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Kein „Safer Sexting“ mit Snapchat

15.11.2013

Der „neueste Schrei“ unter den Jugendlichen heißt Snapchat. Das ist eine App, die es ermöglicht, (Nackt-)Bilder nur für ganz kurze Zeit mit anderen zu tauschen. Oder doch nicht?

Snapchat – eine neue Foto-App mit „Tücken“

Die Idee, die hinter der Foto-App Snapchat steckt, ist einfach: Ich kann einer anderen Person, entweder direkt in der App – wenn die andere Person auch Snapchat hat – oder über einen Weblink, ein Foto oder Video schicken, welches nur für einen kurzen Zeitraum (1-10 Sekunden) sichtbar ist. Danach ist es weg, der Link ist tot, das Bild ist also (scheinbar) wieder verschwunden.


Häufig für Sexting eingesetzt

Nicht verwunderlich also, dass Jugendliche mit Hilfe von Snapchat gerne Nackfotos verschicken – haben sie doch das Gefühl, dass sie sich dabei auf sicherem Terrain bewegen. Ist „Safer Sexting“ nun also doch möglich?


Bilder können wieder sichtbar gemacht werden

Die Wahrheit ist: Snapchat-Bilder sind nicht wirklich „weg“ – sie sind nur versteckt! Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie die Bilder (oder auch Videos) wieder sichtbar gemacht werden können. Einfach mal diesem Link folgen: http://lmgtfy.com/?q=snapchat+hacken

Es gibt zwei Wege, wie die meisten dieser „Zaubertricks“ funktionieren: Die eine Möglichkeit ist, das File am Tablet oder Smartphone einfach wieder zu finden, die andere sind eigens dafür programmierte Apps (z.B. Snap Save), die automatisch Screenshots machen oder die Bilder downloaden.


Darum: Vorsicht mit Snapchat!

Der Spaß hört schnell auf, wenn freizügige Bilder in falsche Hände geraten und weiterverbreitet werden. Am besten nur Bilder über Snapchat verschicken, die man auch anderswo posten würde!

Weiterführende Links: