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Jugendliche im Internet: Wenn „Likes“ das Selbstbewusstsein bestimmen

18.11.2014

Das FEMtech-Forschungsprojekt imaGE 2.0 beschäftigte sich intensiv mit der Selbstdarstellung von Mädchen und Burschen in Sozialen Netzwerken. Nun wurden die Forschungsergebnisse und ein Lehrenden-Handbuch veröffentlicht.

Kein Platz ist besser für die Selbstpräsentation geeignet als das Internet. Vor allem bei Jugendlichen steht die eigene Imagepflege im Netz hoch im Kurs. Sie nutzen Soziale Netzwerke, um ihr Leben zu dokumentieren, Ereignisse mit anderen zu teilen und persönliche Leistungen hervorzuheben. Das Heranwachsen im Netz bedeutet aber auch, Hürden meistern zu müssen: ob Cyber-Mobbing, Konflikte mit Eltern oder Lehrenden aufgrund von anstößigen Postings oder der Druck, den vorgegebenen Rollenbildern zu entsprechen.

Jugendliche kennen die unterschiedlichen Risiken, die die Nutzung digitaler Medien mit sich bringt. Ein Großteil hat bereits selbst die eine oder andere schlechte Erfahrung gemacht. Dennoch tun sich Jugendliche schwer, Online-Gefahren realistisch einzuschätzen und brauchen hier Begleitung.

Über das Forschungsprojekt imaGE 2.0

Das soziale Handeln der Jugendlichen im Internet und dessen Bedeutung für den Alltag verstehen zu lernen, stand im Mittelpunkt des FEMtech-Forschungsprojekts imaGE 2.0. Insgesamt wurden mit 48 österreichischen Schülerinnen und Schülern im Alter von 14-17 Jahren qualitative Gruppendiskussionen geführt. Die Forschungsergebnisse sind in ein praxisorientiertes Lehrenden-Handbuch (pdf, 5 MB) geflossen, welches Kinder und Jugendliche bei der kompetenten Internetnutzung unterstützen soll und auch zur Reflexion von Geschlechterstereotypen anregen möchte.

Hinter dem Projekt stehen das Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) und das Büro für nachhaltige Kompetenz (B-NK GmbH), gefördert durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen der FEMtech-Forschungsprojekte mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie.

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