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Was ist an digitalen Spielen so faszinierend?

Weitere Infos zu: Digitale Spiele
  • Spiele vertreiben Langeweile. Sie sind spannend und die Kommunikation mit anderen ist unterhaltsam.
  • Erfolgserlebnisse im Spiel sind motivierend. Die eigenen Aktionen wirken sich direkt aus – das eigene Handeln wird als wirkungsvoll erlebt. Für Kinder und Jugendliche ist dieser Zusammenhang zwischen Handlung und Wirkung im Alltag meist nicht so offensichtlich wie im Spiel.
  • Ähnlich wie beim Sport kann durch das Spielen ein „Flow-Erlebnis“ erreicht werden: ein Zustand, in dem man geistig und körperlich sehr entspannt und leistungsfähig ist.
  • Der/die Spieler/in erlebt sich als aktiv und einflussreich. An Misserfolgen und Fehlschlägen kann – ohne Gesichtsverlust – so lange gearbeitet werden, bis wieder alles unter Kontrolle ist. Ein deutlicher Trainingsvorteil gegenüber dem Alltag!
  • Sich selbst im Spiel inszenieren zu können, erlaubt es, die eigene Persönlichkeit und Kompetenzen auszuloten. Der/die Spieler/in lernt sich kennen und einschätzen.
  • Im Spiel können Tagträume und Fantasien ausgelebt werden. Der/die Spieler/in kann z. B. die Welt retten, unsterblich sein oder auch dunkle und geheimnisvolle Seiten der Persönlichkeit entdecken. Die Suche nach der eigenen Geschlechtsidentität wird unterstützt.
  • Symbole und mythische Umgebungen, die in digitalen Spielen sehr häufig eingesetzt werden, entlasten die Realität und dienen auch der Überwindung von Ängsten. Im Gegensatz zu Erwachsenen sind es Kinder gewohnt, Fantasiewelten sinnbildlich und metaphorisch aufzufassen – als Welt jenseits der Realität.
  • Spielen ermöglicht damit auch, sich vom Alltag zurückzuziehen und sich innerhalb der Familie „Freiraum“ und Abgrenzung zu verschaffen.