Presse

News

Heute ist Safer Internet Day

10.02.2014

Bereits zum elften Mal findet heute der internationale Safer Internet Day statt. Unter dem Motto "Gemeinsam für ein besseres Internet" dreht sich alles um den sicheren und verantwortungsvollen Umgang von Kindern und Jugendlichen mit digitalen Medien. Dem gemeinsamen Aufruf der EU-Initiative Saferinternet.at mit dem Bildungsministerium und dem Jugendministerium, sich aktiv am Safer Internet Day 2014 zu beteiligen, sind mehr als 210 Schulen und Institutionen in ganz Österreich gefolgt.

Logo: Safer Internet Day 2014 (jpg, 449 KB)

Wien, 11. Februar 2014 – Das Internet nimmt in unserem Leben eine immer wichtiger werdende Rolle ein. Es bietet eine Fülle an Möglichkeiten und Chancen, von denen alle profitieren können. Besonders wichtig ist es daher, dass gerade junge Menschen sich ihrer Rechte und Verantwortung bewusst werden, die Konsequenzen ihres Handelns im Netz bedenken und kompetent mit Risiken umgehen. Der Safer Internet Day hilft dabei, genau dieses Bewusstsein zu fördern.

Internationaler Safer Internet Day 2014

Weltweit nehmen am 11. Februar mehr als 100 Länder den Safer Internet Day zum Anlass, um auf das Thema Internetsicherheit aufmerksam zu machen. In diesem Jahr steht der Aktionstag unter dem Motto „Gemeinsam für ein besseres Internet“. Egal ob Eltern, Schulen, Unternehmen, Politik oder Kinder und Jugendliche selbst: Jeder kann einen Beitrag für ein „besseres Internet“ leisten – sei es durch respektvollen Umgang miteinander, Förderung von Medienkompetenz, Bereitstellung hochwertiger Angebote für Kinder, Entwicklung sicherer Produkte oder Schaffung adäquater rechtlicher Rahmenbedingungen.

Auf internationaler Ebene wird der Safer Internet Day von dem europäischen Netzwerk INSAFE (www.saferinternetday.org) organisiert. Die Aktionen und Veranstaltungen in Österreich werden von Saferinternet.at, dem österreichischen Partner im „Safer Internet Programm" der Europäischen Union initiiert und koordiniert (www.saferinternetday.at).

Neelie Kroes, die Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission und verantwortlich für die Digitale Agenda, betont: „Unser Ziel ist es, gemeinsam ein besseres Internet für Kinder zu schaffen. Das Internet soll ein Ort sein, der Kindern Spaß macht und ihnen kreative sowie pädagogisch wertvolle Inhalte bietet und es soll ein Ort sein, an dem sich Eltern keine Sorgen um die Sicherheit ihrer Kinder machen müssen.“

Safer Internet-Aktions-Monat in Österreich

Anlässlich des Safer Internet Day findet im gesamten Februar der Safer Internet-Aktions-Monat mit Unterstützung des Bildungsministeriums statt. Alle heimischen Schulen wurden aufgerufen, an dem jährlichen Event teilzunehmen. Bereits über 180 Schulen folgten diesem Aufruf.

Dem Ideenreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt: Neben Projekttagen, Workshops, Peer-Coachings oder der Erstellung von Verhaltensvereinbarungen zum Umgang miteinander im Netz, arbeiten zahlreiche Schulen an Kreativ-Projekten, z. B. „Safer Internet“-Videos, Foto-Storys, Quiz und Animationen.

Zusätzlich werden in ganz Österreich von verschiedensten Einrichtungen Workshops und Vorträge, Beratungen, Facebook- und Handy-Checks, TV-Spots, neue Kampagnen sowie Info-Materialien angeboten bzw. präsentiert. Das genaue Programm kann unter www.saferinternetday.at nachgelesen werden.

„A1 Internet für Alle“ ganz im Zeichen von Sicherheit im Netz

Auch Saferinternet.at-Kooperationspartner A1 engagiert sich im Rahmen des Aktionsmonats:
Anlässlich des Safer Internet Day 2014 finden am „A1 Internet für Alle“-Campus den ganzen Februar lang die Sicherheitswochen mit speziellen Workshops für Kinder und Jugendliche rund um das Thema sichere Internetnutzung statt. Ganz nach dem Motto „Internet für alle - aber sicher!“ erfahren Kinder und Jugendliche, wie sie sich sicher durch das Netz bewegen können. Sie können ihren persönlichen "Social Media-Check" machen oder sich an der Produktion eines "Security-Movie" beteiligen. Auch ein "InternetSurfSchein" kann im Rahmen von vier Workshops absolviert werden. Für Eltern gibt es kostenlose Infoabende zum Thema "Mein Kind im Netz". Auch die Workshops für Erwachsene und Senior/innen stehen ganz im Zeichen von "Sicherheit im Netz". Weitere Infos und die Anmeldung unter www.a1internetfüralle.at.

Top-Themen 2014: „Mein Ruf im Netz“, Sexting und Bewertungskompetenzen

Eines der zentralen „Safer Internet“-Themen 2014 wird der eigene Ruf und die Selbstdarstellung von jungen Menschen im Netz sein. Dazu wird auch ein neues, kostenloses Unterrichtspaket veröffentlicht. In den österreichweit angebotenen Workshops werden Infos und Tipps rund um die Themen „Sexting, Posing & Co“ wichtige Inhalte sein, begleitet von neuen Infomaterialien für Jugendliche. Auch die Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern bei der Bewertung des Wahrheitsgehalts von Online-Inhalten („echt oder fake?“) sollen heuer durch neue Schulmaterialien von Saferinternet.at gefördert werden.

Saferinternet.at hilft laufend Kindern, Jugendlichen, Eltern und Lehrenden

Mit Unterstützung der Europäischen Union, dem Bildungsministerium, dem Jugendministerium und von A1 bietet die Initiative Saferinternet.at ein umfassendes Angebot:

Über Saferinternet.at

Saferinternet.at unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende bei der sicheren Nutzung des Internet und liefert hilfreiche Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Soziale Netzwerke, Datenschutz, Jugendschutz, Computerspiele, Online-Shopping, Virenschutz, Medienerziehung etc. Die Initiative wird vom ACR-Mitglied Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Providers Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGO und der Wirtschaft umgesetzt. Die Finanzierung erfolgt durch das "Safer Internet Programm" der Europäischen Union, das Bildungsministerium, das Jugendministerium sowie A1. Detaillierte Informationen zu allen Aktivitäten von Saferinternet.at gibt es unter www.saferinternet.at. Für Fragen und Anregungen zu Saferinternet.at können sich Interessierte per E-Mail an officesaferinternetat wenden.

Rückfragen:
ÖIAT
Mag. Bernhard Jungwirth
Tel: +43-1-595 2112-0
E-Mail: jungwirthoiatat
www.oiat.at

Download der Presseaussendung als PDF (159 KB)