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Selbstdarstellung

Kein Platz ist besser für die Selbstpräsentation geeignet als das Internet. Vor allem bei Jugendlichen steht die eigene Imagepflege im Netz hoch im Kurs. Sie nutzen Soziale Netzwerke, um ihr Leben zu dokumentieren, Ereignisse mit anderen zu teilen und persönliche Leistungen hervorzuheben. Das Heranwachsen im Netz bedeutet aber auch, Hürden meistern zu müssen: ob Cyber-Mobbing, Konflikte mit Eltern oder Lehrenden aufgrund von anstößigen Postings oder der Druck, den vorgegebenen Rollenbildern zu entsprechen.


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Hier finden Sie die aktuellsten Nachrichten zum Thema Selbstdarstellung.

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FAQs

Antworten auf häufige Fragen rund um das Thema Selbstdarstellung.


Materialien

Hier finden Sie die neuesten Broschüren, Flyer und Co. passend zum Thema Selbstdarstellung.

 Flyer_Sexting.pdf

Flyer: Sexting

Informativer Flyer für Jugendliche zum Thema Sexting.

 Unterrichtsmaterial_Selbstdarstellung_Web.pdf

Unterrichtsmaterial: Selbstdarstellung von Mädchen und Burschen im Internet

Das Unterrichtsmaterial „Selbstdarstellung von Mädchen und Burschen im Internet“ soll Kinder und Jugendliche bei der kompetenten Internetnutzung unterstützen und auch zur Reflexion von Geschlechterstereotypen anregen.

 ISPA_bewerben_und_internet.pdf

ISPA-Flyer: Bewerben im Internet

Der Online-Auftritt ist – richtig genutzt – eine große Chance, sich und die eigenen Fähigkeiten professionell zu präsentieren, und kann so ein Sprungbrett zum Wunsch-Job sein.

Hier finden Sie alle weiteren Materialien zum Thema Selbstdarstellung.



Tipps

Die Online-Selbstdarstellung ist wichtig und gehört zur Entwicklung der heutigen Jugend. Sie kann jedoch schnell zum Problem werden. 10 Tipps zum Thema Selbstdarstellung für Kinder und Jugendliche.

  1. Privatsphäre bewusst machen.

    Sie haben ein Recht auf Privatsphäre – auch im Internet! Nehmen Sie es sich und achten Sie auch bei anderen darauf. Entscheiden Sie ganz bewusst, was öffentlich zugänglich sein soll und was nur bestimmte Personen sehen können.

  2. Kontrolle behalten.

    Setzen Sie sich in Sozialen Netzwerken mit den Einstellungen zur Privatsphäre auseinander und machen Sie von den Möglichkeiten Gebrauch. Überlegen Sie stets gut, welche Bilder und Inhalte Sie wo für welches Publikum posten.

  3. Profile ausmisten.

    Auch Online-Profilen tut ein Frühjahrs- und Weihnachtsputz gut! Durchforsten Sie Ihre Sozialen Netzwerke nach Inhalten, die Ihnen mittlerweile unpassend erscheinen und werfen Sie auch einen prüfenden Blick auf Ihre Freundesliste.

  4. Unangenehmes löschen.

    Googlen Sie sich selbst („Vorname Nachname“) und sorgen Sie dafür, dass alle Inhalte, die Ihnen unangenehm sind, gelöscht werden. Kontaktieren Sie den Seitenbetreiber bzw. die Seitenbetreiberin (Impressum!) und fordern Sie diese zur Löschung auf. Holen Sie sich im Zweifelsfall kostenlose Hilfe beim Internet Ombudsmann. Sie können bei Suchmaschinen wie Google auch Links zu älteren Inhalten löschen lassen („Recht auf Vergessen“).

  5. Vorsicht bei Sexting.

    Wenn Sie Nacktfotos von sich verschicken möchtest, dann sparen Sie beim Fotografieren am besten Ihr Gesicht aus und achten darauf, dass eindeutige Kennzeichen (z. B. Tattoos oder Muttermale). So ist es weniger wahrscheinlich, dass Sie aufgrund dieser Bilder einmal Probleme bekommen. Bedenken Sie, dass Bilder oder Filme, die von Ihnen im Internet sind, immer auch in fremde Hände gelangen und missbraucht werden können.

  6. Digitales Image steuern.

    Gestalten Sie Ihren guten Ruf im Internet selbst und setzen Sie Ihre Schokoladenseiten gekonnt in Szene. Ihre Hobbies, Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten brauchen Sie dabei nicht zu verstecken.

  7. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

    Profilbilder sind in der Regel öffentlich sichtbar – achten Sie daher unbedingt auf ein passendes Foto! Urlaubs- oder Partybilder sind dafür manchmal nur bedingt geeignet.

  8. Recht am eigenen Bild beachten.

    Achten Sie bei Veröffentlichungen im Internet immer auch auf den Ruf anderer Personen. Fragen Sie vor der Veröffentlichung von Bildern nach, ob die abgebildete Person damit einverstanden ist. Prinzipiell sollten keine peinlichen Aufnahmen im Internet gepostet werden – weder von Ihnen noch von anderen.

  9. Anderen Blick einnehmen.

    Betrachten Sie Ihr Profil durch die Augen einer fremden Person: Wie könnten Sie auf diese wirken? Möchten Sie so wahrgenommen werden?

  10. Inszeniert oder echt?

    Die Selbstdarstellung im Internet hat auch ihre Schattenseiten: Alle wollen sich so attraktiv und erfolgreich wie möglich in den Sozialen Netzwerken präsentieren. Bevor Sie aber vor Neid erblassen, sollten Sie überlegen, ob das Instagram-Leben der anderen wirklich so perfekt ist – oder vielleicht doch nur perfekt inszeniert.