen. Nutzen Sie dazu spezielle Suchmaschinen, die nur nach Personen suchen. Allgemeine Suchmaschinen sind hier nicht genau genug. Beispiel dafür: 123people.com 
  • Handy Fotos in den Unterricht einbauen und dann das „Recht am eigenen Bild“ thematisieren. SchülerInnen sind mit ihrem Handy immer sehr schnell zur Stelle. Wenn der Adventkranz in der Schule brennt, sind gleich dutzende Filme erstellt und erscheinen dann wenig später auf YouTube. Nutzen Sie dieses Verhalten in Ihrem Unterricht: Lassen Sie SchülerInnen Fotos zu unterrichtsbezogenen Themen mit deren Handy erstellen. Lassen Sie kurze Rollenspiele zu einem fachspezifischen Thema durchführen, die dann gefilmt und im Unterricht zu Analysezwecken benützt werden. Im Zuge dessen können Sie auch das „Recht am eigenen Bild“ thematisieren. Siehe auch: Was ist das "Recht am eigenen Bild"?

Weiterführende Links:

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Welche Unterstützung kann Saferinternet.at Lehrenden anbieten?

  • Unterrichtsmaterialien zum Herunterladen und kostenlosen Bestellen. Sie finden auf dieser Website eine große Anzahl an Unterlagen und Links. Alle unsere eigenen Unterlagen sind nach „Creative Commons“ lizenziert, daher können Sie sie einfach nutzen und weiterverarbeiten (wenn Sie die Quelle angeben und zu gleichen Bedingungen und nichtkommerziell weiterverbreiten).
  • Beratung bei Problemen und allgemeinen Fragen: Schreiben Sie uns ein E-Mail an beratungsaferinternetat, wenn Sie Fragen haben und Unterstützung haben möchten.
  • Trainings für Lehrende. Sie möchten einen Input für eine Konferenz? Sie möchten eine Schulung im Rahmen ihrer Weiterbildung? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und wir überlegen eine maßgeschneiderte Lösung.
  • Workshops für SchülerInnen: Wir führen an Ihrer Schule einen Workshop für Ihre SchülerInnen durch, wo wir spezielle Fragen ansprechen: Datenschutz, Urheberrecht, Umgang mit Quellen, Netiquette. Besonders bewähren sich solche Workshops z.B. in der 8. und 9. Schulstufe.
  • Elternabende. Wenn Sie Eltern sensibilisieren möchten, dann unterstützen wir Sie gerne bei einem Elternabend. Wir halten einen speziellen Vortrag, bringen Broschüren und Unterlagen mit und stehen für Fragen direkt zur Verfügung.
  • Bei weiterführenden Fragen – zögern Sie nicht uns zu kontaktieren! Gemeinsam findet sich immer eine Lösung.

Weiterführende Links:

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Materialien

  • Unterrichtsmaterial: Web 2.0 - Das Mitmach-Internet sicher und verantwortungsvoll nutzen

    Unterrichtsmaterial: Web 2.0 - Das Mitmach-Internet sicher und verantwortungsvoll nutzen

    Herausgeber: Saferinternet.at (2010)

     
    1.1MB PDF DOWNLOAD
  • Unterrichtsmaterial: Internet-Abzocke - "Gratis"-Angebote im Internet

    Unterrichtsmaterial: Internet-Abzocke - "Gratis"-Angebote im Internet

    Herausgeber: Saferinternet.at (2007)

    Keine Bestellung möglich.

     
    1.0MB PDF DOWNLOAD
  • Unterrichtspaket: Erst denken, dann klicken. - Konsumentenrechte im Internet

    Unterrichtspaket: Erst denken, dann klicken. - Konsumentenrechte im Internet

    Herausgeber: Saferinternet.at (2006)

    Keine Bestellung möglich.

     
    1.5MB PDF DOWNLOAD
  • Unterrichtspaket: Das Handy sicher und verantwortungsvoll nutzen

    Unterrichtspaket: Das Handy sicher und verantwortungsvoll nutzen

    Herausgeber: Handywissen.at (2007)

    Behandelte Themen: Einkaufen im Internet, Online-Auktionen, Musikdownload, Mehrwert-SMS, Spam, Abo-Fallen etc. Download einzelner Kapitel

    Keine Bestellung möglich.

     
    1.3MB PDF DOWNLOAD
  • Unterrichtsmaterial: Sicher im Internet

    Unterrichtsmaterial: Sicher im Internet

    Herausgeber: Saferinternet.at (2005)

    Behandelte Themen: Handykosten, Umwelt, Notfälle, Handyquette etc. Download einzelner Kapitel

    Keine Bestellung möglich.

     
    524kB PDF DOWNLOAD
  • Infoblatt: Belästigung über Internet und Handy

    Infoblatt: Belästigung über Internet und Handy

    Herausgeber: Saferinternet.at (2006)

    Keine Bestellung möglich.

     
    509kB PDF DOWNLOAD
  • Infoblatt: Gewaltvideos am Handy

    Infoblatt: Gewaltvideos am Handy

    Herausgeber: Saferinternet.at (2006)

    Keine Bestellung möglich.

     
    506kB PDF DOWNLOAD
  • Broschüre: Sicher-im-Internet für Schulen und Universitäten

    Broschüre: Sicher-im-Internet für Schulen und Universitäten

    Herausgeber: Microsoft Österreich (2005)

    Keine Bestellung möglich.

     
    1.8MB PDF DOWNLOAD

Weitere Materialien

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