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Safer-Internet-Monat 2026: Highlights aus Schulen und Jugendorganisationen

Lehrende Jugendliche Jugendarbeit Cybermobbing Handy & Internet Soziale Netzwerke Informationskompetenz Künstliche Intelligenz

Viele Schulen und Jugendorganisationen nutzten den Safer-Internet-Monat Februar, um sich intensiv mit der sicheren Internetnutzung zu beschäftigen. Wir geben einen Einblick in die vielfältigen Projekte und Themenschwerpunkte.

Was ist der Safer-Internet-Monat?

Mit dem Safer-Internet-Monat weiten wir den Safer Internet Day auf den gesamten Monat Februar aus. Der Safer Internet Day ist ein Aktionstag, der dazu einlädt, sich mit Chancen und Risiken der digitalen Welt auseinanderzusetzen und einen sicheren Umgang mit Internet und Medien zu fördern. Im Safer-Internet-Monat geben wir insbesondere Schulen und Jugendorganisationen die Möglichkeit, sich mit dem Thema sichere Internet- und Handynutzung auseinanderzusetzen. Unterstützt vom Bundesministerium für Bildung luden wir dazu ein, eigene kreative und spannende Projekte umzusetzen.

Digitale Unterrichtsstunde zu KI

Zum Safer Internet Day fand heuer zum ersten Mal unsere digitale Unterrichtsstunde „KI & Du“ statt. Rund 800 Schüler:innen aus 40 Schulen waren live dabei. Gemeinsam mit ORF-Kids-Moderatorin Esther Csapo tauchten wir 90 Minuten lang in die Welt der Künstlichen Intelligenz ein: Wo hilft uns KI im Alltag wirklich weiter – und wo ist sie eher fehl am Platz? Wo nutzen wir längst KI, ohne überhaupt zu bemerken, dass KI dahintersteckt? Und was sind Deepfakes, Voice Cloning und Face Morphing?

Mit einer Quiz-Challenge, interaktiven Umfragen und einer Gruppenarbeitsphase wurde das Thema nicht nur erklärt, sondern direkt erlebbar gemacht.

Fake News und Internetbetrug

Viele Klassen gingen der Frage nach: Wie erkennt man Fake News? Dabei spielten auch Deepfakes und Schutzstrategien für den Alltag eine wichtige Rolle. Besonders kreativ wurden die Schüler:innen des Stiftsgymnasiums der Benediktiner St. Paul und des ABZ St. Josef, die zu Lernzwecken eigene Fake News und Deepfakes produzierten. Im Jugendzentrum Point Jenbach analysierten Jugendliche Videos und beurteilten, ob diese KI-generiert oder echt waren.

Auch das Thema Internetbetrug war heuer stark vertreten. Die Jugendlichen der Mittelschule Schattendorf beschäftigten sich mit den Erkennungsmerkmalen von Phishing. Die MS Gamlitz produzierte ein Reel, das vor Abofallen warnt, während die Mittelschule Pamhagen Comics rund um typische Online-Scams gestaltete.

Soziale Netzwerke und Cybermobbing

Der sichere Umgang mit sozialen Netzwerken wurde ebenfalls in zahlreichen Projekten aufgegriffen. Die Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik erarbeitete Strategien gegen Hasskommentare. Die Kreativ-Mittelschule Kirchdorf nahm Social-Media-Apps unter die Lupe und die Berufsschule Linz 9 reflektierte darüber, wie Social Media und Smartphones den Alltag beeinflussen. Im Jugendzentrum JUZ Walchsee wurde das aktuelle Social-Media-Verbot diskutiert sowie erarbeitet, was Kinder und Jugendliche wissen müssen, um TikTok, Snapchat & Co. sicher nutzen zu können.

Die EMS Oberwart setzte sich mit den Chancen und Risiken sozialer Netzwerke auseinander und bereitete die Ergebnisse in einem eigenen Podcast auf. 

Die HAK/HAS Innsbruck und das Theresianum Eisenstadt organisierten einen Stationenbetrieb, bei dem ältere Schüler:innen ihr Wissen weitergaben und jüngeren wichtige Tipps für eine sichere und bewusste Internetnutzung vermittelten.

Workshops, Schnitzeljagd und Infos auf Social Media

Viele Schulen holten sich im Safer-Internet-Monat Expert:innen ins Haus, um die Medienkompetenz ihrer Schüler:innen zu stärken. Das Gymnasium Waidhofen an der Thaya lud etwa einen Fachreferenten ein, der in einem Onlinevortrag rechtliche Fragen rund um „Was ist im Internet erlaubt?“ behandelte.

Sehr beliebt waren zudem die über Saferinternet.at buchbaren Workshops. An der Europa Sport Mittelschule Mödling standen Themen wie digitaler Fußabdruck und problematische Inhalte im Fokus. Die VS1 und VS2 Feldbach hatten die speziell geschulten Beamt:innen der Polizei zu Gast. Im Rahmen des Präventionsprojekts „Cyberkids“ gestalteten sie Workshops zu Passwörtern, Altersgrenzen sowie Regeln für WhatsApp und Onlinespiele.

Ebenfalls gut angenommen wurden unsere interaktiven Quiz und Schnitzeljagden, die eine spielerische Möglichkeit bieten, in verschiedenste Themen einzusteigen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Für die Jugendorganisationen waren soziale Netzwerke ein wichtiger Informationskanal, um über Regeln und Grenzen im Internet, hilfreiche Anlaufstellen und Tipps zur sicheren Mediennutzung zu informieren.

Alle Aktivitäten finden Sie in sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #SID2026AT.

Gewinne für engagierte Schulen und Jugendorganisationen

Unter allen Schulen und Jugendorganisationen, die ihre Aktivitäten und Projekte bis 11. März 2026 mit dem Hashtag #SID2026AT auf Facebook, Instagram, TikTok & Co. veröffentlicht oder über unser Formular eingereicht haben, wurden 3 x € 500,- für eine Medienausstattung ihrer Wahl, drei Saferinternet.at-Workshops im Ausmaß von je vier Stunden, gesponsert von A1 und drei Besuche bei Microsoft in Wien verlost.

Alle Gewinner-Projekte finden Sie hier