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Kinderschutz-Apps & Co. – wie kann ich Smartphone & Tablet sicherer machen?

Weitere Infos zu: Handy & Tablet

Viele Eltern fühlen sich bei dem Gedanken daran, dass ihre Kinder auf jegliche Inhalte im Internet zugreifen können, nicht wohl. Der Einsatz von Kinderschutz-Software scheint hilfreich, um den Zugriff der Kinder zu regulieren. In der Praxis sieht es aber anders aus: Filter blockieren oft auch unbedenkliche Inhalte bzw. Bedenkliches wird nicht ausgefiltert. Deshalb ist es umso wichtiger, sich gemeinsam mit den Kindern mit den Inhalten zu befassen. Als ergänzende Maßnahme zur aktiven Auseinandersetzung der Eltern mit dem Medienkonsum der Kinder sind Filter aber sinnvoll.

Technische Möglichkeiten für mobile Endgeräte

Direkt im Betriebssystem

Viele Beschränkungen können direkt im Betriebssystem der mobilen Geräte aktiviert werden. Allgemeine Informationen zu für mobile Endgeräte finden Sie in der Saferinternet.at-Broschüre „Sicherheitseinstellungen für mobile Endgeräte“.

Apple iOS: Hier können Sie unter dem Menüpunkt Einstellungen -> Allgemein -> Einschränkungen den Kinder- und Jugendschutz aktivieren. Die Einschränkungen beziehen sich auf In-App-Käufe, erlaubte Apps sowie Inhalte, welche über den Browser Safari aufgerufen werden können. Mehr Informationen: www.support.apple.com/de-at/HT201304

Google Android: Hier können unter Play Store -> Menü -> Einstellungen -> Jugendschutzeinstellungen diverse Inhaltseinschränkungen für zum Beispiel für Apps und Filme getroffen werden. Mehr Informationen: www.support.google.com/googleplay/answer/1075738

Über Apps von Drittanbietern

Beide mobilen Betriebssysteme ermöglichen die Installation von Kinderschutz-Apps von Drittanbietern. Diese erzeugen in der Regel eine sichere Umgebung in der sich das Kind bewegen und nur auf die zuvor festgelegten Apps zugreifen kann. In den jeweiligen Stores gibt es verschiedene kostenpflichtige und kostenfreie Jugendschutz-Apps im Angebot. Eine Orientierung, welche App die Richtige ist, gibt das Projekt SIP-BENCH III, welches auf seiner Website www.sipbench.eu unterschiedliche Tools testet und Empfehlungen dazu abgibt.

Direkt bei den Mobilfunkanbietern

Grundsätzlich bieten alle Mobilfunkanbieter die Möglichkeit, Dienste wie Mehrwertnummern oder „Kauf auf Handyrechnung“ zu deaktivieren. Diese werden oft auch unter dem Begriff „Jugendschutzsperre“ zusammengefasst und können einfach online oder bei Mitarbeitern aktivieren werden.

Inhaltliche Einschränkungen bieten unter anderem