Internet of Toys

Roboter als Spielgefährten, mithörende Puppen und Baby-Laptops – das Internet der Dinge ist im Kinderzimmer angekommen. Mit dem „Internet of Toys“ schreitet auch bei Kindern die Digitalisierung ihrer Lebenswelt rasch voran. Die Entwicklung steht sowohl für faszinierende Spielmöglichkeiten und Bildungschancen, als auch für neue ethische, rechtliche und pädagogische Herausforderungen.

Das Forschungsvorhaben „Internet of Toys – Grundlagenstudie und Praxiswissen“ richtet sich an Eltern, Pädagog/innen, aber auch Entwickler/innen und den Handel. Es wird von der Förderschiene netidee der gemeinnützigen Internet Foundation Austria (IPA) unterstützt.

Bild: Saferinternet.at lizenziert unter CC BY-NC 3.0 AT (Hintergrund und Icons von freepik)


Risiken und Chancen von vernetztem Spielzeug

Wie gehen wir mit dem Einzug von interaktiven, „smarten“ Spielfiguren in die Kinderzimmer um? Das Projekt wird die erste umfassende Untersuchung zum „Internet of Toys“ in Österreich sein.

Der Fokus liegt im ersten Teil auf der Erhebung von im Verkauf stehenden Spielzeugen sowie der Analyse zu Datenschutz, Privatsphäre und Ethik bei Internet im Kinderzimmer.

Bild: Pixabay, lizenziert unter CC0 Public Domain

 

Ergebnisse

Während der zweiten Phase des Projekts werden Awareness Tools für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt. Sie werden laufend auf dieser Seite veröffentlicht werden:

  • Für Eltern und Pädagog/innen werden praktische Infos und Tipps erarbeitet.
  • Für Entwickler/innen werden Leitlinien für verantwortungsvolle Entwicklung verfasst.
  • Für den Handel werden Fact-Sheets mit den wichtigsten Informationen für Beratungen erstellt.

Außerdem werden für den Video-Elternratgeber „Frag Barbara!“ speziell zum Thema „Internet of Toys“ eigene Folgen produziert. In der letzten Projektphase werden eine Infografik erstellt, welche alle Aspekte der Studie übersichtlich darstellen soll, und ein umfassender Studienbericht verfasst.


Projektlaufzeit: Dezember 2016 - November 2017
Projektleitung: Mag. Louise Horvath vom Österreichsichen Institut für Telekommunikation (ÖIAT)
Fördergeber: Internet Privatstiftung Austria - Internet Foundation Austria (IPA)