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Online-Spiele – was ist zu beachten?

Weitere Infos zu: Digitale Spiele
  • Besonders beliebt für das Spielen zwischendurch sind Online-Spiele, die direkt im Internetbrowser oder am Smartphone gespielt werden können. Durch das gemeinsame Spielen mit (Online-)Freund/innen über Soziale Netzwerke (z. B. Facebook) kommt eine wichtige soziale Komponente hinzu.
  • Allerdings gibt es auch Nachteile: Um diese Spiele erfolgreich zu spielen und mit den anderen Mitspielern mithalten zu können, ist immer ein gewisser Zeitaufwand notwendig. Je nach Spielprinzip kann es sein, dass täglich mehrere Stunden mit dem Spiel verbracht werden müssen, um einen Fortschritt erzielen zu können. Einige der Spiele lassen sich zudem nur gegen eine monatliche Gebühr spielen oder bieten kostenpflichtige Premium-Accounts bzw. In-App-Käufe an, um schneller voran zu kommen. Auch der Zukauf von „virtuellen Gegenständen“, z. B. um die Spielumgebung zu „verschönern“, wird manchmal angeboten. Tipp: In-App-Käufe und Mehrwertdienste/Content-Dienste deaktivieren!
  • In fast allen Online-Games spielen Kinder mit anderen User/innen gemeinsam – nur wenige davon kennen sie auch im realen Leben. Besprechen Sie mit Ihrem Kind den Umgang mit unbekannten Personen im Spiele-Chats.
  • Zahlreiche Games finanzieren sich über Werbung, die oft nur schwer zu erkennen ist. Viele Browserspiele bzw. Spiele am Smartphone können aber ohne weiteres gratis gespielt werden.
  • In vielen Spielen lernen Kinder im Spiel auch neue Personen kennen, in manchen spielen sie auch mit diesen. In den meisten Fällen sind dies Kinder der Jugendliche, die ebenfalls einfach nur am Spiel interessiert sind. Doch es kann vorkommen, dass sich Personen ins Spiel einschleichen, die das Vertrauen und die Naivität der Kinder ausnützen wollen, um von ihnen persönliche Dinge (z. B. Fotos) zu erpressen. Stärken Sie das Bauchgefühl Ihres Kindes. Üben Sie, wie man jemandem online "Nein!" sagt.