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Soziale Netzwerke

Für Kinder und Jugendliche sind soziale Netzwerke ein fester Bestandteil ihres sozialen Lebens. Mit Freund:innen zu kommunizieren und am Laufenden zu bleiben, neue Kontakte zu knüpfen, Bilder, Videos und Interessen zu teilen, sich selbst darzustellen und mit der eigenen Identität zu experimentieren – all das ist dort möglich. Soziale Netzwerke bieten Heranwachsenden damit eine wichtige Plattform zur Vernetzung und persönlichen Entwicklung, beinhalten aber auch unangemessene und problematische Inhalte. Umso wichtiger ist es für Erwachsene, über soziale Netzwerke gut Bescheid zu wissen, um Kinder und Jugendliche bei einer verantwortungsvollen Nutzung zu unterstützen.


FAQs


Ratgeber

  • Google Family Link

    Was ist Google Family Link?

    Mit Google Family Link begleiten und verwalten Sie die Handynutzung Ihres Kindes.

  • Icon Instagram

    Was ist Instagram?

    Instagram ist ein soziales Netzwerk zum Teilen von Fotos, Videos und Reels.

  • Logo Microsoft Teams

    Was ist Microsoft Teams?

    Microsoft Teams ist eine digitale Plattform für Zusammenarbeit und Kommunikation, die auch in Schulen eingesetzt wird.

  • Logo OmeTV

    Was ist OmeTv?

    OmeTV ist eine Videochatplattform, die Nutzer:innen auf der ganzen Welt zufallsbasiert miteinander verbindet.

  • Logo Roblox

    Was ist Roblox?

    Roblox ist eine Onlinespieleplattform, die vor allem bei Kindern sehr beliebt ist.

  • Was ist Snapchat?

    Mit Snapchat kann man Nachrichten verschicken, die nach wenigen Sekunden von selbst wieder verschwinden.

  • Was ist TikTok?

    Mit TikTok können Nutzer:innen Kurzvideos erstellen und sich kreativ austoben.

  • Icon WhatsApp

    Was ist WhatsApp?

    WhatsApp ist ein Messenger zum Versenden von Nachrichten, Fotos, Videos, Dokumenten, Sprachnachrichten oder Audiodateien.

  • Was ist YouTube?

    YouTube ist eine Plattform, auf der man Videos ansehen und auch selbst hochladen kann.


Broschüren

 Flyer_TikTok.pdf

Flyer: TikTok

Informativer Flyer für Jugendliche zum sicheren und richtigen Umgang mit TikTok.

Veröffentlichung: März 2026

 Flyer_Snapchat.pdf

Flyer: Snapchat

Informationsflyer für Jugendliche zum sicheren und richtigen Umgang mit Snapchat.

Veröffentlichung: März 2026

 Flyer_Instagram.pdf

Flyer: Instagram

Informativer Flyer für Jugendliche zum sicheren und richtigen Umgang mit Instagram.

Veröffentlichung: April 2025


Quiz


Unterrichtsbeispiele


10 Tipps

  1. Machen Sie sich schlau.

    Setzen Sie sich aktiv mit sozialen Netzwerken auseinander, auch wenn Ihr Kind diese (noch) nicht nutzt. Ein grundlegendes Verständnis hilft Ihnen, Chancen und Risiken besser einzuschätzen und Ihr Kind kompetent zu begleiten. Gleichzeitig zeigen Sie Interesse an seiner Lebenswelt und signalisieren, dass es mit Fragen und Problemen zu Ihnen kommen kann.

  2. Helfen Sie beim Schutz persönlicher Daten.

    Zeigen Sie Kindern und Jugendlichen, wie sie ihre Privatsphäre in sozialen Netzwerken schützen können. Schauen Sie sich gemeinsam die Sicherheitseinstellungen der jeweiligen Plattformen an und besprechen Sie den verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten und Fotos.

  3. Schaffen Sie ein Bewusstsein für Spuren im Netz.

    Erklären Sie, dass Inhalte im Internet oft dauerhaft sichtbar bleiben und man daher gut überlegen sollte, was man von sich preisgibt. Zeigen Sie Jugendlichen, wie man online die Kontrolle über die eigenen Daten behält und Spuren im Netz überprüfen kann.

  4. Akzeptieren Sie den Wunsch nach Selbstdarstellung.

    Das eigene Leben in sozialen Netzwerken zu teilen, ist für viele Jugendliche selbstverständlich. Akzeptieren Sie diesen Wunsch nach Selbstdarstellung, sensibilisieren sie Jugendliche aber für mögliche Risiken: Besprechen Sie, worauf man achten sollte, wenn man sich selbst online präsentiert oder wenn man als Influencer aktiv werden möchte.

  5. Thematisieren Sie unrealistische Schönheitsideale.

    Filter, KI-manipulierte Bilder und bewusste Inszenierung in sozialen Netzwerken vermitteln fragwürdige Körperbilder und können Jugendliche unter Druck setzen. Überlegen Sie gemeinsam, wie man mit Schönheitsidealen im Internet umgehen kann, und helfen Sie Jugendlichen, eine positive Selbstwahrnehmung zu entwickeln.

  6. Zeigen Sie Interesse an Influencern.

    Auch wenn Sie die Begeisterung Ihres Kindes für bestimmte Influencer nicht nachvollziehen können: Nehmen Sie es ernst und zeigen Sie Interesse an seinen Idolen – damit schaffen Sie eine gute Basis, um Ihr Kind auch für mögliche negative Einflüsse durch Influencer zu sensibilisieren.

  7. Unterstützen Sie beim Umgang mit problematischen Onlineinhalten.

    Helfen Sie Kindern und Jugendlichen beim Umgang mit ungeeigneten oder verstörenden Inhalten wie Gewaltdarstellungen, Pornografie oder Kettenbriefen: Sprechen Sie auch ohne konkreten Anlass regelmäßig über solche Inhalte, zeigen Sie Handlungsmöglichkeiten auf und stehen Sie als Ansprechperson zur Verfügung, ohne zu verurteilen.

  8. Reden Sie über fragwürdige Onlinebekanntschaften.

    Im Internet kommen Kinder und Jugendliche immer auch mit Fremden in Berührung – gerade in sozialen Netzwerken. Lassen Sie Onlinebekanntschaften zu, sensibilisieren Sie Ihr Kind aber für mögliche Risiken und „falsche Freunde“. Bestärken Sie es, auf sein Bauchgefühl zu hören, Identitäten zu überprüfen und klären Sie es über Fakeprofile auf.

  9. Legen Sie Regeln für die Onlinekommunikation fest.

    Legen Sie fest, wie die Nutzung von Onlineplattformen im pädagogischen Alltag gehandhabt wird. Klare Regeln für Online-Klassengruppen und sorgfältige Überlegungen zum Umgang mit sozialen Netzwerken in der Schule bzw. Jugendarbeit sind wichtig, um eine respektvolle Kommunikation sicherzustellen und den Datenschutz zu gewährleisten.

  10. Fördern Sie einen kritischen Blick auf Onlineinhalte.

    Gerade in sozialen Netzwerken kursieren zahlreiche Fake News. Bestärken Sie Kinder und Jugendliche darin, Informationen aus dem Internet stets kritisch zu hinterfragen und zeigen Sie ihnen, wie sie Onlineinhalte überprüfen können.