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So nutzen Sie die Weihnachtsferien für mehr digitales Know-how

Eltern Digitale Spiele Handy & Tablet Soziale Netzwerke

Sie wissen gar nicht richtig, was Ihr Kind im Internet und am Handy tut? Und auch selbst wären Sie gerne stärker online vernetzt? Dann nutzen Sie die Zeit und machen Sie sich schlau!

Warum sollten Sie sich weiterbilden?

Auch wenn Sie selbst kein Fan digitaler Medien und sozialer Netzwerke sind: Ihr Kind ist es mit ziemlicher Sicherheit schon. Besonders für Kinder und Jugendliche spielen diese eine ganz zentrale Rolle in der Kommunikation mit Freund/innen und auch in der eigenen Rollenfindung. Meist sind unsere Kinder im Umgang mit Smartphone und Co. deutlich geschickter als wir, da sie sich ganz intuitiv zurecht finden. Kommt es aber dennoch einmal zu Krisen, ist es wichtig, dass Ihr Kind in Ihnen eine kompetente Ansprechperson findet. Sie sollten dann zumindest wissen, wie Sie Ihrem Kind weiterhelfen können oder an wen es sich wenden kann.

Aber mal ehrlich: Interessiert es Sie nicht auch selbst, herauszufinden, was mehr als 4 Milliarden andere Menschen so an der Online-Welt fasziniert?

10 Tipps zur Weiterbildung

  1. Finden Sie heraus, welcher Elterntyp Sie sind!

    Machen Sie zum Start einen kleinen Einschätzungstest und finden Sie heraus, welcher Elterntyp Sie sind. Das hilft Ihnen, Ihre Stärken und digitalen Lücken zu identifizieren. Und: Sie erhalten Tipps, passend zu Ihrem Typ. Ihre Kinder haben auch Lust bekommen? Gut! Dann machen Sie das Quizzen doch zu einer Familienaktion! Mit Spaß lernt es sich doch am allerbesten. Hier finden Sie alle Saferinternet.at-Quiz!

  2. Verschaffen Sie sich einen Überblick!

    Nutzen Sie unsere Suche und suchen Sie gezielt nach Begriffen, die Sie bei Ihren Kindern aufschnappen. Oder: Gehen Sie auf unsere Themen-Überblicksseite und klicken Sie sich ein wenig durch. Die einzelnen Dossier-Seiten geben Antworten auf häufig gestellte Fragen, Materialtipps (von Unterrichtsmaterial bis hin zu Flyern und Videos) und 10 kompakte Tipps passend zum jeweiligen Thema. Sollten Ihnen noch Fragen unbeantwortet bleiben, so schreiben Sie uns doch!

  3. Fragen Sie Barbara!

    Sie sind auf der Suche nach einer schnellen Einführung in die digitale Lebenswelt Ihrer Kinder und haben keine Lust, viel zu lesen? Dann fragen Sie Barbara! Barbara Buchegger ist die pädagogische Leiterin von Saferinternet.at und gibt im Eltern-Videoratgeber „Frag Barbara!“ Antworten auf häufig gestellte Fragen für Kinder aller Altersgruppen. Im aktuellen Video dreht sich alles um das Thema Kettenbriefe: Wie geht man am besten mit angsteinflößenden Kettenbriefen um?  

  4. Lassen Sie sich von Ihrem Kind seine Lieblings-App zeigen!

    Meist gibt es eine Anwendung, die unser Kind aktuell am meisten beschäftigt. Dann wird eine Zeit lang fast ausschließlich damit gespielt. Egal ob es die Playback-App TikTok, die Foto-App Instagram oder die Video-Plattform YouTube ist. Lassen Sie sich von Ihrem Kind doch einfach einmal zeigen, was ihm daran gefällt! Interessieren Sie sich für die Interessen Ihres Kindes, stärkt das auch deren Selbstvertrauen. Und: Wir versprechen es macht Spaß, einen Blick in die Welt unserer Kinder zu werfen! Überreden Sie Ihr Kind allerdings nicht dazu, wenn es das nicht möchte – auch Kindern ist ihre Privatsphäre sehr wichtig.

  5. Ihre Kinder tun es, warum nicht auch Sie? Lernen Sie mit YouTube!

    Für viele Kinder ist YouTube fast schon gleichbedeutend wie für uns Suchmaschinen. Sind sie auf der Suche nach einer Antwort, so geben sie einfach ihre Frage auf YouTube ein und lassen sich diese durch ein Video beantworten – irgendjemand wird sich dem Thema schon angenommen haben. Neben Schmink-Tutorials, Handy-Anleitungen spielen vor allem auch sogenannte "Let's Play"-Videos eine große Rolle. Hier können die Kinder YouTuber/innen dabei zuschauen, wie diese beliebte Computerspiele spielen und dabei eigene Strategien lernen. Auch für Sie ist das eine gute Möglichkeit, um Spiele kennenzulernen ohne diese selbst spielen zu müssen. Umso besser Sie sich selbst auskennen, desto leichter fällt Ihnen das Gespräch mit Ihren Kindern!

  6. Bilden Sie sich mithilfe eines Webinars!

    Sie möchten ein wenig tiefer in ein Safer Internet-Thema eintauchen? Dann empfehlen wir ein Webinar – ganz entspannt von zuhause aus! Auf unserer Webinar-Seite finden Sie viele unterschiedliche Themen von verschiedenen Referent/innen – darunter natürlich einige Saferinternet.at-Trainer/innen.

    Sie sind auf den Geschmack gekommen? Noch mehr Webinare für Eltern finden Sie bei der Initiative Digi4 Familiy.

  7. Optimieren Sie Ihre Privatsphäre-Einstellungen!

    Egal ob Facebook, Instagram oder WhatsApp: In so gut wie jedem Sozialen Netzwerk gibt es die Möglichkeit, die eigene Privatsphäre ein Stück weit zu schützen. Oft sind diese Einstellungsmöglichkeiten aber gut versteckt – holen Sie sich daher Hilfe durch die Privatsphäre-Leitfäden von Saferinternet.at. Diese führen Sie Schritt für Schritt durch die wichtigsten Einstellungen. Auch wenn das ganze zeitaufwändig erscheint – es lohnt sich auf jeden Fall. Und: Ist ein Profil einmal gut eingestellt, erspart man sich auch in Zukunft viel Arbeit und vor allem Ärger!

  8. Lassen Sie sich von Ihrem Kind gängige Kettenbriefe zeigen!

    Vor allem auf den Handys der Jüngeren häufen sich meist unzählige Kettenbriefe. Lassen Sie sich diese von Ihrem Kind zeigen und versuchen Sie, diese gemeinsam zu hinterfragen. Was bedeuten sie? Und: Was haben diese Briefe gemeinsam? Besprechen Sie mit Ihrem Kind, welche Kettenbriefe man weiterschicken kann und welche man besser löscht!

    Geheim-Tipp: Probieren Sie unseren Chat-Bot aus! Er hilft Ihnen dabei, Kettenbriefe richtig einzuordnen. Tippen Sie Ihre Nachricht in das Chat-Fenster und warten Sie ab, was unser Safer Internet-Roboter dazu antwortet.

  9. Optimieren Sie die Einstellungen für Handy und Tablet!

    Die Zahl der mobilen Endgeräte in Ihrem Haushalt ist über Weihnachten angestiegen und Sie haben keinen Überblick mehr, wer nun welche Einstellungen und Rechte hat? Die Broschüren der ISPA "Sicherheitseinstellungen für mobile Endgeräte" führen in einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitungen durch alle wichtigen Sicherheitseinstellungen, Datenschutzoptionen wie auch Kinderschutzeinstellungen. Die Leitfäden sind für Android, iOS und Windows – jeweils in einer eigenen Version für Smartphone bzw. Tablet – verfügbar.  

  10. Womit spielt Ihr Kind da eigentlich? Machen Sie sich schlau!

    Sie standen auf vielen Wunschzetteln für Weihnachten – vernetzte und smarte Spielzeuge. Das “Internet of Toys” umfasst sprechende Plüschtiere und Puppen, programmierbare Roboter, ferngesteuerte Fahrzeuge mit Kameras und Spielfiguren für Online-Spiele. Vielleicht hat es das eine oder andere Spielzeug auch in Ihren Haushalt geschafft? Manche dieser Spielzeuge bergen Risiken für die Privatsphäre von Kindern, doch keine Sorgen, sie bieten auch Chancen. Informieren Sie sich in unserem Folder "Vernetztes Spielzeug - zehn Antworten für Eltern".

Hören Sie jetzt nicht auf – bleiben Sie auf dem Laufenden!

Sie haben sich nun Schritt für Schritt in die digitale Welt Ihrer Kinder gewagt? Großartig! Damit haben Sie nun einiges über die Lebenswelt Ihrer Kinder gelernt und sind auch für Ihre eigene besser gerüstet.

Doch hören Sie jetzt nicht einfach damit auf! Halten Sie sich etwa mit unserem Newsletter über aktuelle Entwicklungen und Angebote zu Internet und digitalen Medien auf dem Laufenden.

Nutzen Sie vor allem auch weiterhin das Wissen Ihrer Kinder und profitieren Sie von einer guten Vertrauensbasis! Lassen Sie sich beliebte Anwendungen, Spiele oder Tools von Ihren Kindern selbst zeigen! Sie werden überrascht sein, wieviel Begeisterung das auch bei Ihren Kindern auslöst. Sollte Ihr Kind jedoch kein Interesse haben, mit Ihnen über sein digitales Leben zu sprechen - nehmen Sie es nicht persönlich. Das Ganze sollte nicht auf einen Streit hinauslaufen!