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Was ist Influencer-Marketing?

Weitere Infos zu: Soziale Netzwerke

Unternehmen nutzen die Beliebtheit von Influencer/innen auf YouTube, Instagram, Snapchat & Co., indem sie diese gegen Bezahlung Werbung für ihre Produkte und Dienstleistungen machen lassen.

Den meisten Kindern fällt es schon bei klassischen Medien wie Fernsehen schwer, Werbung als solche zu erkennen – bei Influencer/innen ist die Herausforderung noch einmal größer, da redaktionelle Inhalte teilweise kaum von Werbung zu unterscheiden sind und oft mit Produktplatzierungen gearbeitet wird. Erschwerend kommt hinzu, dass Kinder und Jugendliche die Beiträge „ihrer“ Influencer/innen als authentisch empfinden und deren Empfehlungen oft blind vertrauen.

Influencer/innen arbeiten mit verschiedenen Werbeformaten, wie z. B.

  • Werbeeinspielungen vor oder nach den eigenen YouTube-Videos;
  • Produktplatzierungen in Videos oder auf Fotos, z. B.  ein Pullover, ein Auto im Hintergrund oder das Müsli am Frühstückstisch.
  • Werbeartikel,welcheInfluencer/innen oft als kostenlose Produktsamples von den Unternehmen erhalten – oft Beauty-Produkte;
  • Affiliate Links, das sind Verkaufs-Links, die Influencer/innen unter ihren Beiträgen angeben und die direkt zu einer Verkaufsplattform und einem Produkt führen – für Klicks erhalten die Influencer/innen Provisionen;
  • „Unboxing“-Videos (Dt. „Entpacken), in denen Influencer/innen Produkt um Produkt – oft zugesendete Werbeartikel – auspacken und diese präsentieren;
  • „Hauls“ (Dt. „Beutezüge“), bei denen dieInfluencer/innen gehen in Geschäfte einkaufen gehen bzw. Produkte bestellen im Anschluss und ihre Ausbeute präsentieren;
  • Merchandising: Große Influencer/innen vermarkten ihre eigenen Produkte, z. B. Parfums, Kleidung, Geschirr oder kleine Goodies.

Auch Influencer/innen sind gesetzlich dazu verpflichtet, werbliche Inhalte in ihren Kanälen eindeutig zu kennzeichnen.