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Stopline Jahresbericht 2016: Meldungsqualität bei Stopline steigt erneut

04.07.2017

Rund 5.000 Internet-Inhalte haben Nutzer/innen im Vorjahr an Stopline, die Meldestelle für Kinderpornografie und Nationalsozialismus, gemeldet. Etwa jeder siebte davon war tatsächlich illegal. Die Qualität der Meldungen bei Stopline steigt stetig – auch wenn die absolute Zahl der Meldungen gesunken ist.

Im Vergleich zu 2015 sind weniger Meldungen zu nationalsozialistischen Inhalten gekommen, diese waren aber umso zutreffender. Bild: Stopline

Im Vergleich zu 2015 gingen weniger Meldungen zu nationalsozialistischen Inhalten ein, diese waren aber umso zutreffender: 17% der 340 Nationalsozialismus-Meldungen waren tatsächlich illegal, in früheren Jahren lag dieser Prozentsatz stets im einstelligen Bereich. Der Anteil an illegalem nationalsozialistischem Material steigt bei Stopline seit 2014 stetig an und liegt inzwischen bei acht Prozent. Gesamthaft gesehen überwiegen mit 92 Prozent aber weiterhin die Meldungen zu kinderpornografischen Inhalten, darunter war allerdings nur ein einziger Fall in Österreich gehostet.
 
Stopline (www.stopline.at) ist die anonyme Online-Meldestelle der österreichischen Internet-Service-Provider (ISPA) gegen Kinderpornographie und Nationalsozialismus im Internet.

Download: Stopline Jahresbericht 2016 (PDF, 1 MB)

INHOPE: Weltweite Zusammenarbeit gegen Kinderpornografie im Netz

Fast immer werden die illegalen Inhalte in Ländern gehostet, wo Wiederbetätigung kein Straftatbestand ist, zum Beispiel in den USA oder den Niederlanden. Aus diesem Grund ist die weltweite Zusammenarbeit unumgänglich. Dies geschieht über die Hotline-Vereinigung INHOPE, deren dichtes Hotline-Netz dafür sorgt, dass Kinderpornografie im jeweiligen Land schnellstmöglich entfernt wird. Derzeit sind INHOPE-Hotlines in 47 Ländern der Welt vertreten – auf diese Weise kann im Ernstfall schnell und unbürokratisch gehandelt werden.

 

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