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Sicher suchen im Internet – wie kann ich mein Kind unterstützen?

Weitere Infos zu: ElternInformationskompetenz

Die meisten Entdeckungsreisen im Internet starten mit einer Suchmaschine. Viele der Websites, die bekannte Suchmaschinen wie Google oder Bing auflisten, sind aber für Kinder wenig geeignet. Auch die Auflistung der Ergebnisse ist auf den ersten Blick recht unübersichtlich. Zudem verleiten Suchmaschinen oft zu „sinnlosem“ Surfen, bei dem das eigentliche Ziel aus den Augen verloren wird.

  • Aktivieren Sie die Filterfunktion in Suchmaschinen ( „SafeSearch“ in den Einstellungen), um z. B. pornografische Inhalte herauszufiltern. Bedenken Sie aber: Je älter Ihr Kind ist, desto leichter kann es Suchmaschinenfilter umgehen und desto wichtiger werden Gespräche über problematische Inhalte. Außerdem arbeiten Filter nie hundertprozentig genau.
  • Für die Jüngsten ist die Nutzung von speziellen Kinder-Suchmaschinen sinnvoll. Diese listen nur redaktionell gefilterte, kindgerechte Inhalte auf. Auch Werbung und Pop-Ups werden meist unterdrückt. Empfehlenswerte Kinder-Suchmaschinen sind z. B. www.helles-koepfchen.de, www.fragfinn.de oder www.blinde-kuh.de (hier gibt es auch einen speziellen Suchkurs für Kinder).
  • Achten Sie auf die Rechtschreibung von Suchbegriffen. Nach Eigennamen wird am besten unter Anführungszeichen gesucht („Maria Meier“).
  • Üben Sie mit Ihrem Kind Suchbegriffe unterschiedlich zu formulieren und auf den Punkt zu bringen (z. B. „Foxterrier“ statt „Hund“).
  • Schauen Sie sich gemeinsam den Vorschau-Text der ersten Treffer an und ändern Sie den Suchbegriff, falls keine passenden Links aufscheinen.