Digitale Spiele

Digitale Spiele
Tipps

Wie können Sie Ihr Kind bei digitale Spielen am Computer, auf der Konsole oder am Smartphone & Tablet unterstützen und begleiten?
Die wichtigsten Tipps für Eltern:

  1. Interesse zeigen. Interessieren Sie sich dafür, mit welchen Computerspielen sich Ihr Kind beschäftigt, wie viel Zeit es damit verbringt und warum es diese Spiele faszinieren.
  2. Gemeinsam spielen. Sie haben einen Spiel-Experten im eigenen Hause – nutzen Sie dies und entdecken Sie Spiele mit Ihrem Kind gemeinsam. Das macht nicht nur Spaß, sondern lässt Sie auch besser einschätzen, ob ein Spiel für Ihr Kind geeignet ist oder nicht.
  3. Regeln ausmachen. Vereinbaren Sie gemeinsam Regeln über das Computerspielen und achten Sie auf deren Einhaltung.
  4. Alternativen anbieten. Bieten Sie Ihrem Kind alternative Freizeitbeschäftigungen an, wenn das Spielen am Bildschirm über Hand nimmt. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn diese Angebote nicht sofort angenommen werden – bleiben Sie dran!
  5. Krisenzeichen erkennen. Spiele fördern Kreativität, Interaktion und haben eine überaus wichtige Rolle in der sozialen und intellektuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Kritisch wird es erst, wenn Ihr Kind andere typische Aktivitäten seines Alters stark und über einen längeren Zeitraum vernachlässigt (Treffen und Spielen mit Freunden, Lesen etc.). Wenn Sie sich Sorgen machen, suchen Sie sich Unterstützung!
  6. Spiel-Kennzeichnungen beachten. Achten Sie auf geeignete Spiele (laut Jugendschutzgesetz mit PEGI- oder USK-Symbolen gekennzeichnet) bzw. auf die altersgemäße Spielbarkeit (www.bupp.at) eines Spiels.
  7. Vorbild sein. Reflektieren Sie gemeinsam mit Ihrem Kind alltägliche Mediengewohnheiten und nehmen Sie dabei Ihre eigenen nicht aus. Sie leben Ihrem Kind immer auch einen bestimmten Medienkonsum vor, den es sich „abschaut“, auch wenn es sich nicht konkret um Computerspiele handelt. Seien Sie sich Ihrer wichtigen Vorbildfunktion bewusst.
  8. Gesund spielen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind in einer gesunden Umgebung spielt (Haltungsschäden, Sehstörungen …), zwischendurch Bewegung bzw. Pausen macht und genügend trinkt.
  9. Auf jüngere Geschwister Rücksicht nehmen. Schauen Sie bei „Geschwisterkindern“ darauf, dass die gespielten Spiele auch für die Jüngeren verträglich sind. Auch wenn sie noch nicht aktiv mitspielen können, sind jüngere Geschwister durch aufmerksames Zuschauen genauso am Spiel beteiligt. Vereinbaren Sie für solche Situationen Regeln mit allen Kindern.
  10. Online-Risiken bedenken. Achten Sie auch bei Spielen auf die Risiken von zwielichtigen Online-Bekanntschaften, Datenschutz, Internet-Betrug und Computerviren.


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