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Besinnliche Feiertage mit und ohne Medien

Eltern Handy & Internet

In den Weihnachtsferien ist der Medienkonsum in vielen Familien höher als sonst – wir geben Tipps, wie Sie Streit rund um die Nutzung digitaler Geräte vermeiden können!

Medienkonsum als Konfliktthema

Die Weihnachtsfeiertage stehen bevor und traditionell steigt der Medienkonsum in dieser Zeit. Gemeinsame Medienerlebnisse wie ein Kinoabend können eine schöne Bereicherung für das Familienleben sein. Es kann aber auch zu Streit und Frust führen, wenn einzelne Familienmitglieder in ihr Smartphone versunken sind und ihrer Umgebung kaum mehr Aufmerksamkeit schenken. Wenn Sie ein paar Dinge beachten, können Sie familiäre Konflikte während der Feiertage aber gut vermeiden!

Feste Regeln für die ganze Familie aufstellen

Gerade wenn Sie Ihrem Kind zu Weihnachten Geräte oder digitale Spiele schenken wollen, sollten Sie verbindliche Regeln dazu aufstellen – denn diese sind ein wichtiger Bestandteil einer guten Medienerziehung. Wichtig ist, dass alle Beteiligten in die Festlegung der Mediennutzungsregeln einbezogen werden. Denn Regeln, die gemeinsam ausgehandelt wurden, werden auch eher von allen akzeptiert. 

Wichtig ist hierbei auch, dass Sie selbst sich ebenfalls an die Regeln halten. Aber keine Angst: Natürlich müssen Sie zukünftig nicht mit 30 Minuten Bildschirmzeit im Homeoffice auskommen, weil Sie junge Kinder haben. Selbstverständlich kann es für unterschiedliche Personen auch unterschiedliche Regeln geben. Kinder empfinden es aber zu Recht als unfair, wenn ihr Umgang mit Medien anders bewertet wird als der von Erwachsenen. Eine Regel wie „Beim gemeinsamen Essen schauen wir nicht auf unsere Smartphones“ kann zum Beispiel problemlos für alle gelten, unabhängig vom Alter!

Mit den Mediengutscheinen von klicksafe.de können Kinder und Jugendliche ihre Medienzeit selbst einteilen!

Gute und altersgerechte Inhalte anbieten

In allen Medienbereichen gibt es hervorragende Inhalte für alle Altersgruppen. Die Schwierigkeit ist es oft, diese Inhalte zu finden. Viele Informationsportale im Internet haben sich genau darauf spezialisiert – hier finden Sie einige davon: 

Beim Thema Medienkonsum sind Konflikte zwischen älteren und jüngeren Geschwistern oft vorprogrammiert. Versuchen Sie, einen guten Mittelweg zu finden: Besprechen sie mit Ihren älteren Kindern, dass sie manchmal Rücksicht nehmen müssen auf ihre jüngeren Geschwister. Genauso wie jüngere Kinder akzeptieren müssen, dass manche Medieninhalte noch nicht für ihr Alter geeignet sind.

Medienzeit gemeinsam genießen

Nutzen Sie die Feiertage nach Möglichkeit, um digitale Medien gemeinsam in der Familie zu genießen oder mehr über die Mediennutzung Ihres Kindes zu erfahren: Veranstalten Sie beispielsweise einen Filmabend zu Hause oder lassen Sie sich von Ihrem Kind seine Lieblings-Influencer:innen vorstellen. 

Sie haben mit Gaming nichts am Hut? Dann bietet sich jetzt vielleicht die Chance, mit Ihrem Kind eine Runde zu zocken. Die gemeinsam Medienzeit kann viel Spaß machen und ganz nebenbei erfahren Sie, wie Ihr Kind mit Medien umgeht. Kinder, deren Eltern sich ehrlich für ihre Mediennutzung interessieren, fällt es zudem leichter, allfällige Probleme offen anzusprechen!

Hier finden Sie Anregungen, wie Sie mehr über die Online-Aktivitäten Ihres Kindes erfahren und das Thema Mediennutzung ansprechen können.

Kinder bei der Suche nach Alternativen unterstützen

Stört es Sie, dass Ihr Kind immer nur am Smartphone oder an der Konsole hängt? Dann bieten Sie attraktive Alternativen an. Vielleicht hat Ihr Kind noch keine guten Strategien gefunden, um mit Langeweile umzugehen und greift daher immer wieder auf digitale Medien zurück? In diesem Fall können Sie als Eltern eine wichtige Unterstützung sein und passende Angebote machen: Basteln, Malen, Freund:innen besuchen, draußen spielen und so weiter – es gibt viele Dinge, an denen Kinder Spaß haben und die nicht mit großem Aufwand verknüpft sind. 

Selbstverständlich sollten Sie nur dort unterstützen, wo es wirklich nötig ist. Sie müssen nicht bei jedem „Mir ist langweilig!“ Ihres Kindes sofort eine lange Liste mit Angeboten zur Unterhaltung präsentieren. Im Gegenteil: Es ist wichtig, dass Kinder bei Langeweile auch selbst kreativ werden und sich eigenständig beschäftigen.

Mit Digital Detox ins neue Jahr starten

Push-Nachrichten, ständige Erreichbarkeit und eine scheinbar unendliche Flut an Inhalten sind für viele zu Stressfaktoren geworden. Helfen kann da Digital Detox. Dabei verzichten Sie bewusst für einen bestimmten Zeitraum auf elektronische Geräte oder auf bestimmte Apps. Der Verzicht soll dabei helfen, besser einzuschätzen, welches Maß an digitalen Angeboten unserem Leben guttut. 

Wichtig dabei ist, dass der Verzicht freiwillig erfolgt – eine verordnete Medienabstinenz wird von Kindern wahrscheinlich eher nicht als positiv empfunden. Digital Detox eignet sich vor allem für Personen, die bereits eigene Geräte haben und feststellen, dass die Nutzung auch zu unerwünschten Nebeneffekten führen kann. Daher richtet sich Digital Detox vor allem an Jugendliche und Erwachsene.

Nutzen Sie die Digital-Detox-Challenge #AUSzeit von klicksafe.de: Diese erstreckt sich über einen Zeitraum von sieben Wochen und beleuchtet mithilfe von praktischen Übungen unterschiedliche Aspekte des Digital Detox.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf klicksafe.de veröffentlicht und für Saferinternet.at adaptiert.