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Wie kann ich unangenehme Inhalte über mich im Internet löschen lassen?

Weitere Infos zu: Selbstdarstellung

Falls sich im Internet unangenehme Inhalte, wie z. B. Nacktbilder, von Ihnen finden, müssen Sie dies nicht so einfach hinnehmen. Auch wenn die restlose Entfernung manchmal schwierig ist – es lohnt sich auf alle Fälle, gegen unerwünschte Bilder im Internet aktiv zu werden!

Je nachdem, an welcher Stelle die Aufnahmen auftauchen, haben Sie folgende Möglichkeiten

  • In Sozialen Netzwerken wie z. B. Facebook, Instagram & Co. sollten Sie zunächst den Poster/die Posterin zur Löschung auffordern. Wird dem nicht nachgekommen, können Sie unerwünschte Inhalte bzw. involvierte User/innen und Gruppen an die Seitenbetreiber/innen melden. Wie das genau funktioniert, lesen Sie in unseren Privatsphäre-Leitfäden für Soziale Netzwerke.
  • Auf anderen Websites und Blogs richten Sie die Aufforderung zur Löschung an den Inhaber bzw. die Inhaberin der Seite (Webmaster). Finden sich im Impressum keine Kontaktdaten, können Sie über eine „Who Is“-Abfrage Informationen erhalten, wer für eine Website verantwortlich ist (für AT-Domains www.nic.at/domainsuche, für DE-Domains www.denic.de/webwhois und für COM-/-ORG/-NET-Domains www.whois.com).
  • Erstatten Sie Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle, falls die Inhalte auch nach Aufforderung nicht gelöscht werden. Beziehen Sie sich dabei konkret auf das Recht am eigenen Bild (§ 78 UrhG) oder im Falle von Nacktbildern von unter 18-Jährigen auf „Pornografische Darstellung Minderjähriger“ (§ 207a StGB).
  • Bei Suchmaschinen wie z. B. Google oder Bing können Sie die Löschung von Links in den Suchmaschinen beantragen, die nachteilig mit Ihrem Namen verknüpft sind (Recht auf Vergessen).
  • Der Internet Ombudsmann hilft Ihnen unter www.ombudsmann.at kostenlos bei der Entfernung unerwünschter Bilder im Internet.

 

Lese-Tipp:

Wie Sie gegen unerwünschte Bilder im Internet vorgehen können, erklären wir Schritt für Schritt in unserem Leitfaden „Aktiv gegen Nacktaufnahmen – Tipps zur Schadensbegrenzung".