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Jugendarbeit

Kinder und Jugendliche sind heutzutage so gut wie immer online – ob auf Sozialen Netzwerken oder in Digitalen Spielen. Das Handy ist für sie essenziell und zwischen online und offline wird nur noch selten unterschieden. Was Jugendliche tagtäglich beschäftigt, spielt natürlich auch in der Jugendarbeit eine wichtige Rolle. Oft erzählen Jugendliche von sich aus, was sie bewegt. In anderen Fällen lohnt es sich, wenn JugendarbeiterInnen selbst aktiv Themen setzen. Neben den inhaltlichen Fragen tauchen aber auch rechtliche Fragen auf – etwa, wer für die Nutzung von offenem WLAN haftet.

Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Jugendlichen bei der sicheren und kompetenten Nutzung von digitalen Medien unterstützen können – und sich dabei selbst die Vorteile zunutze machen.


Tools

Hilfreiche Tools für die Arbeit mit Jugendlichen


News

Aktuelle Nachrichten passend zu Ihrer Zielgruppe

News

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Webinarreihe „So schützen Sie sich im Internet“ – jetzt anmelden!

Ab 8. September finden wöchentliche Webinare für Erwachsene zu spannenden Themen rund um den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien statt – melden Sie sich jetzt an!

News

Jetzt anmelden für unsere Vernetzungstreffen im Herbst!

Auch heuer finden wieder unsere Vernetzungstreffen zum Austausch von außerschulischen MitarbeiterInnen statt. Manche davon live, andere online. Hier geht's zu den Terminen!

News

Online Sexismus – was tun?

Online Sexismus ist für viele Frauen eine alltägliche Erfahrung. In unserer Online-Gesprächsreihe „Online-Sexismus – was tun?" haben wir mit ExpertInnen darüber gesprochen.

News

Planen Sie Ihren nächsten Saferinternet.at-Workshop für Herbst 2020!

Unserer Saferinternet.at-TrainerInnen kommen ab sofort wieder in Österreichs Schulen. Worauf Sie und unsere Saferinternet.at-TrainerInnen dabei achten müssen, lesen Sie hier!

News

Cyber-Mobbing in Zeiten von Corona

In der zweiten Veranstaltung unserer Gesprächsreihe „Online-Sexismus – was tun?“ ging es um die aktuellen Herausforderungen bei Cyber-Mobbing unter Kindern und Jugendlichen.

News

Titelbild Jahresbericht

Stopline Jahresbericht 2019: rund ein Drittel der Meldungen als illegal eingestuft

Im vergangenen Jahr gingen insgesamt mehr als 9.000 Meldungen bei der Meldestelle gegen sexuelle Missbrauchsdarstellungen Minderjähriger und nationalsozialistische Wiederbetätigung im Internet ein.


FAQs

Antworten auf häufige Fragen rund um das Thema "Safer Internet"

Allgemein

Relevante "Safer Internet"-Themen in der Jugendarbeit

Digitale Medien in der Jugendarbeit


Materialien

Neueste Broschüren, Flyer und Co. passend zu Ihrer Zielgruppe

 Saferinternet.at_Folder_Jugendarbeit.pdf

Das Angebot von Saferinternet.at für MitarbeiterInnen der außerschulischen Jugendarbeit

Das Angebot von Saferinternet.at für MitarbeiterInnen der außerschulischen Jugendarbeit zum Thema Sichere Internet- und Handynutzung.

Veröffentlichung: Mai 2019

 Folder_147_RaD_Sicher_Online.pdf

Rat auf Draht-Flyer #sicheronline

Der Flyer #sicheronline von Rat auf Draht für Kinder und Jugendliche mit konkreten Hilfestellungen zum Thema sexuelle Belästigung im Internet.

Veröffentlichung: April 2018

 Flyer_Zivilcourage.pdf

Flyer: Zivilcourage - trau dich und greif ein!

Informativer Flyer für Jugendliche zum Thema Online-Zivilcourage - trau dich und greif ein!

Veröffentlichung: März 2020


Tipps

10 "Safer Internet"-Tipps für die Jugendarbeit

  1. Seien Sie offen.

    Soziale Netzwerke, Apps, Games & Co. gehören heute fest zur Lebenswelt von Jugendlichen dazu – lassen Sie sich diese am besten von ihnen selbst erklären und zeigen. Ihre Zielgruppe vertraut Ihnen mehr, wenn Sie selbst Ahnung haben – und Gespräche zwischen Ihnen werden schneller zum Ziel führen.

  2. Suchen Sie das Gespräch.

    Was bewegt Ihre Jugendlichen? Welche digitalen Medien werden wie und wann genutzt? Lassen Sie sich erklären, was Sie nicht verstehen! Versuchen Sie dabei, stets abwartend statt abwertend zu reagieren – sonst kann es schnell passieren, dass sich Ihre Jugendlichen in Zukunft nicht mehr an Sie wenden.

  3. Informieren Sie sich über Unterstützungsmöglichkeiten.

    Wenn sich Jugendliche mit ganz konkreten Problemen – etwa einem Nacktfoto oder einer Zahlungsaufforderung – an Sie wenden, gilt es schnell zu handeln. Machen Sie sichr am besten schon im Vorfeld ein Bild über Anlaufstellen, die Sie im Ernstfall rasch unterstützen können.

  4. Nutzen Sie digitale Medien in Ihrer Arbeit.

    Egal ob es um einen kurzen Austausch im Team oder ein Riesenprojekt geht – versuchen Sie, digitale Medien aktiv in Ihre Arbeit einzubinden! Lassen Sie sich von etwaigen Anfangsschwierigkeiten nicht abschrecken und holen Sie sich im Zweifelsfall Unterstützung – von KollegInnen oder direkt von Ihren Jugendlichen.

  5. Bilden Sie sich weiter.

    Schaffen Sie sich Freiräume, in denen Sie Digitales ausprobieren können, ohne von den Jugendlichen beobachtet zu werden. Spiele, Fotos, Videos, Musik – Sie finden sicher einen Bereich, in dem Sie sich wohlfühlen!

  6. Machen Sie sich mit Gesetzen vertraut!

    Auch wenn Ihre Zielgruppe oder Sie selbst als Privatperson wenig darauf achtet – im Job sollten Sie sich unbedingt über gesetzlichen Rahmenbedingungen, wie z. B. Urheberrechte, das Recht am eigenen Bild oder Datenschutz, informieren und diese einhalten.

  7. Seien Sie ein Vorbild!

    Leben Sie Ihren Jugendlichen vor, wie man persönliche Daten sorgfältig behandelt oder Bilder aus dem Internet richtig nutzt. Achten Sie bei der Erstellung von Websites oder Unterlagen auf das Urheberrecht und korrekte Quellenangaben. Überlegen Sie gemeinsam im Team, welche persönlich Daten eurer Jugendlichen wirklich gespeichert werden müssen  –  hier gilt: weniger ist mehr.

  8. Beachten Sie das Recht am eigenen Bild!

    Auch Kinder und Jugendliche haben das Recht, auf veröffentlichten Bildern und Videos nicht nachteilig abgebildet zu werden! Achten Sie daher darauf, ob bestimmte Aufnahmen Ihrer Zielgruppe später zum Problem werden könnten – z. B. bei Straßenaktionen einer Drogenberatungsstelle.

  9. Stellen Sie Regeln und Guidelines auf.

    Überlegen Sie sich gemeinsam im Team Social Media Guidelines und eine Internet-Policy für Ihre Einrichtung: Welche Schwerpunkte wollen Sie setzen? Welche Verhaltensregeln sollen gelten? Wie gehen Sie mit heiklen Online-Situationen um?

  10. Haben Sie Spaß!

    Last, but not least – haben Sie Spaß an digitalen Medien und trauen Sie sich gemeinsam Neues auszuprobieren und mit digitalen Medien zu experimentieren. So können Sie die Faszination Ihrer Jugendlichen gleich viel besser nachvollziehen!