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Mein digitales Image: Tipps für einen positiven Fußabdruck im Internet

08.05.2017

Ob peinliche Partyfotos, falsche Markierungen/Tags oder unangebrachte Kommentare zu Postings – das Bild, das unser Verhalten im Internet anderen von uns vermittelt, kann unangenehme Konsequenzen haben. Es ist deshalb wichtig, sein eigenes Image im Internet von Zeit zu Zeit zu überprüfen und positiv zu beeinflussen.

Wenn der eigene digitale Fußabdruck ein falsches Bild zeichnet, kann das Auswirkungen auf das spätere persönliche und berufliche Leben haben. Bild von pixabay, lizenziert unter CC0 Public Domain

Zu unserem digitalen Fußabdruck trägt alles im Internet bei, was die Meinung und Einschätzung von jemandem anderen zu uns prägen könnte. Dabei kann das eine Folge von unserem eigenen Verhalten im Netz sein, aber nicht nur. Um im Internet Spuren zu hinterlassen, muss man selbst nicht unbedingt online aktiv sein. Auch andere Menschen kommentieren unser Verhalten, teilen Informationen zu uns und veröffentlichen Bilder, auf denen wir zu erkennen sind.

All diese Faktoren prägen unser Bild, welches wir im Internet von uns geben, welches wiederum Auswirkungen auf unterschiedliche Bereiche unseres Lebens hat. Deshalb gilt: Jede/r von uns sollte sich bewusst mit seinem digitalen Image beschäftigen.

Was mein digitales Image negativ prägen könnte:

 

 Tabelle: Saferinternet.at, Download hier.

 

Warum es wichtig ist auf sein digitales Image zu achten

Viele Unternehmen und Stars legen großen Wert auf ihr digitales Image. Sie betreiben oft viel Aufwand, um ihre Identität im Internet zu pflegen und greifen manchmal sogar zu rechtlichen Mitteln um sie zu schützen. Das hat gute Gründe, denn das digitale Image kann sich auf Entscheidungen anderer über einen auswirken. Wenn der eigene digitale Fußabdruck ein falsches Bild zeichnet, kann das Auswirkungen auf das spätere persönliche und berufliche Leben haben. Gerade bei Bewerbungen kann die Recherche des potentiellen Arbeitgebers im Internet für böse Überraschungen sorgen.

Das Internet vergisst nicht

Wird etwas online gepostet, kann es in irgendeiner Art und Weise auch für immer dort bleiben. Deshalb ist es wichtig sein Verhalten im Netz kritisch zu überdenken: „Wie könnten andere das verstehen?“, aber auch an die Reichweite von Aussagen zu denken: „Wer wird das sehen können?“. Um dieser Herausforderung gewachsen zu sein, geben wir Tipps zum Umgang mit dem eigenen Image im Internet.

Fünf Tipps zur Pflege des eigenen Images im Internet:

  • Überprüfen des digitalen Fußabdrucks. Bei Google oder anderen Suchmaschinen liefert eine einfache Abfrage nach Vor- und Nachnamen erste Ergebnisse (“Vorname Nachname”). Nicht vergessen werden sollte dabei die Bildersuche. Danach gilt es zu überlegen, wo welche Informationen über einen zu finden sein sollen und gegebenenfalls Massnahmen (Löschen von Bildern) zu veranlassen.
  • Privatsphäre einstellen. Auf Facebook kann es zum Beispiel hilfreich sein, die Timeline Review einzuschalten und zu überprüfen wie das eigene Profil anderen erscheint. Die Saferinternet.at-Leitfäden zu Privatsphäre auf Sozialen Netzwerken vermitteln die wichtigsten Einstellungsmöglichkeiten.
  • Eigene Grenzen mitteilen. Es ist wichtig anderen mitzuteilen, wenn sie durch ihre Wortwahl, eine Fotomarkierung oder anderes, persönliche Grenzen überschritten haben. Um unangenehme Situationen wie diese zu vermeiden, lassen sich teilweise Vorkehrungen auf Sozialen Netzwerken treffen – wie beispielsweise unterschiedliche Freundeslisten oder Zugänge.
  • Passwörter nicht teilen. Auch im Vertrauen sollten Passwörter nicht mit Freund/innen oder Familie geteilt werden, so dass niemand unangemessene Inhalte teilen kann, die einem später zu Unrecht zugewiesen werden.
  • Erst denken, dann posten. Es ist wichtig sich die Zeit zu nehmen, um zu überlegen, bevor Kommentare, Fotos und Videos online gestellt werden. Dabei geht es auch um eine richtige Wortwahl und die Frage, was eigene Kommentare bei anderen auslösen könnten und in welches Licht die eigene Person damit gestellt wird. 

 
Dieser Artikel wurde in Kooperation mit den Kolleg/innen des UK Safer Internet Centre erstelllt.

 

 

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