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Übung: „Eine eigene Social-Media-Kampagne planen"

ThemaWer beeinflusst mich? Fakten vs. Emotionen
BroschüreDigitalisierung und Klima (Thema 3)
Dauerab 2 UE, Projektarbeit
ArtGruppenarbeit, Projekt
DigComp 2.2 AT1. Umgang mit Informationen und Daten, 2. Kommunikation und Zusammenarbeit, 3. Kreation digitaler Inhalte, 4. Sicherheit 
Digi.komp123.1 Produktion digitaler Inhalte, 3.3 Suche, Auswahl und Organisation von Information, 3.4 Kommunikation und Kooperation
SDGsZiel 8 „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum"

Ziele

  • Eine Kampagne zu einem gesellschaftspolitischen Thema planen
  • Prozesse einer Kampagne verstehen
  • Persönliche Entscheidungsprozesse verstehen

Ablauf

Die Schüler:innen planen eine Online-Kampagne rund um das Thema Klimawandel.

Phase 1

Die Schüler:innen bilden Gruppen und wählen ein für sie relevantes Thema.

Beispiele:

  • Ernährung: Essgewohnheiten ändern, um weniger klimaschädliche Gase zu erzeugen.
  • Verkehr: Mit dem Zug statt dem Flugzeug reisen.
  • Streaming: Wenige datenintensive Angebote bewusst nutzen.


Phase 2

Die Schüler:innen planen ihre Kampagne für ein ausgewähltes soziales Netzwerk.

Leitfragen:

  • Wer ist die Zielgruppe?
  • Welche sozialen Netzwerke nutzt diese?
  • Welche aktuellen Trends gibt es in der Zielgruppe?
  • Um welche Kernaussagen geht es?
  • Wie oft und zu welcher Tageszeit sollen Beiträge gepostet werden?
  • Wer ist das „Gesicht“ der Kampagne?


Phase 3

In sozialen Netzwerken wird viel mit Bildern, Memes (Wort-Bild-Kombinationen) oder kurzen Videos gearbeitet. Die Schüler:innen erstellen nun passende Sujets für ihre Zielgruppe und das von ihnen gewählte Netzwerk (pro Thema 5–10 Beiträge).


Hintergrundinformation: Wer beeinflusst mich? Fakten vs. Emotionen

Werden in der Öffentlichkeit Themen diskutiert, zu denen es noch wenig anerkannte Studien gibt, so besteht die Gefahr der Beeinflussung. Auch das Thema Digitalisierung und Klima ist anfällig für Emotionalisierung oder Gerüchte.

Wie kann man sich davor schützen?

In erster Linie geht es darum, sich ein umfassendes Bild zu machen. Welche Informationen und Positionen gibt es zu einem Thema? Was sagen seriöse Medienberichterstattungen oder Personen und Organisationen, denen man sonst auch vertraut? Weiters gilt es kritisch zu sein und Emotionen nicht mit Fakten gleichzusetzen – auch wenn das gerade bei emotionalen Themen eine große Herausforderung ist. Hier ist es besonders hilfreich, verschiedene Quellen und Sichtweisen gegenüberzustellen – und sich nicht sofort auf die „lauteste“ Meinung zu verlassen.

Diskussions-Beispiel:

Der YouTuber Rezo veröffentlichte im Mai 2019, kurz vor den Europawahlen, ein aufrüttelndes Video. Er prangert an, dass die verantwortlichen Politiker:innen in Bezug auf das Klima nichts unternehmen und damit sein Leben beziehungsweise das Leben junger Menschen regelrecht zerstören.

Video: Die Zerstörung der CDU; Minute 05:25–25:20

  • An wen richtet sich der YouTuber?
  • Was möchte er mit seinem Video erreichen?
  • Wie kann man genannte Fakten kontrollieren?
  • Welche Rolle spielen Emotionen?
  • Wo endet eine sachliche Berichterstattung und wo fängt Meinungsmache an?
  • Welche Gegenpositionen gibt es?
 Digitalisierung_und_Klima.pdf

Unterrichtsmaterial: Digitalisierung und Klima

Im Handbuch "Digitalisierung und Klima" wird das Thema Umweltbewusstsein in der digitalen Welt näher beleuchtet. Es wird hinterfragt, was das Klima mit digitalen Medien und Jugendlichen zu tun hat.

Veröffentlichung: Oktober 2020