Inhalt (Accesskey 0) Hauptnavigation (Accesskey 1)

NEU: Frag Barbara! Zu viel Bildschirmzeit

Eltern Handy & Internet

Digitale Geräte sind wichtig! Nicht zuletzt, um in Zeiten wie diesen Kontakt mit anderen zu halten. Die neue Folge unseres Video-Elternratgebers zeigt, wie man verhindert, dass es zu viel wird.


Ab wann ist es zu viel?

Digitale Geräte haben in der Corona-Zeit sicherlich eine noch größere Bedeutung gewonnen. Sie sind unser Arbeitsort, Lernort und unsere Möglichkeit mit FreundInnen und Familie in Kontakt zu bleiben. Auch zum Zeitvertreib – beispielsweise durch digitale Spiele – sind sie wichtig.

Es ist also schwierig, unsere Bildschirmzeiten gleich streng wie vor der Pandemie zu reglementieren, denn schließlich stecken dahinter oft wichtige Bedürfnisse, die sich anders schwer bedienen lassen.

Wichtig ist aber, dass wir unsere Kinder bei der Mediennutzung begleiten, sie dabei ermutigen auf sich selbst zu hören (oft spüren sie sehr gut selbst, wann es ihnen zu viel wird) und ihnen Alternativen aufzeigen.

Verbieten Sie Ihrem Kind nicht etwa die Kommunikation mit FreundInnen, zeigen Sie ihm aber, wie es sich auch ohne digitale Medien entspannen kann.

Eine allgemeingültige Empfehlung für die ideale Bildschirmzeit gibt es nicht – denn niemand kennt Ihr Kind so gut wie Sie. Wichtig ist, dass Sie ihm dabei helfen, erste Erschöpfungsanzeichen (müde Augen, Konzentrationsschwierigkeiten etc.) zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren.


Die Rolle der Eltern

Vergessen Sie nicht: Sie haben eine wichtige Vorbildrolle. Indem Sie vorleben, wie Sie Ihre Freizeit ohne digitale Geräte verbringen, lernt auch Ihr Kind einen anderen Umgang mit diesen. Unterstützen Sie Ihr Kind, indem Sie ihm konkrete Vorschläge für alternative Beschäftigungen machen und auch gemeinsame Aktivitäten starten. Oft ist es einfach wichtig, die Kinder aus dem digitalen Kreislauf herauszuholen und ihnen zu zeigen, was sie stattdessen machen können – nämlich z. B. Yoga, Sport, basteln oder lesen. Vereinbaren Sie außerdem Regeln für die Mediennutzung etwa beim gemeinsamen Essen oder in der Nacht.