Vernetztes Spielzeug

Roboter als Spielgefährten, mithörende Puppen und sprechende Dinosaurier – das Internet der Dinge ist im Kinderzimmer angekommen. Mit vernetztem Spielzeug schreitet auch bei Kindern die Digitalisierung ihrer Lebenswelt rasch voran.

Im Forschungsprojekt „Internet of Toys – Grundlagenstudie und Praxiswissen“ wurde seit Dezember 2016 erarbeitet, was Eltern, Pädagog/innen, aber auch Entwickler/innen und der Handel zu diesen neuen verschränkten Spielräumen wissen müssen. Das Projekt ist die erste umfassende Untersuchung zu vernetztem Spielzeug in Österreich.

Bild: Unsplash (von Daniel Cheung), lizenziert unter Creative Commons CC0


Risiken und Chancen von vernetztem Spielzeug

Wenn für Spielzeug Datenprofile von Kindern erstellt werden, ihre Gespräche aufgezeichnet werden und Skripten in das kindliche Spiel eingreifen, gilt es genau auf die Risiken zu schauen. Es gilt dabei auf Datensicherheit und -schutz, die Privatsphäre und Freiräume im Spiel von Kindern zu achten. Denn immer öfter ist Spielzeug mit dem Internet verbunden oder braucht eine App am Smartphone, um bedient zu werden. Das birgt Risiken, vor allem wenn deshalb zum Spielen persönliche Daten von einem Kind verarbeitet oder notwendig werden. 

Ergebnisse

Im Projekt wurden Awareness Tools für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt:

Ein umfassender Studienbericht zu den Ergebnissen erscheint Ende Januar 2018.

Projektlaufzeit: Dezember 2016 - Januer 2018
Projektleitung: Mag. Louise Horvath vom Österreichsiches Institut für Telekommunikation (ÖIAT)
Fördergeber: Das Projekt wurde von der Förderschiene netidee der gemeinnützigen Internet Foundation Austria (IPA) unterstützt.