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Welche Risiken gibt es bei Apps?

Weitere Infos zu: Handy & Tablet

Unbemerkte Übertragung persönlicher Daten

Studien zeigen, dass viele Apps sensible Nutzerdaten übertragen – oft ohne, dass diese für die Funktion der Apps notwendig sind, z. B. Standortdaten bei einer Taschenlampen-App.

Schadsoftware und Viren

Apps nur über die offiziellen Apps-Shops herunterladen. Anwendungen von Drittanbietern sind mit Vorsicht zu genießen – diese können mit Schadsoftware infiziert sein. Die verseuchten Programme können Handy-Daten (z. B. Kontakte) unbemerkt und unbefugt übermitteln oder kostenpflichtige SMS an Mehrwertnummern versenden. 

Abzocke

Viele kostenlose Apps finanzieren sich über Werbeeinschaltungen, über die man auch Bestellungen tätigen kann oder auf Angebote im Internet weitergeleitet wird. Neben der breiten Masse der seriösen Werbeangebote gibt es auch Fallen, bei denen versteckt Bestellungen oder Abo-Verträge abgeschlossen werden. Die Nutzer/innen werden dabei nicht ausreichend über die Vertragsbedingungen und Preise informiert. Oft wird dies erst im Nachhinein bemerkt, da manche dieser zweifelhaften Angebote erst über die nächste Handyrechnung abgerechnet werden.

In-App-Käufe

Weiters besteht bei manchen Apps (z. B. bei Spielen) die Möglichkeit, in der Anwendung selbst ein Guthaben oder Punkte zu kaufen (In-App-Käufe), ohne den klassischen Bestellprozess zu durchlaufen. Damit besteht die Gefahr, unbewusst Geld auszugeben. Oft tätigen auch Kinder unbewusst Bestellungen, wenn sie mit dem Smartphone spielen.