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5. Oö. Kinder-Medien-Studie 2016: YouTube ist der Hit im Internet

02.08.2016

Bereits zum fünften Mal hat die Education Group das Medienverhalten der 3- bis 10-Jährigen untersucht. Eine der Erkenntnisse: Fernsehen ist nach wie vor das wichtigste Medium, YouTube macht aber Konkurrenz.

Fernsehen, Computer, Smartphone: Die 5 Oö. Kinder-Medien-Studie 2016 hat untersucht, wie Kinder zwischen 3 und 10 Jahren Medien nutzen. Bild: Tyler Olson, Shutterstock.com

Fernsehen, Computer, Smartphone: Die 5 Oö. Kinder-Medien-Studie 2016 hat untersucht, wie Kinder zwischen 3 und 10 Jahren Medien nutzen. Bild: Tyler Olson, Shutterstock.com

Welche Medien sind bei oberösterreichischen Kindern zwischen 3 und 10 Jahren am beliebtesten? Wie gestalten sie generell ihre Freizeit? Und wie schätzen Eltern und Pädagog/innen die Mediennutzung ihrer Kinder bzw. Schüler/innen ein? Das sind die zentralen Fragestellungen der 5. Oö. Kinder-Medien-Studie 2016.


Das Medienverhalten der 3- bis 10-Jährigen aus verschiedenen Pespektiven

Bereits zum fünften Mal hat die Education Group heuer das Medienverhalten von Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren untersucht. Dabei wurden die Mediennutzung aus drei verschiedenen Blickwinkeln betrachtet:

  • Kinder zwischen 6 und 10 Jahren
  • Eltern mit Kindern im Alter zwischen 3 und 10 Jahren
  • Pädagog/innen von Kindergärten und Volksschulen

Die Daten wurden jeweils in Oberösterreich erhoben, können aber als Richtwert für ganz Österreich herangezogen werden.


Mehr Internet im Kinderzimmer, YouTube macht Fernsehen Konkurrenz

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie im Überblick:

  • YouTube bald Konkurrenz fürs TV. Das wichtigste Medium ist zwar nach wie vor das Fernsehen, allerdings erobert das Internet immer häufiger die Kinderzimmer – auch über Tablet und Smartphone. Die liebste Aktivität im Netz ist ganz klar YouTube.

  • Kinder sind am liebsten draußen. Trotz der vielen Medienangebote ist die Lieblingsbeschäftigung von 6- bis 10-Jährigen immer noch das Spielen im Freien – gefolgt von Fernsehen und Treffen von Freund/innen.

  • Haushalte sind zunehmend digital. In so gut wie jedem Haushalt gibt es Fernseher, Internet, Smartphone und Computer oder Laptop. Ein Tablet ist immerhin in 57 Prozent der Haushalte vorhanden. Kinder dürfen die vorhandenen Geräte aber längst nicht uneingeschränkt nutzen.

  • Internet im Kinderzimmer. Das Einstiegsalter ins Internet sinkt: Mittlerweile haben bereits zwei Drittel der 6- bis 10-Jährigen zu Hause Zugang zum WWW – knapp 40 Prozent davon sogar im eigenen Zimmer.

  • Mehr Internet – mehr Regeln. 73 Prozent der Eltern vereinbaren mit ihren Kindern Spielregeln für die Online-Welt. Oberste Regel ist, dass im Internet nichts gekauft werden darf, gefolgt von der Beschränkung der Nutzungsdauer. 69 Prozent verbieten das Preisgeben von persönlichen Daten.

  • Smartphones & Handys auf dem Vormarsch. Schon fast jedes vierte Kind im Alter zwischen 6 und 10 Jahren besitzt ein eigenes Mobiltelefon, bei den 3- bis 5-Jährigen sind es 14 Prozent. Am häufigsten nutzen Kinder das eigene Handy zum Telefonieren, Fotos machen, Nachrichten verschicken und Musik hören. Immer beliebter werden auch das Spielen von Handygames sowie das Herunterladen von Apps.


Auf der Website der Education Group finden Sie alle Ergebnisse der 5. Oö. Kinder-Medien-Studie im Detail (inklusive Kurzvideos und PDF-Download).


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