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WhatsApp sicher nutzen – geht das überhaupt?

Weitere Infos zu: Soziale Netzwerke

WhatsApp steht immer wieder wegen Sicherheitslücken in Kritik. Seit 2016 werden alle über WhatsApp verschickten Inhalte (Nachrichten, Fotos, Videos, Dateien, ...) mit einer sicheren Ende-zu-Ende-Verschlüsselung übertragen. Das bedeutet, dass nur die Senderin/der Sender sowie die Empfängerin/der Empfänger diese Inhalte lesen können. Mit der Anpassung der Nutzungsbedingungen im August 2016 sind jedoch wieder neue Fragen und Unsicherheiten aufgeworfen worden - WhatsApp teil gewisse NutzerInnen-Daten mit seinem Mutterkonzern Facebook.

    Saferinternet.at-Elternratgeber

    Beachten Sie folgende Tipps

    • Keine sensiblen Daten versenden. Das betrifft auch vermeintlich private Chats und Gruppen. Wohnadresse, Passwörter, Kreditkarten- bzw. Kontodaten und allzu persönliche Informationen oder freizügige Fotos sollten via WhatsApp nicht weitergegeben werden. Bedenken Sie: In WhatsApp können Bilder oder Informationen mit wenigen Klicks an sehr viele Menschen weitergeleitet werden.
    • Privatsphäre-Optionen nutzen. Verbergen Sie Ihr Profilbild, Ihre Statusmeldung sowie den Zeitpunkt, an dem Sie zuletzt online waren, vor Fremden.
    • Keine Kontaktanfragen von Fremden annehmen. Unerwünschte Kontakte können in WhatsApp blockiert werden. Dies betrifft auch unerwünschte Gruppen – bevor man diese verlässt, sollten unbedingt die AmdministratorInnen blockiert werden, ansonsten kann man jederzeit wieder hinzugefügt werden. Klären Sie Kinder über Sexting und Cyber-Grooming auf.
    • Kettenbriefe nicht weiterleiten! Kettenbriefe sind Massennachrichten, die großes Unheil versprechen, wenn sie nicht binnen kurzer Zeit an eine gewisse Anzahl an Kontakten weitergeschickt werden. Diese Kettenbriefe sind grundsätzlich immer Hoaxes und können daher getrost ignoriert bzw. gelöscht werden.
    • Smartphone schützen. Lassen Sie Ihr Smartphone niemals unbeaufsichtigt herumliegen und schützen Sie es mit einem Sperrbildschirm vor fremden Zugriffen. Erlauben Sie Ihren Kindern nicht, dass deren FreundInnen deren Fingerprint hinterlegen dürfen.
    • WhatsApp-Alternativen nutzen! Es gibt mittlerweile mehrere Messenger-Apps, die WhatsApp sehr ähnlich sind, aber deutlich mehr Wert auf den Datenschutz der NutzerInnen legen. Testen Sie WhatsApp-Alternativen und stimmen Sie diese mit Ihrem engeren Bekanntenkreis ab.