Jugendarbeit

News

Menschen sitzen in einem Seminarraum und hören drei Vortragenden zu

Vernetzungstreffen für die außerschulische Jugendarbeit in OÖ/NÖ

Unsere österreichweiten Vernetzungstreffen für die außerschulische Jugendarbeit machen im Herbst Station in Oberösterreich und Niederösterreich. Melden Sie sich jetzt an und tauschen Sie sich mit…

Rückenansicht eines Mannes am Laptop, der an einer Videokonferenz mit mehreren Personen teilnimmt

Fortbildungen für Fachkräfte: die Webinare der Safer-Internet-Fachstelle

In unserer kostenlosen Webinarreihe erhalten Fachkräfte praxisnahe Inputs zu KI, Pornografie, Cybergrooming, rechtlichen Fragen und digitalem Kinderschutz. Die Webinare stärken die Handlungssicherheit…

Smartphone in der Hand einer Frau

Unsere Webinarreihe „So schützen Sie sich im Internet“ geht weiter

Mit Unterstützung der AK Burgenland und der AK Niederösterreich finden ab September wieder kostenlose Webinare für Erwachsene rund um die sichere und verantwortungsvolle Nutzung digitaler Medien…

Smartphone mit eingeblendetem WhatsApp-Logo als Symbolbild für die kommenden WhatsApp-Benutzernamen.

Benutzernamen bei WhatsApp: Was Sie wissen sollten

Künftig sehen WhatsApp-Kontakte statt der Telefonnummer nur noch einen Benutzernamen. Das stärkt die Privatsphäre, birgt aber besonders für Kinder und Jugendliche neue Risiken. Wir geben einen…

Person sitzt mit Smartphone auf einem Sofa. Daneben sind Flyer zum Thema „Sexuelle Belästigung online“ eingeblendet, die über Strafbarkeit, Schutzmaßnahmen und Hilfsangebote informieren.

Neuer Flyer klärt Jugendliche über sexuelle Belästigung auf

Ist sexuelle Belästigung online strafbar? Wie kann man sich dagegen wehren? Und was tun Plattformen, um Jugendliche zu schützen? Im neuen Flyer finden Jugendliche Infos und Tipps!

Kind sitzt im Wohnzimmer auf dem Boden und schaut auf ein Smartphone, während Spielzeug unbeachtet herumliegt; im Hintergrund verfolgen die Eltern die Nachrichten im Fernsehen.

Ihre Erfahrungen sind gefragt: Fokusgruppen zur Mediennutzung der Jüngsten

Arbeiten Sie beruflich mit Kindern im Alter von 0 bis 5 Jahren oder begleiten Familien in ihrem Alltag? Dann laden wir Sie herzlich ein, Ihre Erfahrungen und Beobachtungen in einer Online-Fokusgruppe…


Tools

Hilfreiche Tools für die Arbeit mit Jugendlichen



Materialien

Broschüren, Flyer und Co. für die Jugendarbeit

Das Angebot von Saferinternet.at für MitarbeiterInnen der außerschulischen Jugendarbeit

Das Angebot von Saferinternet.at für MitarbeiterInnen der außerschulischen Jugendarbeit zum Thema Sichere Internet- und Handynutzung.

Veröffentlichung: September 2022

Rat auf Draht-Flyer #sicheronline

Der Flyer #sicheronline von Rat auf Draht für Kinder und Jugendliche mit konkreten Hilfestellungen zum Thema sexuelle Belästigung im Internet.

Veröffentlichung: April 2018


10 Tipps

für die Jugendarbeit

  1. Seien Sie offen.

    Soziale Netzwerke, Apps, Games & Co. gehören fest zur Lebenswelt von Jugendlichen dazu – lassen Sie sich diese am besten von ihnen selbst erklären und zeigen. Ihre Zielgruppe vertraut Ihnen mehr, wenn Sie selbst Ahnung haben – und Gespräche zwischen Ihnen werden schneller zum Ziel führen.

  2. Suchen Sie das Gespräch.

    Was bewegt Ihre Jugendlichen? Welche digitalen Medien nutzen sie wie und wann? Lassen Sie sich erklären, was Sie nicht verstehen! Versuchen Sie dabei, stets abwartend statt abwertend zu reagieren – sonst kann es schnell passieren, dass sich Ihre Jugendlichen in Zukunft nicht mehr an Sie wenden.

  3. Informieren Sie sich über Unterstützungsmöglichkeiten.

    Wenn sich Jugendliche mit ganz konkreten Problemen – etwa einem Nacktfoto oder einer Zahlungsaufforderung – an Sie wenden, gilt es schnell zu handeln. Machen Sie sich am besten schon im Vorfeld ein Bild über Anlaufstellen, die Sie im Ernstfall rasch unterstützen können.

  4. Nutzen Sie digitale Medien in Ihrer Arbeit.

    Egal ob es um einen kurzen Austausch im Team oder ein großes Projekt geht – versuchen Sie, digitale Medien aktiv in Ihre Arbeit einzubinden! Lassen Sie sich von etwaigen Anfangsschwierigkeiten nicht abschrecken und holen Sie sich im Zweifelsfall Unterstützung – von Kolleg:innen oder direkt von Ihren Jugendlichen.

  5. Bilden Sie sich weiter.

    Schaffen Sie sich Freiräume, in denen Sie Digitales ausprobieren können, ohne von den Jugendlichen beobachtet zu werden. Spiele, Fotos, Videos, Musik – Sie finden sicher einen Bereich, in dem Sie sich wohlfühlen!

  6. Machen Sie sich mit Gesetzen vertraut.

    Auch wenn Ihre Zielgruppe oder Sie selbst als Privatperson wenig darauf achten – im Job sollten Sie sich unbedingt über gesetzlichen Rahmenbedingungen, wie z. B. Urheberrechte, das „Recht am eigenen Bild“ oder Datenschutz, informieren und diese einhalten.

  7. Seien Sie ein Vorbild.

    Leben Sie Ihren Jugendlichen vor, wie man persönliche Daten sorgfältig behandelt oder Bilder aus dem Internet richtig nutzt. Achten Sie bei der Erstellung von Websites oder Unterlagen auf das Urheberrecht und korrekte Quellenangaben. Überlegen Sie gemeinsam im Team, welche persönlich Daten eurer Jugendlichen wirklich gespeichert werden müssen  –  hier gilt: weniger ist mehr.

  8. Beachten Sie das Recht am eigenen Bild.

    Auch Kinder und Jugendliche haben das Recht, auf veröffentlichten Bildern und Videos nicht nachteilig abgebildet zu werden! Achten Sie daher darauf, ob bestimmte Aufnahmen Ihrer Zielgruppe später zum Problem werden könnten – z. B. bei Straßenaktionen einer Drogenberatungsstelle.

  9. Stellen Sie Regeln und Guidelines auf.

    Überlegen Sie sich gemeinsam im Team Social Media Guidelines und eine Internet-Policy für Ihre Einrichtung: Welche Schwerpunkte wollen Sie setzen? Welche Verhaltensregeln sind Ihnen wichtig? Wie gehen Sie mit heiklen Online-Situationen um?

  10. Haben Sie Spaß.

    Last, but not least – haben Sie Spaß an digitalen Medien und trauen Sie sich gemeinsam Neues auszuprobieren und mit digitalen Medien zu experimentieren. So können Sie die Faszination Ihrer Jugendlichen gleich viel besser nachvollziehen!