Für Lehrende

Für Lehrende
Tipps

10 „Safer Internet“-Tipps für die Schule:

  1. Auf dem Laufenden bleiben. Jede Generation bevorzugt unterschiedliche Möglichkeiten und Techniken der Kommunikation. Informieren Sie sich über die Lebenswelt Ihrer Schüler/innen, befragen Sie dazu Kinder, Freund/innen, Kolleg/innen usw. Lassen Sie sich Dinge erklären und geben Sie Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen weiter.
  2. Aktiv in den Unterricht einbauen. Thematisieren Sie die sichere Internet- und Handynutzung im Unterricht und entdecken Sie das Web gemeinsam mit Ihren Schüler/innen. „Safer Internet“-Themen passen nicht nur in die Informatik-Stunde – auch für Fächer wie Deutsch, Englisch, Psychologie, Geschichte etc. lassen sich einzelne Aspekte spannend aufbereiten. Anregungen dazu liefern Ihnen die Saferinternet.at-Unterrichtsmaterialien oder unser Workshop-Angebot.
  3. Regeln vereinbaren. Vereinbaren Sie mit Ihren Schüler/innen, welche Internet- und Handy-Aktivitäten in der Schule in Ordnung sind und welche nicht. Halten Sie die Ergebnisse schriftlich in einer „Verhaltensvereinbarung“ fest. Beziehen Sie in diesen Prozess auch die Eltern mit ein. Siehe auch: Wie kann eine „Internet- und Handy-Policy“ in der Schule aussehen?
  4. Vorbild sein. Leben Sie jenen Umgang mit Medien vor, den Sie auch von Ihren Schüler/innen erwarten. Achten Sie bei der Gestaltung ihrer eigenen Arbeitsunterlagen auf das Urheberrecht und geben Sie immer die Quellen an. Nutzen Sie „Creative Commons“-Inhalte. Siehe auch: Wo finde ich geeignete Materialien für meinen Unterricht?
  5. Die Schüler/innen ermutigen, sich gegenseitig zu helfen. Manche Kinder wissen mehr als Erwachsene. Kinder nehmen gerne Tipps von Gleichaltrigen an. Unterstützen Sie diesen Austausch.
  6. Gutes Klassenklima fördern. Unterstützen Sie einen wertschätzenden Umgang miteinander in der Klasse und erstellen Sie u.U. gemeinsame Klassenregeln. Leiten Sie daraus mit den Schüler/innen eine „Netiquette“ für den Umgang mit anderen Nutzer/innen im Internet ab. Dies ist u.a. eine gute Maßnahme, um Cyber-Mobbing vorzubeugen.
  7. Vorsicht bei der Weitergabe persönlicher Daten. Das Internet hat ein langes Gedächtnis und selbst für „nicht-öffentliche“ Inhalte gibt es keine Garantie, dass sie nicht doch irgendwann einmal in falsche Hände geraten. Überlegen Sie daher genau, was Sie im Internet von sich preisgeben und üben Sie dies auch mit Ihren Schüler/innen. Siehe auch: Schutz der Privatsphäre im Internet - welche Tipps kann ich den Schüler/innen geben?
  8. Problematische Inhalte besprechen. Bei jüngeren Kindern ist die Verwendung von Filterprogrammen sinnvoll. Je älter die Kinder werden, umso wichtiger wird das „Darüber reden“, da Filterprogramme auch umgangen werden können. Wenn Sie technische Filter und Logfiles verwenden, machen Sie das gegenüber allen Betroffenen transparent.
  9. Quellen kritisch hinterfragen. Diskutieren Sie mit Ihren Schüler/innen den Wahrheitsgehalt von Internet-Inhalten und zeigen Sie, wie man diese kritisch hinterfragt. Siehe auch: Wie kann ich mit meinen Schüler/innen „Quellenkritik“ üben?
  10. Computer schützen. Treffen Sie Vorkehrungen für die technische Sicherheit der Schulcomputer und des Schulnetzes. Siehe auch: Computersicherheit


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