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Welche Apps bei Jugendlichen gerade top sind

08.05.2014

Kik, Viber, Tinder – alles noch nie gehört? Manchmal ist es ganz schön schwierig, mit den App-Vorlieben der Kids Schritt zu halten. Wir haben uns bei Jugendlichen umgehört und die angesagtesten Apps getestet.

(c) Antonio Guillem - Shutterstock.com, Saferinternet.at

Kik, Viber, Tinder – alles noch nie gehört? Manchmal ist es ganz schön schwierig, mit den App-Vorlieben der Kids Schritt zu halten. Wir haben uns bei Jugendlichen umgehört und die angesagtesten Apps getestet. Hier stellen wir in aller Kürze die aktuellen „App-Highlights“ vor und erklären, auf was bei der Nutzung besonders zu achten ist.

Kommunikations-Apps

Kik(c) Kik

Kik ist eine kostenlose App mit der, ähnlich wie bei WhatsApp, über das Smartphone gechattet werden kann. Nachrichten, Musik, Bilder und Videos werden an ausgewählte Kontakte versendet. Die App nützt dazu die Datenverbindung des Handys, es fallen also keine zusätzlichen Kosten wie z.B. bei SMS an. Im Gegensatz zu WhatsApp identifiziert man sich allerdings nicht über seine Handynummer, sondern legt ein Nutzerkonto an. Durch diese Trennung kann man sich vor unerwünschten Geprächspartner/innen schützen. Um sich miteinander zu verbinden, muss man somit immer erst nach dem jeweiligen Nutzer/innennamen fragen.


Viber(c) Viber

Diese App funktioniert ähnlich wie Skype, ist aber nur über Smartphones nutzbar. Mit Viber kann man kostenlose Anrufe tätigen. Alles, was man dafür braucht, ist ein Smartphone und eine WiFi-Verbindung, außerdem muss die andere Person auch Viber installiert haben.

Hat man die App installiert, muss man dem Anbieter Zugriff auf die Kontaktliste erlauben. Viber durchsucht dann selbstständig das Telefonbuch und zeigt auf, welcher der eigenen Kontakte ebenfalls die App verwendet. Somit ist Viber unkomplizierter als Skype, da man die Kontakte nicht selbst suchen und eine Anfrage stellen muss. Aus Datenschutzsicht ist dies allerdings bedenklich, da Viber mit dieser Vorgehensweise auch Zugang zu Daten von Drittuser/innen bekommt, die die App nicht verwenden.

TIPP: Telegram und Threema sind gute Alternativen für die populären Messenger, da sie Nachrichten verschlüsselt versenden.

Dating-Apps

Tinder (c) Tinder

Bei Tinder handelt es sich um eine Dating-App. Sie wird zum einen zum Flirten verwendet, zum anderen einfach, um neue Menschen in der Umgebung kennenzulernen. Ein Nutzerkonto kann man nur anlegen, wenn man ein Facebook-Profil hat. Dieses wird dann mit Tinder verknüpft und schon kann die Suche losgehen. Man gibt einfach an, ob man Männer, Frauen oder beides sucht, in welcher Entfernung sich potenzielle Kontakte befinden dürfen und wie alt sie sein sollten.

Schon nach wenigen Sekunden bekommt man die Fotos der in Frage kommenden Kandidat/innen. Je nachdem, ob man interessiert ist oder nicht, verteilt man ein Herz oder ein X. „Herzen“ sich zwei Personen gegenseitig, können sie eine Konversation beginnen. Durch die Verknüpfung mit Facebook zeigt Tinder immer erst die Person an, mit der man theoretisch am besten zusammenpassen würde. Dies wird anhand von gemeinsamen Freund/innen und Interessen auf Facebook evaluiert.

Lovoo

Lovoo funktioniert fast nach dem selben Prinzip wie Tinder. Auch hier kann man Flirtpartner suchen und seine Vorlieben angeben. Werden einem dann Personen vorgeschlagen, kann man sich zwischen „Ja, ich will“, „Vielleicht“ und „Nein, danke“ entscheiden. Eine Nachricht kann allerdings auch geschickt werden, wenn die andere Person einen nicht „gemocht“ hat. Nur die Chatversion ist für „Matches“ vorbehalten. Außerdem kann man die Fotos der vorgeschlagenen Kandidat/innen kommentieren.

Ein weiterer Unterschied besteht in der Registrierung. Für Lovoo benötigt man kein Facebook-Profil, sondern kann sich auch über Twitter verbinden bzw. ganz einfach über eine E-Mail-Adresse und einen Nutzernamen. Bei der Gestaltung des eigenen Profils hat man auf Lovoo etwas mehr Spielraum als bei Tinder.

Prinzipiell sind die beiden Apps allerdings sehr ähnlich. Sowohl Tinder als auch Lovoo können gratis genutzt werden, es gibt allerdings auch kostenpflichtige „Premium-Accounts“.

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