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Wie vermeide ich, dass Apps zur Kostenfalle werden?

Weitere Infos zu: Handy & Tablet

Apps (engl. Kurzform für „Applications“) sind spezielle Programme für Smartphones, die über App-Shops (Apple: „App Store“, Google/Android: „Play Store“) bezogen und direkt auf das Gerät installiert werden können. Es gibt kostenpflichtige wie kostenlose Angebote. Nachrichtendienste, Fahrplanauskünfte, Lexika, Wetterinfos, Spiele, Soziale Netzwerke, Rezept-Datenbanken, Währungsrechner ... – die Bandbreite der Anwendungen ist mittlerweile unüberschaubar.

So nützlich Apps manchmal sein können, bergen sie auch Risiken wie etwa die Verletzung des Datenschutzes oder unerwartete Kosten.

In-App-Käufe deaktivieren

Kostenlose Apps finanzieren sich oft über Werbeeinschaltungen oder so genannte „In-App-Verkäufe“. In-App-Käufe ermöglichen es innerhalb der Anwendung z. B. Zusatzfunktionen oder Spielguthaben zu kaufen – die Anbieter bewerben das natürlich offensiv, weil sie Geld verdienen möchten. Viele Apps funktionieren aber auch tadellos ohne diese Zukäufe! Skeptisch sollten Sie auch sein, wenn in Apps (v. a. Spielen) mit „Free Cash“ geworben wird.

Oft passieren In-App-Käufe auch „unabsichtlich“, weil schnell irgendwo geklickt wird, ohne die Detailinformationen zu lesen. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie In-App-Käufe von vornherein deaktivieren.

So können Sie auf Ihrem Smartphone In-App-Käufe deaktivieren

Android:

Play Store > Einstellungen > Nutzersteuerung > Authentifizierung für Käufe erforderlich > Häkchen bei bei "Für alle Käufe bei Google Play auf diesem Gerät" setzen (bzw. ist gesetzt und kann mit Google-Zugangsdaten deaktiviert werden)
 

iPhone, iPad:

Einstellungen > Allgemein > Einschränkungen aktivieren > PIN-Code eingeben > In-App-Käufe deaktivieren (Regler nach links schieben) (teilweise muss noch zusätzlich festgelegt werden, dass der PIN bei jedem In-App-Kauf eingegeben werden muss)

Datenpaket im Auge behalten

Die meisten Apps verbinden sich mit dem Internet. Deshalb sollten Apps vor allem dann genutzt werden, wenn ein kostenloses WLAN-Netz zur Verfügung steht. Ein begrenztes Datenvolumen und Daten-Roaming im Ausland können hier schnell zu hohen Kosten führen!

Die richtige Finanzierungsquelle kennen

Wenn Sie trotzdem einmal eine kostenpflichtige App kaufen wollen, müssen sie eine entsprechende Finanzierungsquelle ihrem Konto hinterlegen. Wir stellen hier kurz die wichtigsten vor:

Zahlungsmethoden

  • Kreditkarte: Die gängigste Form der Finanzierungsquelle ist eine Kreditkarte. Der größte Nachteil dabei ist, dass man relativ schnell den Überblick über aktuelle Kosten verlieren kann und es in der Regel auch nur sehr hohe Ausgabenlimits (oft mehrere 1000.- Euro) gibt.
  • Prepaid-Kreditkarte: Diese funktionieren gleich wie Kreditkarten, haben jedoch den Vorteil, dass sie mit einem bestimmten Betrag aufgeladen werden und nicht überziehen können.
  • Guthabenkarten: Für die App-Stores gibt es entsprechende Guthabenkarten, welche z. B. im Supermarkt gekauft werden kann. Dem Account wird dann der Betrag hinterlegt und kann nicht überzogen werden.
  • Handyrechnung: ACHTUNG es gibt seit neuesten auch die Möglichkeit in den jeweiligen App-Stores mit Handyrechnung zu bezahlen. Dabei müssen keine weiteren Daten eingegeben werden (wenn z. B. für den Einkauf kein Passwort festgelegt wurde). Auch hier gibt es keine Ausgabenlimits, welche festgelegt werden können. Diese Möglichkeit der Bezahlung kann direkt beim jeweiligen Anbieter deaktiviert werden.